(1) Ruhland - Eintracht Ortrand 1:3 (16) Eintracht Ortrand - Ruhland  
(2) Hertha Finsterwalde - Ruhland 1:2 (17) Ruhland - Hertha Finsterwalde  
(3) Ruhland - FSV Lauchhammer 4:1 (18) FSV Lauchhammer - Ruhland  
(4) Werben - Ruhland 1:5 (19)  
(5) Kolkwitz - Ruhland 0:2 (20)  
(6) Schipkau - Ruhland 3:3 (21)  
(7) Ruhland - Krieschow 3:3 (22)  
(8) SG Sielow - Ruhland 2:2 (23)  
(9) Ruhland - SC Spremberg 1:0 (24)  
(10) Großräschen - Ruhland 2:0 (25)  
(11) Ströbitz - Ruhland 3:1 (26)  
(12) Vetschau - Ruhland 4:2 (27)  
(13) GW Schwarzheide - Ruhland 0:0 (28)  
(14) Ruhland - Döbern 0:0 (29)  
(15) Viktoria Cottbus - Ruhland 1:1 (30)  

Ausführliche Spielberichte

Freundschaftsspiele

(F) SG Weixdorf - Ruhland 2:3 (1:1) - in Schraden 19.07.2009

(F) TuS Weinböhla - Ruhland (in Kleinleipisch) 01.08.2009

Punktspiele

(Pokal/Vorrunde) Ruhlsdorfer BC - Germania Ruhland 2:2 n.V., 2:3 im Elfmeterschießen 08..08.2009
Es spielten:
Tore:

Dies ist ein richtiges Pokalspiel gewesen. Und so war auch keiner der Zuschauer verwundert, dass die Entscheidung erst im Elfmeterschießen fallen musste. Der Gastgeber, Aufsteiger in die Landesklasse Mitte, war hoch motiviert und stellte mit seiner robusten Spielweise die Germania auf eine harte Probe. Diese hatte auch aus den verschiedensten Gründen Aufstellungssorgen, sodass Spieler der II. Mannschaft ihre Einsatzchance bekamen. Der Gastgeber hatte den besseren Start und ging in der 20. Minute glücklich in Führung. Danach kamen die Ruhlander besser ins Spiel, hatten aber mit dem harten Boden und dem körperlichen Einsatz der Hausherren ihre Probleme. Das Zusammenspiel klappte nicht richtig. Und wenn sich die Germania mal erfolgreich durchgespielt hatte, versagten die Nerven beim Abschluss. So war es nicht verwunderlich, dass erst in der 55. Minute der verdiente Ausgleich fiel. Oliver Hückstädt wurde von Martin Nitzschner perfekt in die Gasse angespielt und traf. Bis zum Ende des Spiels gab es Gelegenheiten auf beiden Seiten. In der Verlängerung übernahm die Germania die Initiative und hatte drei gute Gelegenheiten, bevor die 2:1-Führung erzielt werden konnte. Wieder war es Martin Nitzschner, der sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchsetzen konnte. Seine scharfe Hereingabe nutzte Thomas Kersten eiskalt aus. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig über die Führung gefreut, da stand es bereits wieder unentschieden, weil sich die Abwehr der Ruhlander nach dem Anstoß noch nicht wieder richtig sortiert hatte. Nach 120 Minuten hieß es immer noch 2:2, und so mussten die Schüsse vom Elfmeterpunkt entscheiden. Hier war die Germania die eindeutig bessere Mannschaft, sowohl bei den Schützen, als auch beim Torwart. Marco Nitzsche konnte drei Strafstöße parieren. Bei nur einem Fehlschuss war die Entscheidung eindeutig.


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(1) Germania Ruhland - Eintracht Ortrand 1:3 (1:2) 15.08.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus (Höntsch), Donath - Krisch, Nitzsche, Nitzschner (Weber), Krumbholz - R. Dietrich, Hückstädt
Tore: 0:1 (6.), 0:2 (27., Eigentor), 1:2 Martin Nitzschner (36., Elfmeter), 1:3 (57., Elfmeter)

Es war ein verdienter Sieg des Absteigers aus der Landesliga, der auch in dieser Höhe in Ordnung war. Die Germania leistete zwar bei den ersten beiden Toren unfreiwillig Schützenhilfe, aber es waren aus dem Spiel heraus noch einige herausgespielte, aber nicht genutzte Gelegenheiten der Pulsnitzstädter vorhanden, die dieses Ergebnis rechtfertigen. Für die Hausherren begann das Spiel nicht wie gewünscht. In der 6. Minute schoss Martin Nitzschner in der eigenen Hälfte einen Gegenspieler an und der abgeprallte Ball landete bei den Gästen, die diese Gelegenheit zum 0:1 verwerten konnten. Dieser Schock saß tief und so hatten die Ortrander mehrere gute Gelegenheiten die Führung auszubauen. In der 27. Minute das zweite Geschenk der Hausherren. Eine Kopfballverlängerung der Gäste landete auf dem Kopf eines Verteidigers, der den Ball vor dem fangbereiten Torhüter ins eigene Tor lenkte. Die Germania mühte sich ins Spiel zu kommen und hätte dies auch beinahe geschafft. Nach einem Handelfmeter, den Martin Nitzschner in der 36. Minute zum Anschlusstreffer nutzte, hatte nur drei Minuten später Rene Dietrich die 100-prozentige Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem langen Ball stand er mutterseelenallein vor dem Tor, hob den Ball zwar geschickt über den Tormann, aber leider auch neben das Tor. Über die zweite Halbzeit gibt es nicht viel zu berichten. Die Ortrander verwalteten das Ergebnis und hatten nach einem Foul im Strafraum in der 57. Minute die Gelegenheit zum 1:3, die sie sich nicht entgehen ließen. Die Hausherren mühten sich zwar, aber es war nicht ihr Tag und so konnte sie die Gäste nicht mehr ernsthaft gefährden.


