(1) Großräschen - Ruhland 3:2 (16)  
(2) Ruhland - Groß Gaglow 3:3 (17)  
(3) Krieschow - Ruhland 3:1 (18)  
(4) Ruhland - Vetschau 3:4 (19)  
(5) Großkoschen - Ruhland 5:2 (20)  
(6) Ruhland - Finsterwalde 0:2 (21)  
(7) Ruhland - Peitz 0:6 (22)  
(8) Spremberg - Ruhland 0:2 (23)  
(9) Ruhland - Vikt. Cottbus 3:1 (24)  
(10) Friedersdorf - Ruhland 1:2 (25)  
(11) Ruhland - Kolkwitz 2:4 (26)  
(12) Lübbenau - Ruhland 3:0 (27)  
(13) Ruhland - Senftenberger FC 5:1 (28)  
(14) spielfrei   (29)  
(15) Ruhland - Golßen 1:3 (30)  

Ausführliche Spielberichte

Freundschaftsspiele

(F) Germania Ruhland - FC Bad Liebenwerda 3:1 23.07.2011

(F) Germania Ruhland - TSV Pulsnitz 06.08.2011

(F) Germania Ruhland - Eintracht Lauchhammer 3:1 (2x 35min Spielzeit) 10.08.2011

Punktspiele

(1) SV Großräschen - Germania Ruhland 3:2 (2:2) 13.08.2011
Es spielten: Krüger - Donath, Winkler, Weber (75. M. Wachs), Frankus (68. Mücke), Thümmel, Krisch, Kersten, Nitzsche, Krumbholz (80. Kunert), Hückstädt
Tore: 0:1 Marcel Krumbholz (5.min.), 1:1 Michael John (17.min.), 2:1 Raphael Schulz (30.min.), 2:2 Thomas Kersten (35.min.), 3:2 Torsten John (63.min.)

Wer am Sonnabend als Zuschauer nach Großräschen gefahren ist tat dies bestimmt mit gemischten Gefühlen, denn viel war dort in den letzten Jahren nicht zu holen, zumal mit Martin Nitzschner und Christian Klein zwei wichtige Spieler fehlten. Der selbsternannte Aufstiegskandidat versuchte zwar erneut sofort die Kontrolle über das Spiel zu erlangen, aber irgendwie klappte das nicht richtig. Das lag daran, dass er selbst Probleme beim Spielaufbau hatte, aber auch daran, dass die Germania so schlecht nicht mitspielte. Ausdruck dessen auch die Führung nach einer Viertelstunde, als Marcel Krumbholz ein Missverständnis in der Abwehr eiskalt ausnutzte. Die Hausherren schalteten nun einen Gang höher und die Gäste verloren die Übersicht und die Führung. Bei einem Freistoß ließ man den Angreifer fast unbedrängt zum Kopfball hochsteigen und kurze Zeit später verlor man durch schlechtes Stellungsspiel vollkommen die Übersicht und so war es für den vollkommen freistehenden Großräschener ein leichtes zu vollenden. Nun schwante den Ruhlander Fans Schlimmes, aber nach einem schönen Pass von Ronny Thümmel auf Thomas Kersten schlenzte dieser kurz vor dem Halbzeitpfiff den Ball am Tormann vorbei in die lange Ecke zum Ausgleich.
Nach dem Wechsel war es wieder ein ausgeglichenes Spiel bis zu dem Zeitpunkt in der 70. Minute, als man Torsten John nicht energisch genug am Strafraum attackierte und dieser aus der Drehung vollenden konnte. Die Germania stellte nun um und mit Marco Nitzsche im offensiven Mittelfeld kam mehr Schwung in den Angriff. Dieser hatte auch nur kurze Zeit später den Ausgleich auf dem Fuß, als er allein vor dem Tormann das Abspiel suchte, anstatt resolut zu vollenden. Ein Freistoß von ihm und eine scharfe Hereingabe vom eingewechselten Mike Wachs waren weitere gute Möglichkeiten, den erneuten Ausgleich zu erzielen.
Fazit: Zwar besser gespielt als in den vergangenen Jahren, aber immer noch nicht clever genug für diesen Gegner.


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(2) Germania Ruhland - SG Groß Gaglow 3:3 (1:3) 20.08.2011
Es spielten: Krüger - Donath, Nitzsche, Winkler, Frankus - Kersten (Mücke), Thümmel, Krisch, Weber (M. Wachs) - Nitzschner, Krumbholz
Tore: 1:0 Marcel Krumbholz (5.), 1:1 (10., Elfmeter), 1:2 (16.), 1:3 (19.), 2:3 Martin Nitzschner (60., Elfmeter), 3:3 Marco Nitzsche (75., Elfmeter)

