| (1) Ruhland - Eintracht Ortrand | 1:3 | (16) Eintracht Ortrand - Ruhland | |
| (2) Hertha Finsterwalde - Ruhland | 1:2 | (17) Ruhland - Hertha Finsterwalde | |
| (3) Ruhland - FSV Lauchhammer | 4:1 | (18) FSV Lauchhammer - Ruhland | |
| (4) Werben - Ruhland | 1:5 | (19) | |
| (5) Kolkwitz - Ruhland | 0:2 | (20) | |
| (6) Schipkau - Ruhland | 3:3 | (21) | |
| (7) Ruhland - Krieschow | 3:3 | (22) | |
| (8) SG Sielow - Ruhland | 2:2 | (23) | |
| (9) Ruhland - SC Spremberg | 1:0 | (24) | |
| (10) Großräschen - Ruhland | 2:0 | (25) | |
| (11) Ströbitz - Ruhland | 3:1 | (26) | |
| (12) Vetschau - Ruhland | 4:2 | (27) | |
| (13) GW Schwarzheide - Ruhland | 0:0 | (28) | |
| (14) Ruhland - Döbern | 0:0 | (29) | |
| (15) Viktoria Cottbus - Ruhland | 1:1 | (30) |
| (F) SG Weixdorf - Ruhland 2:3 (1:1) - in Schraden | 19.07.2009 |
| (F) TuS Weinböhla - Ruhland (in Kleinleipisch) | 01.08.2009 |
| (Pokal/Vorrunde) Ruhlsdorfer BC - Germania Ruhland 2:2 n.V., 2:3 im Elfmeterschießen | 08..08.2009 |
| Es spielten: Tore: |
| Dies ist ein richtiges Pokalspiel gewesen. Und so war auch keiner der Zuschauer verwundert, dass die Entscheidung erst im Elfmeterschießen fallen musste. Der Gastgeber, Aufsteiger in die Landesklasse Mitte, war hoch motiviert und stellte mit seiner robusten Spielweise die Germania auf eine harte Probe. Diese hatte auch aus den verschiedensten Gründen Aufstellungssorgen, sodass Spieler der II. Mannschaft ihre Einsatzchance bekamen. Der Gastgeber hatte den besseren Start und ging in der 20. Minute glücklich in Führung. Danach kamen die Ruhlander besser ins Spiel, hatten aber mit dem harten Boden und dem körperlichen Einsatz der Hausherren ihre Probleme. Das Zusammenspiel klappte nicht richtig. Und wenn sich die Germania mal erfolgreich durchgespielt hatte, versagten die Nerven beim Abschluss. So war es nicht verwunderlich, dass erst in der 55. Minute der verdiente Ausgleich fiel. Oliver Hückstädt wurde von Martin Nitzschner perfekt in die Gasse angespielt und traf. Bis zum Ende des Spiels gab es Gelegenheiten auf beiden Seiten. In der Verlängerung übernahm die Germania die Initiative und hatte drei gute Gelegenheiten, bevor die 2:1-Führung erzielt werden konnte. Wieder war es Martin Nitzschner, der sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchsetzen konnte. Seine scharfe Hereingabe nutzte Thomas Kersten eiskalt aus. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig über die Führung gefreut, da stand es bereits wieder unentschieden, weil sich die Abwehr der Ruhlander nach dem Anstoß noch nicht wieder richtig sortiert hatte. Nach 120 Minuten hieß es immer noch 2:2, und so mussten die Schüsse vom Elfmeterpunkt entscheiden. Hier war die Germania die eindeutig bessere Mannschaft, sowohl bei den Schützen, als auch beim Torwart. Marco Nitzsche konnte drei Strafstöße parieren. Bei nur einem Fehlschuss war die Entscheidung eindeutig. |
| (1) Germania Ruhland - Eintracht Ortrand 1:3 (1:2) | 15.08.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus (Höntsch),
Donath - Krisch, Nitzsche, Nitzschner (Weber), Krumbholz - R. Dietrich,
Hückstädt Tore: 0:1 (6.), 0:2 (27., Eigentor), 1:2 Martin Nitzschner (36., Elfmeter), 1:3 (57., Elfmeter) |