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(2) Hertha Finsterwalde - Germania Ruhland 1:2 (0:0) 22.08.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler, Donath - Krisch, Nitzschner, Nitzsche, Thümmel - Hückstädt, Dietrich
Tore: 1:0 (47.), 1:1 Martin Nitzschner (70.), 1:2 Rene Dietrich (82.)

Es war ein Spiel in dem die Halbzeiten nicht unterschiedlicher sein konnten. In der ersten Hälfte dominierten die Gastgeber und in der Zweiten die Gäste. Nach dem man sich fünfzehn Minuten abgetastet hatte, übernahmen die Hausherren das Kommando. Begünstigt durch viele Schwächen im Spielaufbau der Germania erspielten sie sich bis zur Halbzeit mehrere gute Gelegenheiten in Führung zu gehen. Die Gäste hatten Glück, dass die Chancenverwertung der Sängerstädter sehr mangelhaft war. Zu diesem Zeitpunkt vermisste man auch das kämpferische Aufbegehren der Ruhlander, diesem Druck entgegen zu wirken und so kam der Halbzeitpfiff einer Erlösung gleich. Was viele Zuschauer nicht mehr für möglich gehalten hatten, passierte nach dem Wiederanpfiff. Obwohl die Gastgeber kurz danach doch noch in Führung gehen konnten, drehte sich das Spiel komplett. War es die Halbzeitpredigt des Übungsleiters oder das plötzliche Besinnen auf die eigenen Stärken? Plötzlich wurden die Zweikämpfe gewonnen, schneller gelaufen und der Ball sicherer durch die eigenen Reihen gespielt. Zwar hatte man in der 65. Minute noch einen Lattentreffer zu überstehen, aber das war es dann auch von den Hausherren. Der Ausgleich fiel in der 70. Minute durch einen Kopfball von Martin Nitzschner nach einer Flanke von Christian Krisch. Danach fiel die Hertha vollkommen auseinander und die Gäste hatten hochkarätige Chancen fast im Minutentakt. Es dauerte aber bis zur 82. Minute, ehe Rene Dietrich aus zehn Metern Entfernung den Ball kurz und trocken in das linke Dreiangel schoss. Den Hausherren fehlte die Kraft, sich noch einmal gegen die Niederlage zu stemmen und so blieb es ohne große Zittereinlagen bei diesem etwas glücklichen Sieg.
PS: Es gibt aus meiner Sicht zwei Baustellen. Erstens der Spielaufbau, wenn der Gegner an der Mittellinie und in der eigenen Hälfte steht und die Einstellung zum siegen wollen ab dem Anpfiff. Nicht immer hat man einen Gegner, der solche Schwächen zeigt wie die Hertha.


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(3) Germania Ruhland - FSV Lauchhammer 4:1 (1:1) 29.08.2009
Es spielten: Herbig - Donath (86. Feldmann), Höntsch, C. Klein, Frankus - Krumbholz (85. Weber), Thümmel, Nitzsche (82. Hänel), Nitzschner - Hückstädt, R. Dietrich
Tore: 0:1 (18., Foulelfmeter); 1:1 Oliver Hückstädt (42.); 2:1 Rene Dietrich (56.); 3:1, 4:1 Marco Nitzsche (70., 81.)

Die Mannschaft von Germania Ruhland hat in der neuen Saison ihren ersten Heimsieg eingefahren. Sie schlug im OSL-Derby den FSV Lauchhammer klar mit 4:1. Nach anfänglichem Abtasten und jeweils einer Großchance auf beiden Seiten waren es die Gäste, die per Elfmeter den ersten Treffer dieses Derbys markierten. Nach einem Platzverweis für Lauchhammer in der 30. Minute übernahmen die Germanen jedoch mehr und mehr das Spiel. Sie kamen kurz vor der Pause durch ein Kopfballtor von Oliver Hückstädt zum Ausgleich.
Nach dem Wiederanpfiff domierten die Hausherren nun nach Belieben. Der an diesem Tag überragende Marco Nitzsche setzte in der 50. Minute einen Distanzschuss knapp über die Latte. Nur fünf Minuten später legte er per Hacke für Rene Dietrich ab, der die geniale Vorlage zur Führung ins Lauchhammeraner Tor hämmerte. In der 70. und 80. Minute war es dann Marco Nitzsche selbst, der den ersten Heimsieg für Ruhland in trockene Tücher brachte.


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(Pokal/2.Runde) Germania Ruhland - KSV Tettau/Schraden 1:2 n.V. (1:1, 0:0) 29.08.2009
Es spielten:
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (49.), 1:1 (69.), 1:2 (103.)
Gelb-Rote Karte: Oliver Hückstädt (80.) Rote Karte: Stefan Frankus (122.)
Die Gäste übernahmen zu Spielbeginn die Initiative und verzeichneten in den ersten 20 Minuten deutliche Vorteile. In der 17. Minute verstocherte Guido Lesche fünf Meter vor dem Tor die größte Chance. Später neutralisierte sich die Partie. Konstruktive Angriffe blieben selten. Mit Einzelaktionen konnten sich beide Mannschaften nicht durchsetzen. So stand es zur Pause 0:0.
Nach Wiederanpfiff witterten die Platzherren ihre Chance. In der 49. Minute schoss Martin Nitzschner aus 25 Metern unhaltbar zum 1:0 in den Tettauer Kasten ein. Anschließend verlegten sich die Ruhlander auf eine verstärkte Defensive und störten die Aktionen der Gäste mit beherztem Einsatz. So gelang erst in der 69. Minute Robert Nicolaus der 1:1-Ausgleich. Das anschließende Anrennen der KSV-Elf war aber nicht mehr von Erfolg gekrönt und passte zu einer unzureichenden, aber auch glücklosen Vorstellung der Tettauer.
So kam es zur Verlängerung. In der 103. Minute setzte sich Robert Nicolaus durch und schoss auf den Kasten. Der Ruhlander Torwart konnte den Schuss nur seitlich prallen lassen. Guido Lesche holte sich den Ball von der Grundlinie und flankte auf Lars Kaubisch, der überlegt zum 1:2 einköpfte.