Das erste Heimspiel in der neuen Saison begann für die Hausherren optimal, denn ehe sich der Aufsteiger richtig sortiert hatte, führte der Gastgeber mit 1:0. Marcel Krumbholz wurde in die Gasse geschickt und ließ auch dem Tormann mit einem platzierten Schuss in die kurze Ecke keine Chance. Wer nun dachte es geht so weiter wurde enttäuscht, denn die Germania verlor unverständlicherweise den Spielfaden und die Gäste kamen immer besser ins Spiel. Ausdruck dessen war der Ausgleich in der 15. Minute per Foulelfmeter, weil ein Angreifer des Neulings im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Auch jetzt wurde das Spiel nicht besser, sondern die Verunsicherung nahm noch zu. Höhepunkte waren zwei Gastgeschenke der Abwehr, die sich die Randcottbuser nicht entgehen ließen. Auch danach hätten sie den Sack endgültig zumachen können, was sie zum Glück aber nicht taten.
In der zweiten Halbzeit machte Gaglow den Fehler das Ergebnis verwalten zu wollen und bauten damit die Hausherren noch einmal auf. Zwei berechtigte Elfmeter, die durch Martin Nitzschner und Marco Nitzsche sicher verwandelt wurden, machten das Spiel noch einmal spannend. Die Gastgeber hatten nun ihrerseits noch gute Gelegenheiten das Spiel zu entscheiden. Es blieb aber bis zum Ende bei diesem alles in allem gerechten Ausgang.


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(3) VfB Krieschow - Germania Ruhland 3:1 (0:1) 27.08.2011
Es spielten: Herbig - Klein, Winkler, Thümmel, Donath - Weber (70. Mücke), Nitzschner, Nitzsche, Kersten - Krumbholz, Wachs (80. Hillert)
Tore: 0:1 Marco Nitzsche (25.), 1:1 (55.), 2:1 (72.), 3:1 (79.)

Obwohl die Germania nicht ganz in Bestbesetzung antreten konnte, hielt sie das Spiel eine Stunde lang offen und ließ den Spitzenreiter nicht zur Entfaltung kommen. Er war natürlich spielerisch präsenter, aber in Strafraumnähe fiel ihm nicht viel ein, weil die Gäste die Räume geschickt eng machten. Diese versuchten nun ihrerseits die Fehler der Gastgeber auszunutzen und bei einer höheren Passgenauigkeit hätte es so lange nicht nur 1:0 stehen können. Das Tor erzielte Marco Nitzsche in der 25. Minute mit einem Freistoß, bei dem der Tormann den scharf geschossenen und rutschigen Ball nur noch mit den Händen ins eigene Netz lenken konnte. Die einzige nennenswerte Gelegenheit hatte kurz vor der Halbzeit der Goalgetter der Hausherren Wollermann, der die Flanke von der linken Grundlinie mit der Seite genau auf den Tormann lenkte.
Nach dem Wechsel wurden die Angriffe der Gastgeber energischer und leider verlor auch nach und nach die Germania die Übersicht. Entlastung kam nur noch wenig, weil die Stürmer die Bälle nicht halten konnten und so der Tabellenführer immer wieder leicht in Ballbesitz kam. Der Ausgleich war dann auch verdient. Kurz danach fast die erneute Führung, aber der Schuss von Percy Donath im Anschluss an eine Ecke verfehlte das Tor nur um Millimeter. Leider war die Führung per Foulelfmeter zehn Minuten später geschenkt, denn das Foul war eindeutig vor dem Strafraum. Der dritte Treffer nur sechs Minuten später war eher Zufall als gewollt, denn die Flanke rutschte dem Stürmer über den Spann und flog anstatt in die Mitte in das kurze Eck. Der Sieg der Krieschower war verdient, aber am Ende um ein Tor zu hoch ausgefallen, weil die Germania in den letzten Minuten noch einmal ihr Herz in die Hände nahm und Gelegenheiten hatte den Anschlusstreffer zu erzielen


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(Pokal - 2. Runde) Senftenberger FC II - Germania Ruhland 1:5 (1:4) 04.09.2011
Es spielten: Herbig - Weber, Jacobza, Winkler, Frankus - Klein, Nitzsche, Nitzschner (60. D. Dietrich), Krisch - Krumbholz, Wachs
Tore: 0:1 Martin Nitzschner (15.), 0:2, 0:3 Marco Nitzsche (40., 43.), 1:3 Stephan Kettner (44.), 1:4 Martin Nitzschner (45.), 1:5 Marcel Krumbholz (60.)

Der Favorit bestimmte die Partie und gewann mit relativ geringem Aufwand. Entscheidend für den Ausgang des Spiels waren die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit. Die zweite Hälfte war nur noch ein Schaulaufen des Landesklassen-Vertreters, der vier seiner fünf Tore durch Distanzschüsse erzielte und dabei dem SFC-Schlussmann kaum Abwehrchancen ließ. Trotz der hohen Niederlage verkaufte sich die SFC-Reserve teuer und zeigte eine durchaus ansprechende Leistung.


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(4) Germania Ruhland - Blau-Weiß Vetschau 3:4 (2:0) 10.09.2011
Es spielten: Herbig - Klein (53. Weber), Thümmel, Frankus, Donath - Kersten, Nitzsche, Nitzschner, Krisch - M. Wachs (70. D. Dietrich), Krumbholz (80. Jacobza)
Tore: 1:0, 2:0 Marcel Krumbholz (1., 28.), 2:1 (48.), 2:2 (51.), 3:2 Marco Nitzsche (60.), 3:3 (75.), 3:4 (87.)