| Es war ein verdienter Sieg des Absteigers aus der Landesliga, der auch in dieser Höhe in Ordnung war. Die Germania leistete zwar bei den ersten beiden Toren unfreiwillig Schützenhilfe, aber es waren aus dem Spiel heraus noch einige herausgespielte, aber nicht genutzte Gelegenheiten der Pulsnitzstädter vorhanden, die dieses Ergebnis rechtfertigen. Für die Hausherren begann das Spiel nicht wie gewünscht. In der 6. Minute schoss Martin Nitzschner in der eigenen Hälfte einen Gegenspieler an und der abgeprallte Ball landete bei den Gästen, die diese Gelegenheit zum 0:1 verwerten konnten. Dieser Schock saß tief und so hatten die Ortrander mehrere gute Gelegenheiten die Führung auszubauen. In der 27. Minute das zweite Geschenk der Hausherren. Eine Kopfballverlängerung der Gäste landete auf dem Kopf eines Verteidigers, der den Ball vor dem fangbereiten Torhüter ins eigene Tor lenkte. Die Germania mühte sich ins Spiel zu kommen und hätte dies auch beinahe geschafft. Nach einem Handelfmeter, den Martin Nitzschner in der 36. Minute zum Anschlusstreffer nutzte, hatte nur drei Minuten später Rene Dietrich die 100-prozentige Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem langen Ball stand er mutterseelenallein vor dem Tor, hob den Ball zwar geschickt über den Tormann, aber leider auch neben das Tor. Über die zweite Halbzeit gibt es nicht viel zu berichten. Die Ortrander verwalteten das Ergebnis und hatten nach einem Foul im Strafraum in der 57. Minute die Gelegenheit zum 1:3, die sie sich nicht entgehen ließen. Die Hausherren mühten sich zwar, aber es war nicht ihr Tag und so konnte sie die Gäste nicht mehr ernsthaft gefährden. |
| (2) Hertha Finsterwalde - Germania Ruhland 1:2 (0:0) | 22.08.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler,
Donath - Krisch, Nitzschner, Nitzsche, Thümmel - Hückstädt,
Dietrich Tore: 1:0 (47.), 1:1 Martin Nitzschner (70.), 1:2 Rene Dietrich (82.) |
| Es war ein Spiel in dem die Halbzeiten
nicht unterschiedlicher sein konnten. In der ersten Hälfte dominierten
die Gastgeber und in der Zweiten die Gäste. Nach dem man sich fünfzehn
Minuten abgetastet hatte, übernahmen die Hausherren das Kommando.
Begünstigt durch viele Schwächen im Spielaufbau der Germania
erspielten sie sich bis zur Halbzeit mehrere gute Gelegenheiten in Führung
zu gehen. Die Gäste hatten Glück, dass die Chancenverwertung
der Sängerstädter sehr mangelhaft war. Zu diesem Zeitpunkt vermisste
man auch das kämpferische Aufbegehren der Ruhlander, diesem Druck
entgegen zu wirken und so kam der Halbzeitpfiff einer Erlösung gleich.
Was viele Zuschauer nicht mehr für möglich gehalten hatten,
passierte nach dem Wiederanpfiff. Obwohl die Gastgeber kurz danach doch
noch in Führung gehen konnten, drehte sich das Spiel komplett. War
es die Halbzeitpredigt des Übungsleiters oder das plötzliche
Besinnen auf die eigenen Stärken? Plötzlich wurden die Zweikämpfe
gewonnen, schneller gelaufen und der Ball sicherer durch die eigenen Reihen
gespielt. Zwar hatte man in der 65. Minute noch einen Lattentreffer zu
überstehen, aber das war es dann auch von den Hausherren. Der Ausgleich
fiel in der 70. Minute durch einen Kopfball von Martin Nitzschner nach
einer Flanke von Christian Krisch. Danach fiel die Hertha vollkommen auseinander
und die Gäste hatten hochkarätige Chancen fast im Minutentakt.