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(4) SV Werben - Germania Ruhland 1:5 (0:2) 12.09.2008
Es spielten: Herbig - Weber, Höntsch, Winkler, Donath - Thümmel, Feldmann, Nitzschner, Nitzsche - Hückstädt, Krumbholz (M. Wachs)
Tore: 0:1 Axel Feldmann (15.), 0:2 Marcel Krumbholz (38.), 0:3 Oliver Hückstädt (55.), 0:4 Marcel Krumbholz (55.), 1:4 (58.), 1:5 Martin Nitzschner (84.)

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen in der Vergangenheit war die Germania von der ersten Sekunde auf "Betriebstemperatur" und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen wollte. Mit energischem Deckungsverhalten und schnellem Spiel nach vorn übernahm man sofort die Kontrolle des Spieles. Die Gastgeber versuchten zwar dagegen zu halten, scheiterten aber immer wieder am konzentrierten Spiel der Gäste. So ließ die Führung auch nicht lange auf sich warten. Mit einem Schuss aus dreißig Metern, der genau in den linken Winkel passte, brachte Alex Feldmann seine Mannschaft in Führung. Auch danach weiter gute Gelegenheiten, die aber nichts einbrachten. In der 38. Minute dann das 0:2. Marco Nitzsche setzte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und seine flache Hereingabe drückte Marcel Krumbholz am kurzen Pfosten stehend über die Linie. Kurz nach dem Seitenwechsel dann die Vorentscheidung innerhalb einer Minute. Durch zwei mustergültig vorgetragene Konter erhöhte erst Oliver Hückstädt und dann erneut Marcel Krumbholz auf 0:4. Danach die beste Zeit der Hausherren die auch zum Ehrentreffer führte, weil die Germania vergaß, Fußball zu spielen und den Ball nur noch unkontrolliert nach vorn schlug. Ab der 75. Minute hatte sie das Spiel aber wieder unter Kontrolle und erhöhte in der 84. Minute zum Endstand. Martin Nitzschner startete an der Mittellinie ein Solo, bei dem er nacheinander vier Gegenspieler narrte und dann sehr zur Freude der wieder zahlreich mitgereisten Fans, den Ball auch noch überlegt am Tormann vorbei in die linke Ecke schob.


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(5) Kolkwitzer SV - Germania Ruhland 0:2 (0:0) 19.09.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Höntsch, Winkler, Donath - Krisch, Thümmel, Nitschner, Nitzsche - Krumbholz (M. Wachs), Hückstädt
Tore: 0:1 Marco Nitzsche (72.), 0:2 Maik Wachs (88.)

Der SV Germania Ruhland hat auch das dritte Auswärtsspiel erfolgreich gestaltet. Die Mannschaft spielt im Moment sehr diszipliniert und kann geduldig auf ihre Chancen warten. Vor allen Dingen im Abwehrverhalten werden die Räume eng gemacht und wenig Fehler produziert. So wurden die schwungvoll startenden Kolkwitzer schnell abgefangen und wenige Torgelegenheiten zugelassen. Auch das Umkehrspiel klappte ein paar Mal sehr gut und so hatte man bessere Möglichkeiten als die Gastgeber. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit in der 15. Minute, als nach einem Doppelpass zwischen Oliver Hückstädt und Martin Nitzschner letzterer den Ball an den Pfosten schoss. Auch in der 35. Minute hatten die Gastgeber Glück, als ein Schuss von Christian Krisch von einem Verteidiger mit der Hand über das Tor gelenkt wurde. Die zweite Halbzeit begann mit der besten Phase der Hausherren. Die Germania ließ sich zu weit in die eigene Hälfte zurückdrängen und hatte im Spielaufbau nicht mehr den Biss wie in den ersten 45 Minuten. Es dauerte ca. zwanzig Minuten, dann hatten sich die Gäste aber wieder gefangen. Nun ergaben sich auch wieder Gelegenheiten für die Germania. Marco Nitzsche spielte sich in der 72. Minute am linken Strafraum selbst frei und schoss unhaltbar in die lange Ecke. Die Gastgeber wollten nun unbedingt den Ausgleich und öffneten die Räume. In der 88. Minute landete ein langer Ball von Marco Nitzsche genau auf dem Fuß von Maik Wachs, der mit einer Körpertäuschung seine Verteidiger stehen ließ und in die linke untere Ecke vollendete. Damit war das Spiel entschieden, welches der gut amtierende Referee auch kurze Zeit später abpfiff.
PS: Das Abwehrverhalten stimmt im Moment, obwohl ihr immer daran denken solltet, gegen welche Gegner wir bisher gespielt haben. Spielerisch müsst ihr aber eine Schippe drauflegen. Da ist zu wenig Bewegung drin. Der Ballführende hat zu wenig günstige Anspielstationen, weil zu wenig Mitspieler um ihn herum frei stehen. "Nach dem Abpiel ist vor dem Anspiel", d.h.nach dem Abspiel muss ich mich sofort wieder anbieten. Da bleiben noch zu viele zu oft stehen.


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(6) Askania Schipkau - Germania Ruhland 3:3 (1:0) 26.09.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus, Höntsch - Krisch, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche (M. Wachs), Krumpholz (Donath), Hückstädt (Dietrich)
Tore: 1:0 (4.), 1:1 Marcel Krumbholz (54.), 1.2 Martin Nitzschner (59.), 2:2 (70.), 3:2 (80.), 3:3 Maik Wachs (82.)