Das Spiel hätte nicht besser beginnen können, denn nach zehn Sekunden lag der Ball bereits im Netz der Gäste. Ein langer Ball vom Anstoß heraus verlängerte Christian Krisch mit dem Kopf auf Marcel Krumbholz, der mit einem Heber den Torwart von Vetschau überwandt. Auch danach hatte die Germania die Gäste im Griff und gute Gelegenheiten nachzulegen. Es dauerte bis zur 24. Minute bis dies gelang. Wieder war es Marcel Krumbholz, der eine missglückte Abwehr eines Verteidigers ausnutzte und den Ball geschickt über den Keeper lupfte. Bis zur Halbzeit änderte sich an dem Spielverlauf wenig und man ging mit dieser beruhigenden Führung in die Kabinen. Kurz nach Wiederanpfiff dann der glückliche Anschlusstreffer, als ein Schuss kurz hinter der Mittellinie abgegeben lang und länger wurde und zur Überraschung des Ruhlander Tormannes ins Netz fiel. Nur vier Minuten später ließ sich die Hintermannschaft von einem Konter der Gäste ausspielen und es stand plötzlich Unentschieden. Zwar ließ Marco Nitzsche mit der erneuten 3:2 Führung nur wenig Zeit vergehen, aber der Bruch im Spiel war unverkennbar. Immer wieder krasse Abspielfehler und verlorene Zweikämpfe im Mittelfeld luden den Gegner zum Konterspiel ein. Zwar wurden die nächsten beiden Treffer der Vetschauer aus abseitsverdächtiger Position erzielt, aber der Grund warum dieses Spiel am Ende verloren wurde lag eindeutig bei der Heimmannschaft.


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(5) TSG Großkoschen - Germania Ruhland 5:2 (1:1) 17.09.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Winkler (46., Weber), Nitzsche, Donath - Klein, Thümmel, Krisch, Kersten - Hückstädt, Wachs
Tore: 1:0 (4.), 1:1 Oliver Hückstädt (33.), 2:1 (57.), 3:1 (59.), 4:1 (62.), 5:1 (80.), 5:2 Mike Wachs (84.)

Die TSG Großkoschen hat die Ruhlander Germanen von ihrer Alm gefegt. Die TSG setzte bereits nach vier Minuten das erste Achtungszeichen. Nach starkem Pass von Schwandt war es Barnitzki, der mit einem satten Schuss dem Gästetorwart keine Chance ließ. Anschließend verflachte das Spiel jedoch. Die Gäste kamen zunehmend besser ins Spiel und setzten die Großkoschener Abwehr unter Druck. So war es dann in der 33. Minute Hückstädt, der ins rechte obere Eck einschob.
Im zweiten Durchgang begann dann der Sturmlauf. Den Torreigen eröffnete Schwandt nach mustergültiger Flanke mit einem Kopfballtor ins lange rechte Eck. Danach schlug die Stunde von Manig, der mit einem Doppelpack auf 4:1 erhöhte. Zweimal setzte er sich gekonnt durch und schob eiskalt und unhaltbar ein. In der 81. Minute trug sich Barnitzki das zweite Mal in die Torliste ein. In der letzten Minute gab es dann noch den krönenden Abschluss des Spiels. Nach einer starken Linksflanke stand Wachs frei und köpfte das Leder ins kurze Eck ein.
PS: Ihr habt Fußballspielen mit Libero und Manndeckung gelernt. Damit seid Ihr sehr erfolgreich geworden. Die Mannschaft soll sich weiterentwickeln, aber zuerst muss das Spiel sicherer werden. Wir verlieren noch zu viele Bälle im Mittelfeld, aus denen der Gegner Konter laufen kann. Deshalb ist eine Absicherung hinten noch unbedingt notwendig. Für dass, was Ihr im Moment spielen wollt, seid Ihr noch nicht so weit. Besinnt Euch auf das was euch stark gemacht hat, auch den unbedingten Willen zum Sieg, den einige Spieler vermissen lassen, denn so einfach wie in den letzten Spielen kann man es seinem Gegenspieler nicht machen vorbeizukommen. Fangt nächstes Wochenende damit an und wartet nicht zu lange, denn wenn man einmal unten drinsteckt greifen Regularien, die man nicht mehr erklären kann.


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(6) Germania Ruhland - Hertha Finsterwalde 0:2 (0:1) 24.09.2011
Es spielten: Herbig - Winkler (33. Hänel), Donath, Frankus, Weber - Kersten, Thümmel, Nitzsche - M. Wachs, Krumbholz (Jacobza), D. Dietrich
Tore: 0:1 (32., Handelfmeter), 0:2 (60., Foulelfmeter)