Es dauerte aber bis zur 82. Minute, ehe Rene Dietrich aus zehn Metern
Entfernung den Ball kurz und trocken in das linke Dreiangel schoss. Den
Hausherren fehlte die Kraft, sich noch einmal gegen die Niederlage zu
stemmen und so blieb es ohne große Zittereinlagen bei diesem etwas
glücklichen Sieg. |
| (3) Germania Ruhland - FSV Lauchhammer 4:1 (1:1) | 29.08.2009 |
| Es spielten: Herbig - Donath (86. Feldmann), Höntsch,
C. Klein, Frankus - Krumbholz (85. Weber), Thümmel, Nitzsche (82. Hänel),
Nitzschner - Hückstädt, R. Dietrich Tore: 0:1 (18., Foulelfmeter); 1:1 Oliver Hückstädt (42.); 2:1 Rene Dietrich (56.); 3:1, 4:1 Marco Nitzsche (70., 81.) |
| Die Mannschaft von Germania Ruhland hat
in der neuen Saison ihren ersten Heimsieg eingefahren. Sie schlug im OSL-Derby
den FSV Lauchhammer klar mit 4:1. Nach anfänglichem Abtasten und
jeweils einer Großchance auf beiden Seiten waren es die Gäste,
die per Elfmeter den ersten Treffer dieses Derbys markierten. Nach einem
Platzverweis für Lauchhammer in der 30. Minute übernahmen die
Germanen jedoch mehr und mehr das Spiel. Sie kamen kurz vor der Pause
durch ein Kopfballtor von Oliver Hückstädt zum Ausgleich. |
| (Pokal/2.Runde) Germania Ruhland - KSV Tettau/Schraden 1:2 n.V. (1:1, 0:0) | 29.08.2009 |
| Es spielten: Tore: 1:0 Martin Nitzschner (49.), 1:1 (69.), 1:2 (103.) Gelb-Rote Karte: Oliver Hückstädt (80.) Rote Karte: Stefan Frankus (122.) |
| Die Gäste übernahmen zu Spielbeginn
die Initiative und verzeichneten in den ersten 20 Minuten deutliche Vorteile.
In der 17. Minute verstocherte Guido Lesche fünf Meter vor dem Tor
die größte Chance. Später neutralisierte sich die Partie.
Konstruktive Angriffe blieben selten. Mit Einzelaktionen konnten sich
beide Mannschaften nicht durchsetzen. So stand es zur Pause 0:0. Nach Wiederanpfiff witterten die Platzherren ihre Chance. In der 49. Minute schoss Martin Nitzschner aus 25 Metern unhaltbar zum 1:0 in den Tettauer Kasten ein. Anschließend verlegten sich die Ruhlander auf eine verstärkte Defensive und störten die Aktionen der Gäste mit beherztem Einsatz. So gelang erst in der 69. Minute Robert Nicolaus der 1:1-Ausgleich. Das anschließende Anrennen der KSV-Elf war aber nicht mehr von Erfolg gekrönt und passte zu einer unzureichenden, aber auch glücklosen Vorstellung der Tettauer. So kam es zur Verlängerung. In der 103. Minute setzte sich Robert Nicolaus durch und schoss auf den Kasten. Der Ruhlander Torwart konnte den Schuss nur seitlich prallen lassen. Guido Lesche holte sich den Ball von der Grundlinie und flankte auf Lars Kaubisch, der überlegt zum 1:2 einköpfte. |
| (4) SV Werben - Germania Ruhland 1:5 (0:2) | 12.09.2008 |
| Es spielten: Herbig - Weber, Höntsch, Winkler,
Donath - Thümmel, Feldmann, Nitzschner, Nitzsche - Hückstädt,
Krumbholz (M. Wachs) Tore: 0:1 Axel Feldmann (15.), 0:2 Marcel Krumbholz (38.), 0:3 Oliver Hückstädt (55.), 0:4 Marcel Krumbholz (55.), 1:4 (58.), 1:5 Martin Nitzschner (84.) |
| Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen in der Vergangenheit war die Germania von der ersten Sekunde auf "Betriebstemperatur" und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen wollte. Mit energischem Deckungsverhalten und schnellem Spiel nach vorn übernahm man sofort die Kontrolle des Spieles. Die Gastgeber versuchten zwar dagegen zu halten, scheiterten aber immer wieder am konzentrierten Spiel der Gäste. So ließ die Führung auch nicht lange auf sich warten. Mit einem Schuss aus dreißig Metern, der genau in den linken Winkel passte, brachte Alex Feldmann seine Mannschaft in Führung. Auch danach weiter gute Gelegenheiten, die aber nichts