Für viele Zuschauer aus Ruhland war es die Nagelprobe welche beweisen sollte, was die Ergebnisse der letzten Wochen wert gewesen waren. Gegen die mit vielen ehemaligen Spielern aus der Landesliga und höher zusammengeholte Mannschaft musste die Truppe beweisen, dass sie sich auch mit solchen Gegnern erfolgreich auseinandersetzen kann und sie hat es auch eindrucksvoll bestätigt.
Es begann zwar sehr unglücklich, denn der Gastgeber führte bereits nach vier Minuten mit 1:0. Nach zwei Pressschlägen an der Grundlinie prallte der Ball zu einem Schipkauer, der hoch ins kurze Eck verwandelte. Die Mannschaft ließ sich aber davon nicht entmutigen, sondern übernahm die Kontrolle des Spieles. Mit viel Einsatz und Laufbereitschaft gestattete man den Gastgebern nicht mehr viel. Der einzige Vorwurf, den man den Spielern machen kann, ist die Tatsache, dass zu viele Bälle in der gegnerischen Hälfte wegen technischer Mängel bei der Ballannahme verloren gingen. Dadurch ging zwar nichts schief, aber unnötige "Körner" waren weg.
In der zweiten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Der erste Höhepunkt war der Ausgleich und kurz danach die Führung für die Germanen. Beim ersten Tor durch Marcel Krumbholz spielte ihn Marco Nitzsche den Ball mustergültig in den Lauf mit anschließendem Schuss ins lange Eck und kurze Zeit danach trickste Rene Dietrich seinen Verteidiger an der Grundlinie aus und bei der anschließenden Flanke reagierte Martin Nitzschner schneller als sein Gegenspieler und knallte den Ball unter die Latte. Schipkau startete nun noch einmal eine Offensive, bei der die Gäste zwar nicht mehr so deutlich wie in den letzten Spielen, aber doch noch verbesserungswürdig den Spielfaden etwas verloren. Beim Ausgleich gestattete man den Gastgebern eine Flanke, die so nie entstehen durfte und bei der Führung stand Christian Krisch wiederum nach einer Flanke gegen den bestimmt 10 Kilo schwereren Schipkauer Meyer auf verlorenem Posten. Wer nun glaubte, dies breche der Germania das Genick, hatte sich getäuscht. Mit Wut im Bauch stemmte man sich gegen die Niederlage. Nach einer Flanke von der linken Seite nur zwei Minuten später und einem Luftloch von Martin Reichelt stand Maik Wachs goldrichtig und schob den Ball in die kurze Ecke zum mehr als verdienten Ausgleich. So blieb es bis zum Ende bei diesem gerechten Resultat.
Am kommenden Wochenende kommt mit Krieschow eine erfahrene, ausgebuffte und mit ehemaligen Energiespielern besetzte Truppe. Sie schlägt die Bälle nicht nur lang nach vorn wie Schipkau, sondern spielt sich durch das Mittelfeld. Da ist das Stören schon bei der Ballannahme gefragt, sonst ist man sehr oft nur zweiter Sieger mit Folgen. Nicht vergessen!!!!!!!


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(7) Germania Ruhland - VfB Krieschow 3:3 (3:2) 03.10.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler, Donath - Krisch, Nitzsche (R. Dietrich), Nitzschner, Höntsch - Thümmel, Krumbholz (M. Wachs)
Tore: 1:0 Ronny Thümmel (2.), 2:0 Marco Nitzsche (6.), 2:1 (25.), 3:1 Ronny Thümmel (31.), 3:2 (43.), 3:3 (75.)

Der SV Germania hat in seinem Spiel gegen die starken Gäste vom VfB Krieschow, bei dem sicher nicht ein Spieler die Nachwuchsabteilungen des Vereines durchlaufen hat, ein verdientes Unentschieden erreicht. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn der Zeiger der Uhr hatte gerade eine Umdrehung absolviert, da köpfte Ronny Thümmel einen Freistoß in das rechte Dreiangel. Nur fünf Minuten später luchste Marco Nitzsche einem Verteidiger den Ball ab und vollendete zum 2:0. Die Gäste kamen zu diesem Zeitpunkt nie richtig ins Spiel, weil die Hausherren mit gutem Pressing den Spielaufbau immer wieder stören konnten. So stand der Torschütze des zweiten Tores nach Fehlern der Gäste noch zwei Mal mutterseelenallein vor dem Tormann, konnte diesen aber nicht überwinden. Nach dem Anschlusstreffer in der 25. Minute konnte Ronny Thümmel mit einem Heber über den Keeper in der 36. Minute den alten Abstand wieder herstellen. Viele fragten sich am Ende wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn in der 41. Minute der gleiche Versuch von Marco Nitzsche nicht neben dem Tor gelandet wäre. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der Anschlusstreffer der Gäste. Die zweite Halbzeit war nur noch ein Spiel auf das Tor der Germania. Sie schaffte es nicht mehr, das Kurzpasspiel der Krieschower durch entsprechendes Deckungsverhalten zu unterbinden und die gute Ordnung der ersten Halbzeit wieder herzustellen. Man spürte auch, dass die Kräfte nach der intensiv geführten ersten Halbzeit erlahmten. Die größte Gelegenheit hatte Martin Nitzschner in der 63. Minute als er allein vor dem Tormann bei seinem Schuss die falsche Ecke wählte. Den Gästen gelang in der 75. Minute der Ausgleich, der dann auch gleichzeitig den Endstand bedeutete.
PS: Das Unentschieden sollte Euch trotz der vielen vergebenen hochprozentigen Chancen nicht grämen. Diese zusammengekaufte Truppe wird ihren Weg gehen, aber so schnell wie sie gekommen ist auch wieder in der Versenkung verschwinden. Das Spiel war aber eine Lehrstunde über das Kurzpasspiel und wie man es machen muss. Vorige Woche habt ihr die andere Variante mit langen Bällen kennengelernt. Ideal ist es natürlich, beide Varianten zu beherrschen. Es ist aber noch in Stück Weg bis dahin. Unser Spiel wird noch von zu wenigen Spielern getragen. Das Spiel ohne Ball muss noch breiter, intensiver und überraschender werden. Da ist noch zu viel langsames und vorhersehbares dabei. Die Möglichkeiten, auf den Ballführenden zuzulaufen, oder in die Gasse zu sprinten, wenn es die Situation erfordert, werden von zu wenigen genutzt. Bei Krieschow habt ihr doch gesehen, dass alle Spieler den Ball haben wollten. Der, der den Ball hatte, hatte auch eine relativ große Auswahl von Anspielpunkten und wusste auch schon vorher, wohin er das Leder abgeben wollte, weil er seine Mannschaftskameraden auf sich zulaufen sah. Anschließend war er aber auch durch entsprechendes Laufspiel sofort wieder selbst anspielbar!!! Das ist nur eine Sache des Kopfes und damit eine Einstellungsfrage zum Spiel. Sollte das nicht machbar sein?