Die Germania hat dieses wichtige Spiel mit 0:2 verloren und es deutet sich an, dass es nach vier erfolgreichen Spielserien ein schwieriges Jahr werden könnte. In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancenvorteilen für die Hausherren. Ronny Thümmel spielte stark nach vorn und hatte gute Gelegenheiten die Führung zu erzielen. Höhepunkt war ein Schuss ans Lattenkreuz in der 21. Minute. Auch sein Pass in die Gasse auf Marcel Krumbholz war gut gespielt, aber leider etwas zu scharf. Das Pech fing Mitte der ersten Halbzeit an, als sich Christopher Winkler schwer verletzte und wohl mehrere Wochen ausfallen wird. Danach flankte der Gegner bei einem Angriff in die Mitte und nachdem mehrere Spieler diesen Ball verpassten sprang er dem unglücklichen Mike Wachs an den Arm. Kann man, muss man aber nicht pfeiffen. Der Schiedsrichter tat das Erste und es stand 0:1.
In der zweiten Halbzeit nahm die optische Überlegenheit der Hausherren zu, aber es war zu erkennen, dass man die aufmerksame Abwehr der Hertha nur schwer überwinden konnte. In der 55. Minute hatte David Hänel die große Gelegenheit zum Ausgleich, scheiterte aber aus spitzem Winkel am Torwart. Bei einem der wenigen Angriffe der Gäste klärte Percy Donath eindeutig die Situation, indem er zuerst den Ball traf, der Schiedsrichter zeigte aber in der 75. Minute zur Überraschung aller erneut auf den Punkt und es stand 0:2. Die Hausherren gaben sich zwar nicht auf, aber diese Entscheidung des Referees saß zu tief und so blieb es bis zum Ende bei diesem Ergebnis.
PS: Euch wird in den nächsten Wochen folgendes passieren:
-die Schiedsrichter werden weiter unglückliche Entscheidungen treffen,
-die Linienrichter nicht auf Ballhöhe stehen,
-das Tor bei vielen Gelegenheiten um Millimeter zu klein sein,
-ein Ball der schon sicher im Tor ist, wird auf einen Huckel springen und deswegen nicht rein gehen,
-der Gegner wird aus den unmöglichsten Situationen Tore machen, ihr nicht,
.Stürze aus normalen Zweikämpfen werden zu Verletzungen führen usw.
Wenn ihr Euch deswegen bemitleidet, habt Ihr verloren. Die richtige Antwort auf diese "Gesetzmäßigkeiten" des "Unten" stehenden sind Ruhe bewahren, noch härter trainieren, immer den Kopf einschalten und oben behalten, sowie nie den Glauben daran zu verlieren, dass man diesen Fluch auch besiegen kann. Beispiele, dass so etwas funktioniert gibt es genug, brauche ich nicht zu nennen. Fangt sofort am Dienstag damit an.


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(7) Germania Ruhland - Eintracht Peitz 0:6 (0:1) 01.10.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Nitzsche, Donath (80. Hänel), Weber - Jacobza, C. Klein, Thümmel, Krisch - Krumbholz (85. D. Dietrich), M. Wachs
Tore: 0:1 (45.), 0:2 (50.), 0:3 (72.), 0:4 (76.), 0:5 (85.), 0:6 (89.)

ohne Worte


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(12) TSG Lübbenau - Germania Ruhland 3:0 (1:0) 08.10.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Nitzsche, Weber (74. Hänel) - Kersten (68. Hückstädt), Krisch, Nitzschner, Thümmel, C. Klein - Krumbholz, M. Wachs
Tore: 1:0 (43.), 2:0 (55.), 3:0 (75.)

Die Germania hat dieses Spiel verloren, weil sie vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit unkonzentriert spielte und die eigenen Chancen leichtfertig vergab. In der ersten Hälfte war es ein verteiltes Spiel mit wenigen Gelegenheiten auf beiden Seiten. Die Gastgeber spielten mit dem böigen Wind und versuchten mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Die zu diesem Zeitpunkt noch aufmerksame Abwehr der Gäste hatte relativ wenig Mühe sich darauf einzustellen. Obwohl viele Bälle versprangen gelang es der Germania doch ihrerseits gefährlich vor das Tor der TSG zu kommen. Die größte Gelegenheit hatte Thomas Kersten in der 21. Minute, als er frei vor dem Tormann den Ball über das Tor schoss. Der Führungstreffer der Gastgeber fiel nach einem Freistoß kurz vor der Halbzeit per Kopf, weil der Abwehrspieler nicht resolut störte und der Tormann auf der Linie verharrte. Nur eine Minute später hatte Mike Wachs den Ausgleich auf dem Fuß, aber er traf nach einer Flanke von Martin Nitzschner den Ball nicht richtig.
In der zweiten Hälfte drängten die Gäste auf den Ausgleich und waren feldüberlegen, ohne allerdings spielerisch zu überzeugen. Dabei vergaßen sie aber die Absicherung in der Abwehr und wurden zwei Mal ausgekontert. Vor allen Dingen das zweite Tor war an Kuriosität nicht zu übertreffen. Am Ende war es eine bittere Niederlage gegen keineswegs übermächtige Lübbenauer.
PS: Man kann nicht alles damit entschuldigen dass man im Moment Pech hat. Das zweite Tor ist an Naivität nicht zu überbieten. Glück hat nur der Tüchtige. Dazu gehört nicht nur leidenschaftlicher Kampf, sondern auch ein kühler Kopf, der neunzig Minuten das umsetzt, was man sich vorher in der Mannschaftsbesprechung vorgenommen hat. Ihr seid in der schlimmsten Krise eures Fußballerlebens. Helfen könnt ihr euch aber nur selbst. Dafür gibt es keine Medizin.


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(8) SC Spremberg - Germania Ruhland 0:2 (0:1) 15.10.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Weber,Thümmel - Krumbholz (74. Kersten), Krisch, Nitzschner, Nitzsche, C. Klein - Wachs (85. Kunert), Hückstädt (77. Jacobza)
Tore: 0:1 Mike Wachs (31.), 0:2 Marco Nitzsche (87.)