einbrachten. In der 38. Minute dann das 0:2. Marco Nitzsche setzte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und seine flache Hereingabe drückte Marcel Krumbholz am kurzen Pfosten stehend über die Linie. Kurz nach dem Seitenwechsel dann die Vorentscheidung innerhalb einer Minute. Durch zwei mustergültig vorgetragene Konter erhöhte erst Oliver Hückstädt und dann erneut Marcel Krumbholz auf 0:4. Danach die beste Zeit der Hausherren die auch zum Ehrentreffer führte, weil die Germania vergaß, Fußball zu spielen und den Ball nur noch unkontrolliert nach vorn schlug. Ab der 75. Minute hatte sie das Spiel aber wieder unter Kontrolle und erhöhte in der 84. Minute zum Endstand. Martin Nitzschner startete an der Mittellinie ein Solo, bei dem er nacheinander vier Gegenspieler narrte und dann sehr zur Freude der wieder zahlreich mitgereisten Fans, den Ball auch noch überlegt am Tormann vorbei in die linke Ecke schob. |
| (5) Kolkwitzer SV - Germania Ruhland 0:2 (0:0) | 19.09.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Höntsch, Winkler,
Donath - Krisch, Thümmel, Nitschner, Nitzsche - Krumbholz (M. Wachs),
Hückstädt Tore: 0:1 Marco Nitzsche (72.), 0:2 Maik Wachs (88.) |
| Der SV Germania Ruhland hat auch das
dritte Auswärtsspiel erfolgreich gestaltet. Die Mannschaft spielt
im Moment sehr diszipliniert und kann geduldig auf ihre Chancen warten.
Vor allen Dingen im Abwehrverhalten werden die Räume eng gemacht
und wenig Fehler produziert. So wurden die schwungvoll startenden Kolkwitzer
schnell abgefangen und wenige Torgelegenheiten zugelassen. Auch das Umkehrspiel
klappte ein paar Mal sehr gut und so hatte man bessere Möglichkeiten
als die Gastgeber. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit in der 15.
Minute, als nach einem Doppelpass zwischen Oliver Hückstädt
und Martin Nitzschner letzterer den Ball an den Pfosten schoss. Auch in
der 35. Minute hatten die Gastgeber Glück, als ein Schuss von Christian
Krisch von einem Verteidiger mit der Hand über das Tor gelenkt wurde.
Die zweite Halbzeit begann mit der besten Phase der Hausherren. Die Germania
ließ sich zu weit in die eigene Hälfte zurückdrängen
und hatte im Spielaufbau nicht mehr den Biss wie in den ersten 45 Minuten.
Es dauerte ca. zwanzig Minuten, dann hatten sich die Gäste aber wieder
gefangen. Nun ergaben sich auch wieder Gelegenheiten für die Germania.
Marco Nitzsche spielte sich in der 72. Minute am linken Strafraum selbst
frei und schoss unhaltbar in die lange Ecke. Die Gastgeber wollten nun
unbedingt den Ausgleich und öffneten die Räume. In der 88. Minute
landete ein langer Ball von Marco Nitzsche genau auf dem Fuß von
Maik Wachs, der mit einer Körpertäuschung seine Verteidiger
stehen ließ und in die linke untere Ecke vollendete. Damit war das
Spiel entschieden, welches der gut amtierende Referee auch kurze Zeit
später abpfiff. |
| (6) Askania Schipkau - Germania Ruhland 3:3 (1:0) | 26.09.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus,
Höntsch - Krisch, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche (M. Wachs), Krumpholz
(Donath), Hückstädt (Dietrich) Tore: 1:0 (4.), 1:1 Marcel Krumbholz (54.), 1.2 Martin Nitzschner (59.), 2:2 (70.), 3:2 (80.), 3:3 Maik Wachs (82.) |
| Für viele Zuschauer aus Ruhland
war es die Nagelprobe welche beweisen sollte, was die Ergebnisse der letzten
Wochen wert gewesen waren. Gegen die mit vielen ehemaligen Spielern aus
der Landesliga und höher zusammengeholte Mannschaft musste die Truppe
beweisen, dass sie sich auch mit solchen Gegnern erfolgreich auseinandersetzen
kann und sie hat es auch eindrucksvoll bestätigt. |