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(8) SG Sielow - Germania Ruhland 2:2 (0:1) 17.10.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein (Hückstädt), Frankus, Winkler, Höntsch - Donath, Nitzsche (R. Dietrich), Nitzschner, Krisch - Krumbholz, Thümmel
Tore: 0:1 Martin Nitzschner (25.), 0:2 Oliver Hückstädt (68.), 1:2 (78.), 2:2 (85.)
Rote Karte: Marcel Krumbholz (75.)

Es war ein gutes Spiel der Germania mit einem mehr als verdientem Unentschieden. Wenn man etwas bemängeln muss, dann sind es nur zwei Dinge. Zum Ersten die schlechte Chancenverwertung und zum Zweiten die fehlende Routine in der letzten Viertelstunde, als man mit zehn Feldspielern auskommen musste. Das Spiel begann und sofort übernahmen die Gäste das Kommando. In der zweiten Minute hätte es schon 0:1 stehen müssen, als Martin Nitzschner an einer Freistoßeingabe nur um Millimeter vorbeirutschte. Nur fünf Minuten später holte der Tormann einen Kopfball von Ronny Thümmel mit letztem Einsatz von der Linie. In der 15. Minute machte Marco Nitzsche vor dem Tor auf dem glatten Rasen einen Schwenk zu viel und nur zwei Minuten später rasierte ein Schuss von ihm nur die Lattenoberkante. Nach einer Schrecksekunde in der 21. Minute fiel dann endlich der Führungstreffer. Martin Nitzschner köpfte einen Freistoß in das Tor der Hausherren. Zwar hätte postwendend der Ausgleich fallen können, aber den Rest der ersten Halbzeit bestimmte weiterhin die Germania das Spiel.
Die ersten 25 Minuten der zweiten Hälfte gehörten erneut dem Tabellendritten mit klaren Gelegenheiten für Marco Nitzsche und Ronny Thümmel. Es dauerte aber bis zur 68. Minute, ehe der eingewechselte Oliver Hückstädt das längst überfällige zweite Tor erzielen konnte. Leider verlor der bis dahin sehr gut amtierende Schiedsrichter in der nun folgenden hektischen Schlussphase die Übersicht. Eine Rangelei ahndete er nur mit rot für Ruhland, obwohl der Spieler aus Sielow eindeutig der Urheber war. Die Hausherren warfen nun noch einmal alles nach vorn und hatten mit einem Freistoßtreffer und einem Elfmeter das Glück auf ihrer Seite, weil die junge Mannschaft der Germania nicht clever genug auf diese Situation reagierte. Trotzem bestätigten die Gäste über weite Strecken des Spieles, warum sie im Moment in der Tabelle so weit oben stehen.


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(9) Germania Ruhland - SC Spremberg 1:0 (0:0) 24.10.2009
Es spielten: Herbig - Höntsch (Feldmann), Winkler, Frankus, C. Klein - Nitzschner, Thümmel, R. Dietrich, Donath - Nitzsche, Hückstädt (Wachs)
Tor: Mike Wachs (82.)

Die Germania hat das Spiel gegen den vor diesem Spieltag aktuellen Tabellenführer verdient gewonnen und damit ihren Platz im oberen Teil der Tabelle bestätigt. Es musste zwar ein Sonntagsschuss von Mike Wachs her, um die Entscheidung kurz vor Ultimo zu bringen, aber die Mannschaft war während der gesamten neunzig Minuten feldüberlegen und ließ die Spremberger nie richtig zur Entfaltung kommen. Die Sturmspitzen wurden von dem an diesem Tag fehlerlos spielenden Innenverteidigern Stephan Höntsch und Stefan Frankus erfolgreich an die Kette gelegt und auch das Mittelfeld störte den Spielaufbau energisch, so dass die Gäste während des gesamten Spieles zu keiner nennenswerten Torchance kamen. Nach einer Viertelstunde des Abtastens begannen sich die Gelegenheiten zur Führung für die Hausherren zu häufen. Den Anfang machte Martin Nitzschner, der einen Eckball nur knapp über das Tor köpfte. Danach weitere gute Gelegenheiten für die Hausherren. Die Beste in der 44. Minute durch Ronny Thümmel, der ebenfalls einen Kopfball vollkommen frei vor dem Tor am langen Pfosten vorbeiköpfte.
In der zweiten Halbzeit blieb die Mannschaft auch weiterhin durch Kopfstöße gefährlich. So scheiterten erneut Ronny Thümmel und Martin Nitzschner in aussichtsreichen Positionen. Als die Zuschauer schon unruhig wurden wegen der vielen vergebenen Chancen, wurden sie von Mike Wachs erlöst. Kurz zuvor eingewechselt schoss er den Ball aus halbrechter Position ca. 25 Meter vor dem Tor über den Tormann hinweg in die lange Ecke. Nun warfen die Gäste noch einmal alles nach vorn und so hatten die Gastgeber noch zwei hundertprozentige Gelegenheiten den Sack endgültig zuzumachen. Zwei Mal scheiterte Marco Nitzsche. Beim ersten Mal nach einem Solo und beim zweiten Mal nachdem er von Martin Nitzschner mustergültig allein vor dem Tor freigespielt wurde. So blieb es nach einer kurzen Phase des Zitterns bis zum Schlusspfiff beim mehr als verdienten Sieg der Hausherren.
PS: Am nächsten Wochenende geht es nach Großräschen. Ihr habt dort bisher immer ganz alt ausgesehen und jede Leidenschaft vermissen lassen. Zeigt dort endlich einmal, dass ihr auch fußballspielen könnt. Es ist bestimmt nicht nur mein Wunsch, sondern auch einer der vielen Ruhlander Zuschauer, die euch die Daumen drücken werden.


