Tabelle     Spieler     Übersicht

Spiele 1998/1999


Übersicht

(1) Ruhland - Annahütte 3:2 (16) Annahütte - Ruhland 1:1
(2) Kleinleipisch - Ruhland 1:3 (17) Ruhland - Kleinleipisch 6:0
(3) Ruhland - Großkmehlen 0:2 (18) Großkmehlen - Ruhland 3:3
(4) Großräschen II - Ruhland 2:2 (19) Ruhland - Großräschen II 2:3
(5) FSV Lauchhammer II - Ruhland 1:3 (20) Ruhland - FSV Lauchhammer II 6:0
(6) Ruhland - Hosena 0:0 (21) Hosena - Ruhland 0:2
(7) Klettwitz - Ruhland 4:3 (22) Ruhland - Klettwitz 1:1
(8) Ruhland - Lindenau 1:3 (23) Lindenau - Ruhland 5:0
(9) E. Lauchhammer - Ruhland 1:3 (24) Ruhland - E. Lauchhammer 2:1
(10) Ruhland - Ortrand II 2:1 (25) Ortrand II - Ruhland 1:1
(11) Brieske/Senftenberg II - Ruhland 3:2 (26) Ruhland - Brieske/Senftenberg II 0:0
(12) Ruhland - Schwarzheide 2:3 (27) Schwarzheide - Ruhland 3:1
(13) Guteborn - Ruhland 2:1 (28) Ruhland - Guteborn 4:0
(14) Ruhland - Hohenbocka 1:3 (29) Hohenbocka - Ruhland 3:0
(15) Schipkau - Ruhland 3:1 (30) Ruhland - Schipkau 2:2


Ausführliche Spielberichte

(1) Ruhland - Annahütte 3:2 (1:0)

22.08.1998

Es spielten: Schmidt; Jörg Fröhlich; Tredup, Wolff, List; Jacobza, Kuhl, Blei (Engelhard), Temmert; Adamczyk, Knappe
Tore: 1:0 René Kuhl (8.), 1:1 (65.), 2:1 René Knappe (74.), 3:1 Steffen Blei (80.), 3:2 (86.)
Die Gäste aus Annahütte waren spielerisch sehr vielseitig und machten Druck nach vorn. Die Mannschaft zeigte sich überlegener, konnte aber die Defensivtaktik der Ruhlander nicht knacken. Ruhland begann verhalten, überließ so das Mittelfeld mehr den Gästen und setzte mehr auf Konter. In dieser Rolle fühlten sie sich wohl und kamen so auch zu Toren. Annahütte war auch nach der Pause die spielerisch stärkere Mannschaft, konnte sich jedoch vor dem Strafraum der Gastgeber nicht entscheidend durchsetzen. Die Schlussoffensive der Gäste ließ Ruhland noch einmal zittern.

(2) Kleinleipisch - Ruhland 1:3 (0:0)

30.08.1998

Es spielten: Schmidt; Jörg Fröhlich; Tredup, Wolff, List; Jacobza, Kuhl, Blei (Engelhard), Temmert; Adamczyk (Nitzsche), Knappe (Krüger)
Tore: 0:1 Eigentor (46.), 0:2 Jens Adamczyk (60.), 0:3 Jens Adamczyk (69.), 1:3 (82.)
Das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Der Kleinleipischer Schlussmann Roberto Hilschenz rettete einige Male für seine Mannschaft und hielt so das Ergebnis noch in Grenzen. Schüsse von René Knappe und Andreas List parierte er meisterlich. Die Tore für die Gäste fielen nach herausgespielten Chancen, besonders durch Lauf- und Spielfreudigkeit im Mittelfeld. Dadurch waren die Gäste immer schneller am Ball. Die Kleinleipischer hatten nichts ebenbürtiges entgegenzusetzen. Das Ehrentor für den Gastgeber gelang nach dem einzig gelungenen Angriffszug. Hier gab es eine Flanke von Richter von der Grundlinie in den Strafraum.