Die Germania hat endlich ihr erstes Spiel dank einer konzentrierten Leistung beim Tabellennachbarn aus Spremberg mit 2:0 gewonnen. Von Anfang an stimmte die Einstellung und Dank guter Kommunikation wurde auch die Ordnung immer wieder dem Spielverlauf angepasst. Die vorwiegend langen Bälle aus der Abwehr wurden so eine sichere Beute der Abwehr. Obwohl der Spielaufbau noch die größte Baustelle zu alter Stärke ist, gelang es, doch auch nach vorn Akzente zu setzen. Den Anfang machte Mike Wachs, der in der zehnten Minute mit einem Schuss aus 20 Metern den Tormann der Gastgeber prüfte. Glück hatten die Gäste in der 25. Minute, als es ein Spremberger verpasste aufs Tor zu schießen und so die gute Gelegenheit vertändelte. Zwei Minuten später dann die Führung. Ein Konter über Martin Nitzschner, der fast über das ganze Spielfeld lief und dann präzise auf den mitgelaufenen Mike Wachs ablegte, führte zum 0:1.
In der zweiten Hälfte war es ein verteiltes Spiel mit leichten Vorteilen für die Hausherren, die nun energisch auf den Ausgleich drängten. Es gelang der Germania sich zwar immer wieder zu befreien, aber die Fehlpassquote war einfach viel zu groß. Trotzdem gute Gelegenheiten durch Oliver Hückstädt, der einen Kopfball über die Latte köpfte und Marco Nitzsche, der nach einem Solo am Tormann scheiterte. Die Entscheidung dann in der 87. Minute durch den gleichen Spieler. Aus halbrechter Position schoss er den Ball aus 25 Metern unhaltbar in den entlegenen Winkel. Nun fanden sich auch die Gastgeber mit der Niederlage ab und die letzten Minuten waren dann kein Problem mehr den ersten Sieg einzufahren.
PS: Kompliment für die konzentrierte Leistung von Anfang bis Ende. Endlich hat auch die Kommunikation untereinander gestimmt und jeder hat mit Leidenschaft mitgezogen.
Eine große Baustelle bleibt aber der Spielaufbau. So viele Fehlpässe durch schlechte Abspiele und schlechtes Stellungsspiel dürfen nicht sein. Weil ihr so oft den Ball zurückerkämpfen müsst, seid ihr nach einer Stunde ziemlich platt und es fehlt euch die Kraft weiter konzentriert nach vorn zu spielen. Das kann nicht so bleiben, denn wir haben noch viel aufzuholen, müssen also auch gegen stärkere Gegner gewinnen.


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(9) Germania Ruhland - Viktoria Cottbus 3:1 (0:1) 22.10.2011
Es spielten: Herbig - Weber, Frankus, Thümmel - C. Klein, Nitzschner, Nitzsche, Jacobza, Krumbholz - M. Wachs (75. Chris Hillert), Hückstädt (46. Donath)
Tore: 0:1 (3.), 1:1 Martin Nitzschner (70., Foulelfmeter), 2:1, 3:1 Chris Hillert (83., 86.)

Die Germania hat dieses Sechspunktespiel am Ende sicher mit 3:1 gewonnen. Dabei fing es nicht gut an, denn nach drei Minuten lag sie mit 0:1 in Rückstand. Ein Stellungsfehler von Mario Weber bestrafte sein Gegenspieler eiskalt zur Führung. Die Hausherren waren aber nur kurz geschockt, denn nur zwei Minuten später hatte Mike Wachs die große Gelegenheit zum Ausgleich, schoss aber am leeren Tor vorbei. Die Gäste zogen sich im Laufe der ersten Halbzeit immer mehr in die eigene Hälfte zurück und machten die Räume geschickt eng. Sie nutzten dabei die noch vorhandenen Schwächen im Spielaufbau der Germania aus und kamen so ungeschoren über die Runden.
In der zweiten Hälfte wurde der Druck der Hausherren immer stärker, aber es dauerte bis zur 70. Minute, ehe der Ausgleich fiel. Der Libero der Gäste ließ bei einem Solo von Marco Nitzsche das Bein stehen und den fälligen Strafstoß verwandelte Martin Nitzschner im zweiten Versuch. Ein Glückstreffer war die Einwechslung von Chris Hillert, denn nur wenige Minuten später gelang ihm durch einen präzisen Kopfball in die lange Ecke die Führung. Doch damit nicht genug. Nur drei Minuten später erzielte er mit einem Schuss von der Strafraumgrenze sein zweites Tor. Fast wäre ihm der lupenreine Hattrick geglückt, denn weitere drei Minuten später verfehlte ein erneuter Schuss das Dreiangel nur knapp. Von den Gästen war in der zweiten Halbzeit nicht viel zu sehen und so gelang es ihnen auch nicht, dieses Ergebnis bis zum Abpfiff zu korrigieren.
PS: Den größten Fehler, den ihr jetzt machen könnt, ist es zu glauben, wir haben die Talsohle durchschritten. Wir haben in den letzen beiden Spielen zwar sechs Punkte geholt (sehr gut und unheimlich wichtig), aber sie sollten uns nur Mut machen, mit dem gleichen Elan weiter zu trainieren und die nach wie vor vorhandenen Schwachstellen abzubauen. Bleibt unbedingt auf dem Teppich, sonst vertrocknet das zarte Pflänzchen "Formanstieg" ganz schnell wieder.