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(10) SV Großräschen - Germnania Ruhland 2:0 (1:0) 31.10.2009
Es spielten: Herbig - Winkler, Frankus, Höntsch (Krisch) - Donath, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche (M. Wachs), C. Klein - Hückstädt, R. Dietrich (Krumbholz)
Tore: 1:0 (38.), 2:0 (60.)

Es war leider kein Duell auf Augenhöhe, obwohl sich die Germania besser verkaufte als in den letzten Jahren. Die Gastgeber waren technisch und spielerisch besser. Was besonders auffiel, waren die vielen einfachen Abspielfehler, die den Spielfluss immer wieder im Keim erstickten. Das war in dieser Serie eigentlich überhaupt kein Thema mehr. Desweiteren waren Freistöße und Flanken viel zu harmlos und ungenau. Weiterhin fehlten die Überraschungsmomente. Plötzliche Antritte in die Gassen, Richtungs- und Seitenwechsel Fehlanzeige. Das Spiel war vom Gegener leicht durchschaubar und so entstand bis auf die Anfangsviertelstunde überhaupt keine Torgefahr mehr. Vor allen Dingen die linke Seite strahlte wenig Gefährlichkeit aus. Rechts bemühte sich Christian Klein wenigstens so gut es ging. Individuell konnte sich kaum ein Spieler mal gegen seinen Widerpart durchsetzen. Die Ausnahme Martin Nitzschner, der mit seiner Athletik im Mittelfeld viel abräumen konnte. Auch bei den Gegentoren stellte sich die Abwehr nicht clever an. Beim ersten stürzten sich die Verteidiger inklusive Libero auf den Ballführenden und vergaßen vollkommen, dass sich noch ein anderer Stürmer in Ballnähe befand. Beim zweiten Tor wurde der Torschütze beim Angriff allein gelassen, anstatt energisch mit ihm zurück zu laufen.
Nächstes Wochenende muss wieder die "alte" Germania spielen. Der Gegner, der nach sehr gutem Beginn in der Krise steckt, ist eine gute Gelegenheit, das Wochenende vergessen zu machen.


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(11) Wacker Ströbitz - Germania Ruhland 3:1 (1:0) 07.11.2009
Es spielten: Herbig - Höntsch, Winkler, Frankus - Klein, Nitzschner, Thümmel, Krisch, Donath (Krumbholz) - Nitzsche (R. Dietrich), Hückstädt (Wachs)
Tore: 1:0 (30.), 2:0 (62., Elfmeter), 3:0 (64.), 3:1 Martin Nitzschner (76., Elfmeter)

Der SV Germania Ruhland hat sein Auswärtsspiel mit 1:3 verloren und dabei leider kräftig mitgeholfen. Die Gastgeber begannen mit viel Elan und Einsatzwillen und beschäftigten die Gäste mit langen Bällen und robustem Körpereinsatz, ohne dabei allerdings die Grenze des Erlaubten zu überschreiten. Die Germania hatte viel Mühe diese Anfangsoffensive zu überstehen, doch nach ca. zwanzig Minuten hatten sie den Gegner im Griff und begannen nun ihrerseits Akzente zu setzen. Die erste klare Torgelegenheit hatte Martin Nitzschner, der einen Eckball vollkommen freistehend aus zehn Metern über das Tor köpfte. Nur wenige Minuten später fälschte ein Abwehrspieler eine Eingabe von Marco Nitzsche knapp neben das eigene Tor ab, wobei der Tormann chancenlos gewesen wäre. In der dreißigsten Minute dann die Führung wie aus heiterem Himmel, als der Libero der Germania auf dem rutschigen Geläuf die Balance verlor. Nur eine Minute später hatte Percy Donath die große Gelegenheit zum Ausgleich, aber sein Kopfball aus halblinker Position war zu schwach. Die größte Gelegenheit hatte in der 35. Minute Oliver Hückstädt, der schön freigespielt aus halbrechter Position frei vor dem Tormann scheiterte.
Auch nach dem Wechsel blieb die Germania gefährlich. In der 47. Minute flog eine Freistoßflanke genau auf den langen Pfosten, wo Marcel Krumbholz den Ball mit der Innenseite genau in die Arme des Tormannes schoss. In der 62. Minute dann das zweite Tor der Gäste, als nach einem Konter der Stürmer der Gastgeber vor die Füße des ungeschickt eingreifenden Verteidigers lief und dankbar hinfiel. Nur zwei Minuten später ein Luftloch in der Verteidigung der Germania (Kopfball zum Tormann wäre überhaupt kein Problem gewesen) und nach misslungener Abwehraktion des Tormannes die Entscheidung zum 3:0. Der Ehrentreffer nach einem Handspiel im Strafraum der Wackermannschaft per Strafstoß durch Martin Nitzschner brachte zwar noch einmal neuen Schwung für die Gäste, aber es kam bis zum Schlußpfiff nichts zählbares mehr dabei heraus.
PS: Gedanken im Spiel kann man nicht lesen, aber sehen. Die Körpersprache ist ein eindeutiges Indiz was ich will. Bei den Gastgebern wollte jeder Spieler das Match gewinnen. Dementsprechend hat man bis zur letzten Sekunde um jeden Ball gekämpft. Bei uns, und den Eindruck hatte nicht nur ich, wollte es nur die halbe Mannschaft und ist deshalb den Zweikämpfen aus dem Weg gegangen. Wenn mir diese Art des Gegners Fußball zu spielen nicht liegt, dann kann ich das mit erhöhter Laufbereitschaft ausgleichen (Prinzip Hase und Igel), aber wenn ich auch das nicht mache????? Es kann nicht alles gelingen, aber wenn ich wirklich will, dann trabe ich nach einer missglückten Aktion nicht sekundenlang mit hängendem Kopf zurück, sondern fluche laut oder leise F...., Sch... oder ähnliches und sprinte dann mit erhobenem Haupt hinter dem Ball her und versuche ihn wieder zu bekommen.
Wir hatten mal bis vor dem Spiel gegen Großräschen mit die wenigsten Gegentore, welches auch ein wesentlicher Grund für die gute Platzierung war. Wenn ihr den Schalter nicht ganz schnell wieder umlegt, werden wir weiter durchgereicht. Schaut euch die Ergebnisse unten an. Es wäre jammerschade, denn unabwendbares Schicksal ist das nicht.