(P) Kroppen - Ruhland 2:4 n.V. (2:1, 2:2)

05.09.1998

Es spielten: Schmidt; List; Tredup, Wolff, Redlich (Lehmann); Blei, Kuhl, Nitzsche, Jacobza; Adamczyk, Knappe
Tore: 0:1 Jens Adamczyk (8.), 1:1 (36.), 2:1 (37.), 2:2 Sven Nitzsche (86.), 2:3 Sven Nitzsche (110.), 2:4 René Knappe (114.)
Die Hausherren spielten einen beherzten Fußball und brachten den Kreisligisten oft in arge Bedrängnis. Ruhland machte spät Dampf auf und erzielte die Führung durch einen Konter. Auch der zweite Ausgleich gelang noch in der regulären Spielzeit, bevor Ruhland in der Verlängerung davonzog.

(3) Ruhland - Großkmehlen ausgefallen

12.09.1998


(4) Großräschen II - Ruhland 2:2 (1:0)

19.09.1998

Es spielten: Schmidt; Jörg Fröhlich; List, Engelhard, Tredup, Jacobza, Kuhl, Krüger, Nitzsche, Adamczyk, Knappe, Lehmann
Tore: 1:0 (65.), 1:1 Sven Nitzsche (66.), 1:2 René Knappe (68.), 2:2 (88.)
Vor der Pause blieb das Spiel ausgeglichen. Bei den Gästen war das Umkehrspiel besser ausgeprägt. Sie blieben im Spiel nach vorn zwingender. Dies wurde beim erzielten Ausgleich sichtbar. Oft gab es Unkonzentriertheiten und daraus entsprangen die erzielten Tore. Die Gäste blieben weiter recht offen und hätten bei dichterem Abwehrverhalten einen nicht unverdienten Sieg davontragen können.

(5) FSV Lauchhammer II - Ruhland 1:3 (0:1)

26.09.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Blei, Kuhl, Temmert; Adamczyk, Nitzsche (Wolff), Knappe
Tore: 0:1 René Knappe (35.), 1:1 (70., Elfmeter), 1:2 Gordon Tredup (77.), 1:3 René Knappe (80.)
Aus der Sicht des Gastgebers eine schwache Partie, in der keiner der Spieler richtig Akzente setzen konnte. Ruhland konnte sich über weite Strecken des Spieles eindrucksvoll durchsetzen und auch für mehr Torgefahr sorgen. Jan Sarodnik hatte in der 32. Minute die Chance zur Führung. Er vergab aber alleinstehend übers Tor. Lange konnte der Gastgeber die knappe Führung der Gäste halten, doch dann ließen die Kräfte etwas nach. Nach dem Ausgleich ging noch einmal ein leichter Ruck durch die Mannschaft, doch die Germania Elf war stärker, spielerisch flüssiger, über die Außen und auch im Zweikampfverhalten sicherer nach vorn. Wieder einmal war es Heiko Weber, der mit Glanzparaden das Ergebnis in Grenzen hielt. Der Gastgeber hätte noch Stunden spielen können, ohne das Tor der Gäste zu beschmutzen. Für die Ruhlander ein sicherer und verdienter Sieg, der die Mannschaft weiter wachsen lässt.

(6) Ruhland - Hosena 0:0

10.10.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Heblack, Blei, Kuhl, Temmert; Adamczyk, Knappe
Es entwickelte sich ein schnelles, beherztes aber immer faires Spiel. Beide Mannschaften zeigten sich engagiert, lauf- und zweikampfstark. Vor der Pause war der Gast etwas schneller im Umkehrspiel, und nach der Pause kam der Gastgeber wesentlich druckvoller. Hosenas Angreifer L. Pohla schaffte Unruhe in der Ruhlander Abwehr, spielte aber zu überhastet und mit zu vielen Stockfehlern. Bei Ruhland kamen nach der Pause besonders auf der rechten Seite Steffen Blei und Jens Adamczyk einige Male gut in Szene. Bei Hosena war Klaus Schmaler der ruhende Pol in der Abwehr. Kurz vor der Pause verfehlten Steffen Blei und René Knappenur knapp das Ziel.