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(10) SG Friedersdorf - Germania Ruhland 1:2 (0:1) 29.10.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Thümmel, Weber - C. Klein, Nitzschner, Nitzsche, Krisch, Donath (89. Mücke) - Krumbholz (85. Hänel), M. Wachs
Tore: 0:1 Percy Donath (38.), 1:1 (50.), 1:2 Martin Nitzschner (66.)

Die Germania hat dieses wichtige Auswärtsspiel nicht unverdient mit 2:1 gewonnen. Das Deckungsverhalten stimmte von Anfang an und auch nach vorn gab es sehenswerte Kombinationen. In der 11. Minute fast die Führung. Einen mit viel Wucht getretenen Freistoß von Marco Nitzsche konnte der Tormann nur mit viel Mühe und Glück um den Pfosten drehen. Nur wenige Minuten später das gleiche Bild. Hier wurde der Schuss auf dem Weg zum Tor noch abgefälscht. In der 38. Minute war es dann so weit. Der beste Spielzug in der ersten Halbzeit brachte durch Percy Donath die verdiente Führung, als er einen Schuss aus halblinker Position in die Maschen setzte.
Die ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Gastgebern, die mit viel Elan aus der Kabine kamen. Hier fiel auch der Ausgleich durch einen geschickt getretenen Freistoß, der ohne berührt zu werden im langen Eck landete. Mitte der zweiten Hälfte hatte die Germania aber das Spiel wieder im Griff und mit einem sehenwerten Konter über Marco Nitzsche und Martin Nitzschner wurde durch letzteren in der 66. Minute die verdiente Führung zurück erkämpft. Dieser Schock saß bei den Gastgebern tief, denn spielerisch lief von nun an bei ihnen nicht mehr viel zusammen. Nur mit hoch nach vorn geschlagenen Bällen war an diesem Tag gegen die gut organisierte Abwehr der Gäste nicht viel auszurichten. So blieb es bei diesem wichtigen Sieg, der den Anschluss ans Mittelfeld brachte.
PS: Klasse Spiel mit klasse herrausgespielten Toren. Nun sollte auch der Letzte wieder Lust haben zum Training zu kommen, denn wir sind noch lange nicht am Ziel. Wir haben durch den verkorksten Start noch viel aufzuholen und die Befreiung aus Drucksituationen klappt noch nicht richtig. Ballsicherung und schnelles direktes Spiel ist hier angesagt. Das müssen wir schnellstmöglich verbessern. Die nächsten zwei Punktspiele müssen unbedingt noch gewonnen werden und den Tabellenführer aus dem Pokal zu werfen ist doch auch ganz reizvoll, oder?


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(11) Germania Ruhland - Kolkwitzer SV 2:4 (0:2) 05.11.2011
Es spielten: Herbig- Weber (77. C. Hillert), Frankus, Thümmel - Klein, Nitzsche, Nitzschner, Krisch, Donath (61. Hückstädt) - Krumbholz, M. Wachs
Tore: 0:1 (18.), 0:2 (43.), 0:3 (50.), 0:4 (62.), 1:4 Oliver Hückstädt (70.), 2:4 (86., Eigentor)

Die Hausherren haben das Spiel nach enttäuschender Leistung auch in dieser Höhe verdient mit 2:4 verloren. Nach zuletzt drei gewonnenen Spielen war die Mannschaft nicht wieder zu erkennen. Sie fand einfach nicht die Mittel, den laufstarken Gegner in Schach zu halten und ihrerseits dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Unaufmerksamkeiten in der Abwehr führten außerdem zu allen vier Toren. Beim 0:1 konnte der trotz allem gut haltende Torwart der Hausherren den scharf getretenen Ball nur abklatschen, der Einzige, der nachsetzte, war nur der Stürmer der Gäste. Danach mehr Ausgeglichenheit im Spiel mit guten Gelegenheiten für die Germania. Die Größte hatte Ronny Thümmel, der einen Freistoß per Kopf nur um Millimeter am Lattenkreuz vorbeischlenzte. Der Genickbruch im Spiel waren die unnötigen Tore kurz vor und kurz nach der Halbzeit. Auch das vierte Tor entstand durch einen haarsträubenden Fehler des Liberos. Erst danach so etwas wie ein Aufbäumen. Dem ersten Treffer der Hausherren ging ein präziser Pass von Martin Nitzschner voraus, der den Kopf von Mike Wachs fand und von Oliver Hückstädt abgestaubt wurde. Das zweite Tor kurz vor Schluss war ein Eigentor, weil ein Verteidiger der Gäste die scharf getretene Eingabe von Ronny Thümmel ins eigene Tor lenkte. Das war aber nur Ergebniskosmetik, denn für eine Wende des Spieles war es bereits viel zu spät.
PS: Wo war die breite Brust nach drei gewonnenen Spielen? Wo die Körpersprache, die dem Gegner schon beim Auflaufen zeigte, dass er hier nichts holen kann. Wo das Selbstbewusstsein, auch das vierte Spiel zu gewinnen? Nichts, aber auch gar nichts zu erkennen. Schon nach fünf Minuten konnte man als Zuschauer sehen, dass das Spiel in die Hosen gehen wird. Ihr spielt nun schon das fünfte Jahr in der Landesklasse, aber ihr könnt euch immer noch nicht auf solch einen Gegner einstellen. Kommunikation als Voraussetzung dafür, wieder Fehlanzeige. Wer hat denn in der Mannschaft die Übersicht und das Sagen? Wer sagt den Mannschaftskameraden immer wieder, dass sie dichter und aggressiver an ihren Gegenspieler stehen sollen, wer sagt, dass die Räume eng gemacht werden müssen und dem Gegner nicht das ganze Spielfeld zum kombinieren angeboten wird? In unserer Situation geht es nicht darum, schön zu spielen, sondern irgendwie zu gewinnen, auch wenn es nicht schön anzusehen ist. Auch für erkämpfte und "erwühlte" Siege gibt es drei Punkte.