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(12) Vetschau - Germania Ruhland 4:2 (1:1) 21.11.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus, Krumbholz - Nitzschner, Thümmel, R. Dietrich, Nitzsche - M. Wachs (Weber), Hückstädt
Tore: 0:1 Martin Nitzschner (18), 1:1 (36.), 2:1 (68.), 2:2 Martin Nitzschner (70., Foulelfmeter), 3:2 (80.), 4:2 (86.)

Es war ein ganz schwaches Spiel der Germania und so ist die Niederlage auch in dieser Höhe verdient. Die Mannschaft machte nicht nur ihrem Übungsleiter ein schlechtes Geburtstagsgeschenk, sondern enttäuschte auch die mitgereisten Fans, die fast doppelt so zahlreich waren wie die Zuschauer des Gastgebers. Die Gäste kamen von Anfang an nicht ins Spiel, weil sie nicht in die Zweikämpfe wollten und dem Gegner viel zu viel Spielraum ließ. Die Hausherren nutzten die Räume auf dem großen Platz in Vetschau gekonnt aus und so hatten die Ruhlander schon nach wenigen Minuten großes Glück nicht in Rückstand zu geraten. Die Führung nach achtzehn Minuten verdankten sie einem Vetschauer Verteidiger, der einen Freistoß unterlief und deshalb Martin Nitzschner in freie Schussposition brachte. Der Ausgleich zwanzig Minuten später war ein Geschenk und die Folge von Missverständnissen in der Abwehr.
In der zweiten Hälfte wurden die Vetschauer immer stärker und brachten die Germania durch kluges Spiel in die Räume in immer größere Verlegenheit. Die Führung in der 67. Minute war deshalb hochverdient. Obwohl die Mannschaft nur wenige Minuten später durch einen Elfmeter, den erneut Martin Nitzschner verwandelte, wieder im Spiel war, nutzte sie diese Möglichkeit nicht. Das ganze Gegenteil war der Fall. Sie brach nun vollkommen auseinander und kassierte bis zum Ende noch zwei Treffer und hatte Glück, dass es nicht noch mehr waren.
PS: Die große Stärke der Germania lag immer in der Physis. Leider sind wir davon im Moment meilenweit entfernt. Die Mannschaft wirkte schon nach kurzer Spielzeit platt und ausgelaugt. Ein Wunder ist das bei der schlechten Trainingsbeteiligung nicht. Es kann doch nicht normal sein, dass ein Spieler schon kurz nach der Halbzeit Wadenkrämpfe bekommt. Aber auch andere aus dem Team (René, Marco) sollten sich mal hinterfragen, ob ihre Leistung der Mannschaft wirklich weiterhilft. Offensichtlich stimmt auch das Verhalten am Abend vor dem Spiel nicht mehr. Glaubt Ihr wirklich schon so gut zu sein?


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(13) Grün-Weiß Schwarzheide - Germania Ruhland 0:0 28.11.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler (Weber), Frankus, Donath - Krisch, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche - Hückstädt, Krumbholz (R. Dietrich)
Tore: keine

Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag, konnte es vielleicht in diesem Nachbarschaftsderby auch nicht werden, denn es stand emotional viel auf dem Spiel. Schade, denn die Gelegenheit war günstig, denn der Gegner war zu bezwingen. Die Mannschaft bemühte sich, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, was auch größtenteils gelang. Es war aber leider nur im Mittelfeld der Fall, denn nach vorn ging nicht viel. Der überraschende Pass in die Räume wurde viel zu wenig gespielt, weil aber auch niemand in diese lief. Nach dem Abspiel bot sich der Spieler viel zu selten wieder an, damit man mit Hilfe eines Doppelpasses in Überzahl gelangte. Die langen Bälle aus der Verteidigung kamen viel zu selten an, was aber auch daran lag, dass die Spieler nicht energisch genug nachsetzten. Weiterhin war man auch viel zu ängstlich, mit dem Ball in den Strafraum einzudringen. Warum wird da immer wieder abgestoppt? So blieben Chancen natürlich Mangelware. In der ersten Halbzeit ist nur ein Kopfball von Percy Donath nach einem Freistoß in der 43. Minute erwähnenswert. In der zweiten Halbzeit wurde die Germania energischer, aber leider nicht viel torgefährlicher. Auch hier nur zwei erwähnenswerte Gelegenheiten, die aber hochkarätig waren. In der 70. Minute köpfte Martin Nitzschner nach einer Ecke unbedrängt aus zehn Metern über das Tor und in der 85. Minute die größte Gelegenheit im Spiel durch Marco Nitzsche. Nach einer Flanke von Percy Donath nahm er diese vollkommen freistehend aus acht Metern volley, schoss sie aber einen Meter über das Tor. Am kommenden Wochenende endlich wieder ein Heimspiel und es wird auch höchste Zeit, endlich auch mal Döbern zu besiegen.