(7) Klettwitz - Ruhland 4:3 (2:1)

17.10.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, Engelhard; Heblack, Blei, Kuhl, Knappe; Adamczyk, Nitzsche; eingewechselt wurden List, Handke
Tore: 1:0 (10., Elfmeter), 1:1 René Knappe (15.), 2:1 (44.), 3:1 (60.), 4:1 (65.), 4:2 Steffen Blei (69.), 4:3 Sven Nitzsche (85.)
Die Gastgeber zeigten gegen den Tabellennachbarn keinerlei Lampenfieber und legten forsch los. Die überlegene Spielweise konnten die Spieler von Klettwitz nicht in Tore umwandeln. Die Gäste traten immer wieder schnell aus der Abwehr heraus, öffneten das Spiel und gaben so Raum für die Kombinationen der Klettwitzer frei. Die Gäste verlegten sich mehr und mehr auf Konter und kamen damit nicht ungefährlich in die gegnerische Hälfte. Die offensive Spielweise von Klettwitz störte aber das Aufbauspiel der Gäste frühzeitig, und so wurde die Mehrzahl der Angriffe im Keim erstickt. Dem Gastgeber fehlte mehrfach das notwendige Schussglück. Ruhland blieb bei Standardsituationen stark und erzielte zwei Freistoßtore.

(8) Ruhland - Lindenau 1:3 (1:1)

24.10.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Blei, Kuhl, Nitzsche, Temmert; Adamczyk, Knappe
Tore: 0:1 (9.), 1:1 Jens Adamczyk (36.), 1:2 (50.), 1:3 (58.)
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem der Gast mehr Chancen hatte. Die Gäste spielten durchwachsener, cleverer und machten mehr Druck. Besonders Marco Fiedler war recht beweglich und variierte mit kurzen Haken, spielte Kurzpässe und ging alleine in die Spitze. Zwei hochkarätige Chancen wurden vergeben. Die Mannschaft war nicht bissig genug. In der 78. Minute hatte der Gast dann die Gelegenheit, aber nach zweimaligem Nachschuss hielt dann der Gastgeberschlussmann Maik Mudraschk. Ruhland versuchte es dann mit der Brechstange, aber auch das half bei den cleveren Lindenauern nicht mehr. Die Lindenauer bleiben weiter an der Tabellenspitze.

(9) E. Lauchhammer - Ruhland 1:3 (1:1)

08.11.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Blei, Kuhl, Nitzsche, Temmert; Adamczyk, Knappe
Tore: 1:0 (35.), 1:1, 1:2, 1:3 Sven Nitzsche (44., 80., 89.)
Die Führung machte die Eintracht nicht sicherer in der Spielweise. Das Spiel war in der 1. Halbzeit ausgeglichen. Der Ausgleich für Ruhland schien eher etwas glücklich. Ruhland konnte sich im weiteren Spielverlauf immer besser durchsetzen und kam mit Konterchancen. Der Gastgeber setzte dann alles auf eine Karte. Sven Nitzsche war in diesen Phasen am stärksten und zeigte auch keine Nerven bei der Chancenauswertung. Beim Gastgeber war es im Mittelfeld immer wieder K. Fillbrandt, der sich gut ins Bild brachte und für Bewegung sorgte. Nach Spielschluss ließen einige einheimische Zuschauer ihren Unmut beim Schiedsrichter aus. Damit erwiesen sie ihrer Mannschaft keinen guten Dienst.

(10) Ruhland - Ortrand II 2:1 (1:1)

14.11.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Heblack (Stahn), Kuhl, Nitzsche, Temmert; Adamczyk, Blei
Tore: 0:1 (15.), 1:1 Jens Adamczyk (23.), 2:1 Andreas List (85.)
In einer ansehnlichen, fairen Partie kam es in der ersten Hälfte zwar zu zwei Toren, doch die übrige Zeit blieb ohne größere Höhepunkte. Es fehlte die individuelle Angreiferaggressivität. Ruhland kam nach der Pause stärker auf, erreichte mehr Feldanteile und auch sehenswerte Chancen. Die Germania-Spieler waren immer wieder vorn zu sehen und sorgten für Unruhe rund um den Ortrander Strafraum. Nach der Ruhlander Führung machte Ortrand noch einmal Dampf auf. Oft knallte der Ball noch an Latte und Pfosten. Der Ausgleich war greifbar, aber es klappte nicht mehr. Die Ruhlander bleiben damit weiter im Vorderfeld der Tabelle.