| (7) Germania Ruhland - VfB Krieschow 3:3 (3:2) | 03.10.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler,
Donath - Krisch, Nitzsche (R. Dietrich), Nitzschner, Höntsch - Thümmel,
Krumbholz (M. Wachs) Tore: 1:0 Ronny Thümmel (2.), 2:0 Marco Nitzsche (6.), 2:1 (25.), 3:1 Ronny Thümmel (31.), 3:2 (43.), 3:3 (75.) |
| Der SV Germania hat in seinem Spiel gegen
die starken Gäste vom VfB Krieschow, bei dem sicher nicht ein Spieler
die Nachwuchsabteilungen des Vereines durchlaufen hat, ein verdientes
Unentschieden erreicht. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn
der Zeiger der Uhr hatte gerade eine Umdrehung absolviert, da köpfte
Ronny Thümmel einen Freistoß in das rechte Dreiangel. Nur fünf
Minuten später luchste Marco Nitzsche einem Verteidiger den Ball
ab und vollendete zum 2:0. Die Gäste kamen zu diesem Zeitpunkt nie
richtig ins Spiel, weil die Hausherren mit gutem Pressing den Spielaufbau
immer wieder stören konnten. So stand der Torschütze des zweiten
Tores nach Fehlern der Gäste noch zwei Mal mutterseelenallein vor
dem Tormann, konnte diesen aber nicht überwinden. Nach dem Anschlusstreffer
in der 25. Minute konnte Ronny Thümmel mit einem Heber über
den Keeper in der 36. Minute den alten Abstand wieder herstellen. Viele
fragten sich am Ende wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn in der
41. Minute der gleiche Versuch von Marco Nitzsche nicht neben dem Tor
gelandet wäre. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der Anschlusstreffer
der Gäste. Die zweite Halbzeit war nur noch ein Spiel auf das Tor
der Germania. Sie schaffte es nicht mehr, das Kurzpasspiel der Krieschower
durch entsprechendes Deckungsverhalten zu unterbinden und die gute Ordnung
der ersten Halbzeit wieder herzustellen. Man spürte auch, dass die
Kräfte nach der intensiv geführten ersten Halbzeit erlahmten.
Die größte Gelegenheit hatte Martin Nitzschner in der 63. Minute
als er allein vor dem Tormann bei seinem Schuss die falsche Ecke wählte.
Den Gästen gelang in der 75. Minute der Ausgleich, der dann auch
gleichzeitig den Endstand bedeutete. |
| (8) SG Sielow - Germania Ruhland 2:2 (0:1) | 17.10.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein (Hückstädt),
Frankus, Winkler, Höntsch - Donath, Nitzsche (R. Dietrich), Nitzschner,
Krisch - Krumbholz, Thümmel Tore: 0:1 Martin Nitzschner (25.), 0:2 Oliver Hückstädt (68.), 1:2 (78.), 2:2 (85.) Rote Karte: Marcel Krumbholz (75.) |
| Es war ein gutes Spiel der Germania mit
einem mehr als verdientem Unentschieden. Wenn man etwas bemängeln
muss, dann sind es nur zwei Dinge. Zum Ersten die schlechte Chancenverwertung
und zum Zweiten die fehlende Routine in der letzten Viertelstunde, als
man mit zehn Feldspielern auskommen musste. Das Spiel begann und sofort
übernahmen die Gäste das Kommando. In der zweiten Minute hätte
es schon 0:1 stehen müssen, als Martin Nitzschner an einer Freistoßeingabe
nur um Millimeter vorbeirutschte. Nur fünf Minuten später holte
der Tormann einen Kopfball von Ronny Thümmel mit letztem Einsatz
von der Linie. In der 15. Minute machte Marco Nitzsche vor dem Tor auf
dem glatten Rasen einen Schwenk zu viel und nur zwei Minuten später
rasierte ein Schuss von ihm nur die Lattenoberkante. Nach einer Schrecksekunde
in der 21. Minute fiel dann endlich der Führungstreffer. Martin Nitzschner
köpfte einen Freistoß in das Tor der Hausherren. Zwar hätte
postwendend der Ausgleich fallen können, aber den Rest der ersten
Halbzeit bestimmte weiterhin die Germania das Spiel. |
| (9) Germania Ruhland - SC Spremberg 1:0 (0:0) | 24.10.2009 |
| Es spielten: Herbig - Höntsch (Feldmann),
Winkler, Frankus, C. Klein - Nitzschner, Thümmel, R. Dietrich, Donath