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(14) Germania Ruhland - SV Döbern 0:0 05.12.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus, Krisch - Thümmel, Nitzschner, Nitzsche, Krumbholz - Dietrich (Höntsch), Hückstädt
Tore:

Das Spiel der Tabellennachbarn endete mit einem glücklichen Unentschieden für die Gäste. Vor allen Dingen kämpferisch waren die Hausherren überlegen und auch spielerisch war gegenüber den Vorwochen, vor allen Dingen in der ersten Halbzeit, ein Aufwärtstrend zu erkennen. Es wurden zwar noch nicht wieder so viele Gelegenheiten wie sonst herausgespielt, aber die, die gelungen waren, hätten allemal zum Sieg gereicht. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit nicht einen Spielzug, den man als gefährlich bezeichnen konnte. Schon im Mittelfeld wurden alle Angriffsbemühungen erfogreich unterbunden und der Weg zum gegnerischen Tor gesucht. Nach einer Viertelstunde des Abtastens häuften sich die Gelegenheiten. Martin Nitzschner startete in der neunzehnten Minute ein Solo aus der eigenen Hälfte, wurde aber im letzten Moment vor dem Tor zu weit nach links abgedrängt. Die größte Gelegenheit im ganzen Spiel hatte Marcel Krumbholz. Nach einer Flanke von Christian Krisch kam er wenige Meter vor dem Tor vollkommen frei zum Kopfball, ließ den Ball aber zum Entsetzen der Zuschauer an der Stirn vorbei rutschen. Die nächste Gelegenheit war ein Freistoß von Martin Nitzschner, der nur knapp über die Latte strich. Ein platzierter Schuss von Ronny Thümmel, der mit Sicherheit sein Ziel gefunden hätte, wurde nur wenige Augenblicke später auf dem Weg zum Tor unglücklicherweise durch einen eigenen Mitspieler aufgehalten.
Bis Mitte der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Germania stürmte und die Gäste verteidigten. In der 57. Minute hatte Christian Krisch eine große Gelegenheit die Führung zu erzielen. Eine Direktablage von Oliver Hückstädt schoss er nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. In der letzten halben Stunde verflachte das Spiel, weil den Gastgebern nach dem aufwändigen Spiel bis zu diesem Zeitpunkt die Kräfte schwanden und die Gäste mit dem Punkt mehr als zufrieden waren.


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(15) Viktoria Cottbus - Germania Ruhland 1:1 (1:1) 12.12.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler - Krisch, Thümmel, Nitzschner, Donath (Wolff), Nitzsche - Krumbholz (R. Dietrich), Hückstädt (Höntsch)
Tore: 1:0 (25.), 1:1 Ronny Thümmel (26.)

Die Germania aus Ruhland hat im letzten Spiel der Hinrunde bei der Viktoria in Cottbus ein verdientes Unentschieden erreicht. Es war nicht zu übersehen, dass die Gastgeber die technisch feinere Klinge schlugen, aber die Gäste hatten die richtigen Antworten parat und kauften dem Gegner immer wieder den Schneid ab. Dabei war nicht zu übersehen, dass die schwachen Partien der Vorwochen vergessen waren und der Trend wieder nach oben zeigt. Die erste Halbzeit war auch im Feldspiel größtenteils ausgeglichen, weil man sich nicht in die eigene Hälfte drücken ließ, sondern den Gegner schon im Mittelfeld stellte. Wenn etwas bei der Germania noch nicht klappte, so war es das Umkehrspiel. Da gehen noch zu viele Bälle zu einfach verloren. Die Führung der Hausherren nach einem Freistoß war glücklich, denn die anschließende Flanke rutschte auf dem schmierigen Geläüf irgendwie durch den gesamten Strafraum und fand noch einen Angreifer, der Gastgeber. Bevor sich die Spieler der Viktoria aber richtig gefreut hatten stand es bereits 1:1. Vom Anstoß weg ein sehr schöner Angriff, den Ronny Thümmel mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze abschloss. Nur zwei Minuten später fast die Führung für die Germania. Einen Schuss von Martin Nitzschner lenkte der Tormann mit den Fingerspitzen und letztem Einsatz um den rechten Pfosten.
In der zweiten Halbzeit wurde die optische Überlegenheit der Hausherren größer und es gelang ihnen, die Ruhlander in die eigene Hälfte zu drücken. Trotzdem kaum hochwertige Gelegenheiten, weil die Abwehr sehr aufmerksam und diszipliniert spielte. Erst in der letzten Viertelstunde konten sich die Gäste wieder etwas befreien und hatten auch Möglichkeiten für eine Überraschung zu sorgen. In der 79. Minute lief Ronny Thümmel in einen Querpass des Gegners, konnte den Ball trotz Bedrängnis noch zu Marco Nitzsche spielen, der sich an der Grundlinie durchsetzen konnte und ungehindert auf den kurzen Pfosten zulief. Leider fehlte ein Spieler dann im Strafraum um die Eingabe zu verwerten. Alles in allem ein gerechtes Ergebnis und mit dem achten Platz nach der Hinrunde kann die Germania sehr gut leben.
PS: Geht doch. In der Winterpause an der Technik und vor allen Dingen an den Laufwegen feilen, dann sollte der achte Platz am Ende stehen. Fühlt Euch aber bitte nicht zu sicher. Ihr habt es gerade erlebt. Wenn die Konzentration nachlässt ist plötzlich Ebbe und die Mannschaften, die unter uns stehen, werden auf jeden Fall, auch auf wundersame Art und Weise, Punkte holen. Siehe GWS.


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(16) xx.xx.2008
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