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(Pokal Achtelfinale) Germania Ruhland - SV Großräschen 3:1 (1:0) 12.11.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Thümmel, Weber - Mücke, Nitzschner (85. Jacobza), Nitzsche (75. Kersten), Klein, Krisch - M. Wachs, Hückstädt (88. Hänel)
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (43.), 1:1 (50.), 2:1 Oliver Hückstädt (67.), 3:1 Mike Wachs (83.)

Das Pokalspiele manchmal eigene Gesetze haben können bewahrheitete sich wieder einmal, denn die Germania hat dieses Spiel gegen den Favoriten mit 3:1 gewonnen. Der Tabellenführer der Landesklasse Süd war über weite Strecken die spielerisch bessere Mannschaft, scheiterte aber immer wieder an der aufmeksamen Deckungsarbeit der Hausherren. Die Räume eng machend und dicht am Mann stehend, verstand es die Heimmannschaft immer wieder, die Angriffe der Gäste schon vor dem Strafraum abzufangen. Es gelang zwar in der ersten halben Stunde nicht viel nach vorn, aber das Wichtigste war erst einmal das Tor sauber zu halten. Nach dreißig Minuten änderte sich das Bild, denn ab diesem Zeitpunkt tauchte auch der Gastgeber immer gefährlicher vor dem Tor der Großräschener auf. Den Anfang machte ein Kopfball von Ronny Thümmel nach präziser Flanke von Martin Nitzschner. Nach einem Festhalten im Strafraum dann die große Möglichkeit per Foulelfmeter in Führung zu gehen, aber der Tormann der Gäste parierte den Schuss von Oliver Hückstädt. In der 42. Minute dann das 1:0, als nach einer Ecke von Christian Krisch Martin Nitzschner in der Mitte am Schnellsten reagierte. Die ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit gehörten wieder dem Ligaprimus, der mit einem Freistoß von Michael John dann auch den verdienten Ausgleich erzielte. Danach wurde das Spiel wieder offener, denn die Hausherren witterten ihre Chance, die Pokalsensation doch noch zu schaffen. Nach einem gefühlvollen Pass von Christian Krisch über die Abwehr gelang Oliver Hückstädt die erneute Führung. Ein Knackpunkt im Spiel war sicher auch die Verletzung von Michael John, die ohne Verschulden eines Gegenspielers zu Stande kam. In der 85. Minute dann die Entscheidung des Spieles. Martin Nitzschner setzte sich auf der rechten Seite energisch durch und konnte nur durch ein Foulspiel des Keepers am Torschuss gehindert werden. Mike Wachs übernahm die Verantwortung und konnte trotz Berührung des Balles durch den Ersatztorwart erfolgreich vollenden. Danach fanden sich sich auch die Gäste mit der Niederlage ab und so endete auch eine faire Pokalpartie mit einem nicht unbedingt zu erwartenden Ergebnis.
PS: Na also geht doch. Genau so muss man spielen. Nicht nur gegen spielerisch bessere Mannschaften ist es richtig, die Räume eng zu machen, dicht am Gegenspieler zu stehen und den Gegner kommen zu lassen. Wenn es Euch noch gelingt, dass die Bälle nach vorn auch unter Bedrängniss genauer auf die Stürmer geschlagen werden und diese den Ball bis zum schnelleren Nachrücken behaupten können, habt ihr ein System gefunden, welches zu Euch passt. Siehe Ukraine!!!!


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(13) Germania Ruhland - Senftenberger FC 5:1 (1:1) 26.11.2011
Es spielten: Krüger - Frankus, Thümmel, Weber - Krisch, C. Klein (85. Hänel), Nitzschner, Nitzsche (72. Mücke), Kersten (85. C. Hillert) - M. Wachs, Krumbholz
Tore: 0:1 (13.), 1:1 Marco Nitzsche (29.), 2:1 Mike Wachs (47.), 3:1 Marco Nitzsche (49.), 4:1 Mike Wachs (77.), 5:1 Marcel Krumbholz (87.)