- Nitzsche, Hückstädt (Wachs) Tor: Mike Wachs (82.) |
| Die Germania hat das Spiel gegen den
vor diesem Spieltag aktuellen Tabellenführer verdient gewonnen und
damit ihren Platz im oberen Teil der Tabelle bestätigt. Es musste
zwar ein Sonntagsschuss von Mike Wachs her, um die Entscheidung kurz vor
Ultimo zu bringen, aber die Mannschaft war während der gesamten neunzig
Minuten feldüberlegen und ließ die Spremberger nie richtig
zur Entfaltung kommen. Die Sturmspitzen wurden von dem an diesem Tag fehlerlos
spielenden Innenverteidigern Stephan Höntsch und Stefan Frankus erfolgreich
an die Kette gelegt und auch das Mittelfeld störte den Spielaufbau
energisch, so dass die Gäste während des gesamten Spieles zu
keiner nennenswerten Torchance kamen. Nach einer Viertelstunde des Abtastens
begannen sich die Gelegenheiten zur Führung für die Hausherren
zu häufen. Den Anfang machte Martin Nitzschner, der einen Eckball
nur knapp über das Tor köpfte. Danach weitere gute Gelegenheiten
für die Hausherren. Die Beste in der 44. Minute durch Ronny Thümmel,
der ebenfalls einen Kopfball vollkommen frei vor dem Tor am langen Pfosten
vorbeiköpfte. |
| (10) SV Großräschen - Germnania Ruhland 2:0 (1:0) | 31.10.2009 |
| Es spielten: Herbig - Winkler, Frankus,
Höntsch (Krisch) - Donath, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche (M. Wachs),
C. Klein - Hückstädt, R. Dietrich (Krumbholz) Tore: 1:0 (38.), 2:0 (60.) |
| Es war leider kein Duell auf Augenhöhe,
obwohl sich die Germania besser verkaufte als in den letzten Jahren. Die
Gastgeber waren technisch und spielerisch besser. Was besonders auffiel,
waren die vielen einfachen Abspielfehler, die den Spielfluss immer wieder
im Keim erstickten. Das war in dieser Serie eigentlich überhaupt
kein Thema mehr. Desweiteren waren Freistöße und Flanken viel
zu harmlos und ungenau. Weiterhin fehlten die Überraschungsmomente.
Plötzliche Antritte in die Gassen, Richtungs- und Seitenwechsel Fehlanzeige.
Das Spiel war vom Gegener leicht durchschaubar und so entstand bis auf
die Anfangsviertelstunde überhaupt keine Torgefahr mehr. Vor allen
Dingen die linke Seite strahlte wenig Gefährlichkeit aus. Rechts
bemühte sich Christian Klein wenigstens so gut es ging. Individuell
konnte sich kaum ein Spieler mal gegen seinen Widerpart durchsetzen. Die
Ausnahme Martin Nitzschner, der mit seiner Athletik im Mittelfeld viel
abräumen konnte. Auch bei den Gegentoren stellte sich die Abwehr
nicht clever an. Beim ersten stürzten sich die Verteidiger inklusive
Libero auf den Ballführenden und vergaßen vollkommen, dass
sich noch ein anderer Stürmer in Ballnähe befand. Beim zweiten
Tor wurde der Torschütze beim Angriff allein gelassen, anstatt energisch
mit ihm zurück zu laufen. |
| (11) Wacker Ströbitz - Germania Ruhland 3:1 (1:0) | 07.11.2009 |
| Es spielten: Herbig - Höntsch, Winkler, Frankus
- Klein, Nitzschner, Thümmel, Krisch, Donath (Krumbholz) - Nitzsche
(R. Dietrich), Hückstädt (Wachs) Tore: 1:0 (30.), 2:0 (62., Elfmeter), 3:0 (64.), 3:1 Martin Nitzschner (76., Elfmeter) |
| Der SV Germania Ruhland hat sein Auswärtsspiel
mit 1:3 verloren und dabei leider kräftig mitgeholfen. Die Gastgeber
begannen mit viel Elan und Einsatzwillen und beschäftigten die Gäste
mit langen Bällen und robustem Körpereinsatz, ohne dabei allerdings
die Grenze des Erlaubten zu überschreiten. Die Germania hatte viel
Mühe diese Anfangsoffensive zu überstehen, doch nach ca. zwanzig
Minuten hatten sie den Gegner im Griff und begannen nun ihrerseits Akzente
zu setzen. Die erste klare Torgelegenheit hatte Martin Nitzschner, der