Die Germania hat am Ende dieses wichtigen Derbys verdient mit 5:1 gewonnen, weil sie kämpferisch den Gästen überlegen war. Den besseren Start hatte der Senftenberger FC und ging deshalb auch verdient in Führung. Ein Freistoß am Strafraum wurde geschickt unter einem hochspringenden Spieler der Mauer untendurch in die kurze Ecke platziert. Dieses Gegentor rüttelte die Gastgeber auf und von nun an übernahm sie das Zepter. Nur drei Minuten später stand Mike Wachs allein vor dem Tormann, schoss aber zu unplatziert. Weitere fünf Minuten später stand er mustergültig von Marco Nitzsche freigespielt erneut vollkommen frei, verzog den Ball aber am langen Pfosten vorbei. In der 28. Minute war die Situation umgedreht. Marco Nitzsche machte es aber besser und erzielte den verdienten Ausgleich.
Der Knackpunkt im Spiel waren sicherlich die ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel. Die Gäste waren offensichtlich noch in der Kabine, denn innerhalb von neunzig Sekunden fielen zwei Tore. Zwei Mal hatten die Gastgeber den Ball im Mittelfeld erobert und durch Mike Wachs und Marco Nitzsche auf 3:1 erhöht. Die Senftenberger brauchten dann eine ganze Weile um wieder ins Spiel zu kommen, wurden aber wieder gleichwertig, ohne allerdings zu hochkarätigen Torgelegenheiten zu kommen. In der 77. Minute dann die endgültige Entscheidung. Nach einem Eckball von Marcel Krumbholz schaltete erneut Mike Wachs am schnellsten und spitzelte den Ball per Dropkick ins Netz. Den Schlusspunkt setzte dann Marcel Krumbholz, als er einen langen Ball im Sprintduell mit seinem Gegenspieler behaupten konnte und am Ende auch noch die Übersicht hatte, das Leder am Tormann vorbei zum Endstand von 5:1 ins Tor zu schlenzen.


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(15) Germania Ruhland - SG Golßen 1:3 (0:0) 10.12.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Thümmel, Weber, Mücke (69. Hückstädt) - Krisch, Nitzschner, Nitzsche, Klein - Krumbholz, Wachs
Tore: 1:0 Ronny Thümmel (53.), 1:1 (65.), 1:2 (68.), 1:3 (85.)

Die Germania hat dieses wichtige Spiel in der Schlussphase durch unkonzentrierte Spielweise mit 1:3 verloren. Sechzig Minuten waren die Hausherren die bessere Mannschaft und hatte mehrere Gelegenheiten, das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt für sich zu entscheiden. Die Gäste hatten bis Mitte der zweiten Halbzeit nicht eine nennenswerte Torgelegenheit. Bereits nach acht Minuten hätte es 1:0 stehen können, aber der Tormann holte einen Drehschuss von Christian Krisch mit seinen Fingerspitzen aus dem Dreiangel. Nur vier Minuten später fing der Keeper den Ball von Marco Nitzsche gerade noch auf der Torlinie ab. Kurz vor der Halbzeit schien es endlich so weit. Drei klare Gelegenheiten von Ronny Thümmel, Marco Nitzsche und Marcel Krumbholz fanden aber leider auch nicht den Weg ins Ziel.
Nach der Halbzeit ging es so weiter, bis in der 52. Minute endlich der Führungstreffer fiel. Eine Ecke von Marcel Krumpholz köpfte Ronny Thümmel zur mehr als verdienten Führung ein. Nur drei Minuten später konnte die Vorentscheidung fallen. Nach einer Hereingabe von Marco Nitzsche stand Martin Nitzschner allein vor dem Tormann, hob den Ball aber über die Latte. Die Hausherren warfen nun alles nach vorn und vergaßen vollkommen die Deckungsarbeit und das der Gegner auch schnelle Stürmer hatte. Begünstigt durch katastrophale Abwehrfehler kam der Gegner drei Mal vor das Tor und erzielte drei Treffer. Alles Bemühen wieder System und Ordnung ins Spiel zu bringen schlugen fehl und so blieb es bei dieser Niederlage, die die nun anstehende Winterpause nicht leichter gemacht hat.
PS: 60 Minuten habt ihr es richtig gut gemacht. Die Räume eng, dicht am Gegenspieler gestanden und damit viele Zweikämpfe gewonnen, sowie relativ sicher nach vorn gespielt. Das Ergebnis waren viele eigene Chancen, keine für den Gegner. Jeder draußen hatte das Gefühl, es ist nur eine Frage der Zeit bis das 1:0 fällt. Es kam ja dann auch verdientermaßen kurz nach dem Wechsel. Warum habt ihr denn dann nicht so weiter gespielt? Es muss doch jeder gespürt haben, dass es der richtige Weg zum Erfolg war. Selbst nach dem unglücklichen Ausgleich hättet ihr die Gewissheit haben müssen, dass das Siegtor noch fallen wird, denn es war ja noch eine knappe halbe Stunde Zeit. Ihr könnt nicht jedes Spiel haushoch gewinnen. Stattdessen wieder mal kopflos nach vorne gestürmt, den Gegner nicht mehr gedeckt, die Bälle nur noch lang nach vorne geschlagen, anstatt weiter sicher von Mann zu Mann laufen zu lassen. Von Spielsystem nichts mehr zu sehen, sondern nur noch totales Chaos. Wir haben in der Mannschaft Führungsspieler. Wo wart ihr in dieser Situation? Eure Aufgabe ist es, während der 90 Minuten darauf zu achten, dass die anderen Mannschaftskameraden, wenn sie mal den Kopf verlieren, wieder in die Spur gebracht werden. Wenn das nicht bald funktioniert sehe ich schwarz, denn diese Saison verzeiht uns keine Fehler. Je eher ihr das begreift, um so eher werden wir wieder erfolgreich spielen.


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