einen Eckball vollkommen freistehend aus zehn Metern über das Tor
köpfte. Nur wenige Minuten später fälschte ein Abwehrspieler
eine Eingabe von Marco Nitzsche knapp neben das eigene Tor ab, wobei der
Tormann chancenlos gewesen wäre. In der dreißigsten Minute
dann die Führung wie aus heiterem Himmel, als der Libero der Germania
auf dem rutschigen Geläuf die Balance verlor. Nur eine Minute später
hatte Percy Donath die große Gelegenheit zum Ausgleich, aber sein
Kopfball aus halblinker Position war zu schwach. Die größte
Gelegenheit hatte in der 35. Minute Oliver Hückstädt, der schön
freigespielt aus halbrechter Position frei vor dem Tormann scheiterte. |
| (12) Vetschau - Germania Ruhland 4:2 (1:1) | 21.11.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus,
Krumbholz - Nitzschner, Thümmel, R. Dietrich, Nitzsche - M. Wachs (Weber),
Hückstädt Tore: 0:1 Martin Nitzschner (18), 1:1 (36.), 2:1 (68.), 2:2 Martin Nitzschner (70., Foulelfmeter), 3:2 (80.), 4:2 (86.) |
| Es war ein ganz schwaches Spiel der Germania
und so ist die Niederlage auch in dieser Höhe verdient. Die Mannschaft
machte nicht nur ihrem Übungsleiter ein schlechtes Geburtstagsgeschenk,
sondern enttäuschte auch die mitgereisten Fans, die fast doppelt
so zahlreich waren wie die Zuschauer des Gastgebers. Die Gäste kamen
von Anfang an nicht ins Spiel, weil sie nicht in die Zweikämpfe wollten
und dem Gegner viel zu viel Spielraum ließ. Die Hausherren nutzten
die Räume auf dem großen Platz in Vetschau gekonnt aus und
so hatten die Ruhlander schon nach wenigen Minuten großes Glück
nicht in Rückstand zu geraten. Die Führung nach achtzehn Minuten
verdankten sie einem Vetschauer Verteidiger, der einen Freistoß
unterlief und deshalb Martin Nitzschner in freie Schussposition brachte.
Der Ausgleich zwanzig Minuten später war ein Geschenk und die Folge
von Missverständnissen in der Abwehr. |
| (13) Grün-Weiß Schwarzheide - Germania Ruhland 0:0 | 28.11.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler (Weber), Frankus,
Donath - Krisch, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche - Hückstädt,
Krumbholz (R. Dietrich) Tore: keine |
| Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag, konnte es vielleicht in diesem Nachbarschaftsderby auch nicht werden, denn es stand emotional viel auf dem Spiel. Schade, denn die Gelegenheit war günstig, denn der Gegner war zu bezwingen. Die Mannschaft bemühte sich, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, was auch größtenteils gelang. Es war aber leider nur im Mittelfeld der Fall, denn nach vorn ging nicht viel. Der überraschende Pass in die Räume wurde viel zu wenig gespielt, weil aber auch niemand in diese lief. Nach dem Abspiel bot sich der Spieler viel zu selten wieder an, damit man mit Hilfe eines Doppelpasses in Überzahl gelangte. Die langen Bälle aus der Verteidigung kamen viel zu selten an, was aber auch daran lag, dass die Spieler nicht energisch genug nachsetzten. Weiterhin war man auch viel zu ängstlich, mit dem Ball in den Strafraum einzudringen. Warum wird da immer wieder abgestoppt? So blieben Chancen natürlich Mangelware. In der ersten Halbzeit ist nur ein Kopfball von Percy Donath nach einem Freistoß in der 43. Minute erwähnenswert. In der zweiten Halbzeit wurde die Germania energischer, aber leider nicht viel torgefährlicher. Auch hier nur zwei erwähnenswerte Gelegenheiten, die aber hochkarätig waren. In der 70. Minute köpfte Martin Nitzschner nach einer Ecke unbedrängt aus zehn Metern über das Tor und in der 85. Minute die größte Gelegenheit im Spiel durch Marco Nitzsche. Nach einer Flanke von Percy Donath nahm er diese vollkommen freistehend aus acht Metern volley, schoss sie aber einen Meter über das Tor. Am kommenden Wochenende endlich wieder ein Heimspiel und es wird auch höchste Zeit, endlich auch mal Döbern zu besiegen. |
| (14) Germania Ruhland - SV Döbern 0:0 | 05.12.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus,
Krisch - Thümmel, Nitzschner, Nitzsche, Krumbholz - Dietrich (Höntsch),
Hückstädt Tore: |
| Das Spiel der Tabellennachbarn endete
mit einem glücklichen Unentschieden für die Gäste. Vor
allen Dingen kämpferisch waren die Hausherren überlegen und
auch spielerisch war gegenüber den Vorwochen, vor allen Dingen in
der ersten Halbzeit, ein Aufwärtstrend zu erkennen. Es wurden zwar
noch nicht wieder so viele Gelegenheiten wie sonst herausgespielt, aber
die, die gelungen waren, hätten allemal zum Sieg gereicht. Die Gäste
hatten in der ersten Halbzeit nicht einen Spielzug, den man als gefährlich
bezeichnen konnte. Schon im Mittelfeld wurden alle Angriffsbemühungen
erfogreich unterbunden und der Weg zum gegnerischen Tor gesucht. Nach
einer Viertelstunde des Abtastens häuften sich die Gelegenheiten.
Martin Nitzschner startete in der neunzehnten Minute ein Solo aus der
eigenen Hälfte, wurde aber im letzten Moment vor dem Tor zu weit
nach links abgedrängt. Die größte Gelegenheit im ganzen
Spiel hatte Marcel Krumbholz. Nach einer Flanke von Christian Krisch kam
er wenige Meter vor dem Tor vollkommen frei zum Kopfball, ließ den
Ball aber zum Entsetzen der Zuschauer an der Stirn vorbei rutschen. Die
nächste Gelegenheit war ein Freistoß von Martin Nitzschner,
der nur knapp über die Latte strich. Ein platzierter Schuss von Ronny
Thümmel, der mit Sicherheit sein Ziel gefunden hätte, wurde
nur wenige Augenblicke später auf dem Weg zum Tor unglücklicherweise
durch einen eigenen Mitspieler aufgehalten. |
| (15) Viktoria Cottbus - Germania Ruhland 1:1 (1:1) | 12.12.2009 |
| Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler -
Krisch, Thümmel, Nitzschner, Donath (Wolff), Nitzsche - Krumbholz (R.
Dietrich), Hückstädt (Höntsch) Tore: 1:0 (25.), 1:1 Ronny Thümmel (26.) |
| Die Germania aus Ruhland hat im letzten
Spiel der Hinrunde bei der Viktoria in Cottbus ein verdientes Unentschieden
erreicht. Es war nicht zu übersehen, dass die Gastgeber die technisch
feinere Klinge schlugen, aber die Gäste hatten die richtigen Antworten
parat und kauften dem Gegner immer wieder den Schneid ab. Dabei war nicht
zu übersehen, dass die schwachen Partien der Vorwochen vergessen
waren und der Trend wieder nach oben zeigt. Die erste Halbzeit war auch
im Feldspiel größtenteils ausgeglichen, weil man sich nicht
in die eigene Hälfte drücken ließ, sondern den Gegner
schon im Mittelfeld stellte. Wenn etwas bei der Germania noch nicht klappte,
so war es das Umkehrspiel. Da gehen noch zu viele Bälle zu einfach
verloren. Die Führung der Hausherren nach einem Freistoß war
glücklich, denn die anschließende Flanke rutschte auf dem schmierigen
Geläüf irgendwie durch den gesamten Strafraum und fand noch
einen Angreifer, der Gastgeber. Bevor sich die Spieler der Viktoria aber
richtig gefreut hatten stand es bereits 1:1. Vom Anstoß weg ein
sehr schöner Angriff, den Ronny Thümmel mit einem straffen Schuss
von der Strafraumgrenze abschloss. Nur zwei Minuten später fast die
Führung für die Germania. Einen Schuss von Martin Nitzschner
lenkte der Tormann mit den Fingerspitzen und letztem Einsatz um den rechten
Pfosten. |
| (16) | xx.xx.2008 |
| Es spielten: Tore: |
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Spielbericht |
| (17) | xx.xx.2008 |
| Es spielten: Tore: |
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