(11) Brieske S. II - Ruhland 3:2 (0:1)

22.11.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Blei, Kuhl, Nitzsche, Temmert; Adamczyk (Handke), Stahn
Tore: 0:1 Steffen Blei (15.), 0:2 Sven Nitzsche (62.), 1:2 (69.), 2:2 (71.), 3:2 (90.)
Die Briesker bevorzugten die kontrollierte Offensive. Sie hatten anfangs eine starke spielerische Phase mit hochkarätigen Chancen. Das Kontertor der Ruhlander brachte den Gastgeber fast aus der Bahn. Besonders der ballsichere Andreas List setzte den Knappen zu, da er schwer vom Ball zu trennen war. Die Briesker kamen dann wieder, mussten aber aufpassen. Denn Ruhland störte und griff sofort selbst an. Ein Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben. Als die Ruhlander schon den einen Punkt eingepackt hatten, zappelte es in ihrem Kasten.

(12) Ruhland - GW Schwarzheide 2:3 (2:1)

28.11.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Blei, Kuhl, Nitzsche (Handke), Temmert; Adamczyk, Stahn
Tore: 1:0 Jens Adamczyk (3.), 2:0 Sven Nitzsche (5.), 2:1 (39., Elfmeter), 2:2 (69.), 2:3 (78.)
Der Gastgeber dominierte in der Anfangsphase. Mit schnellem und direktem Spiel über die Flügel und mit langen Pässen hinter die gegnerische Abwehr brachte Marko Stahn zweimal seine Mitspieler in Schussposition. Dieser Schnellstart schockte die Grün-Weißen. Sie setzten erst später spielerische Akzente. Das Ruhlander Spiel wurde immer mehr durch Konter geprägt. Der Doppelschlag der Gastgeber brachte Sicherheit. Der tiefe Boden verlangte von beiden Mannschaften viel Kraft. Ruhland ließ bald nach, verlor auch zu viele Zweikämpfe. Der Gast nutzte das Auswechselkontingent aus und wurde immer stärker. Aus dem Mittelfeld kamen genauere Zuspiele. Langer war sehr stark, zog das Spiel durch die Mitte nach vorn. Aus drei Aktionen machte er ein Tor.

(13) Guteborn - Ruhland 2:1 (1:0)

06.12.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Blei, Kuhl, Temmert; Adamczyk, Knappe, Stahn
Tore: 1:0 (33.), 2:0 (51.), 2:1 Jens Adamczyk (70.)
Gelb-Rot: Andreas List (80.)
Die Kicker hatten arge Probleme mit dem Schnee. In der ersten Viertelstunde zeichneten sich besonders die Gästestürmer aus, Marko Stahn vergab die große Chance zur Führung für Ruhland. Im Gegenzug fiel dann das 1:0 für Guteborn. Die Abwehr der Gastgeber stand ansonsten sehr gut und brachte wiederum ihre Angreifer in Schwung. Guteborn ging mit Elan in die zweite Halbzeit und erzielte sofort einen Treffer, der aber wegen Abseits nicht gegeben werden konnte. Kurze Zeit später fiel dann das 2:0, dabei sah der Gästetorhüter Maik Mudraschk nicht besonders gut aus. Die Gäste starteten danach einen Sturmlauf auf das Tor der Guteborner, wollten den Ausgleich mit der Brechstange erzwingen. Chancen blieben aber Mangelware. Dies war ein verdienter Sieg der Platzherren.

(14) Ruhland - Hohenbocka 1:3 (0:1)

12.12.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Jacobza, List; Blei, Kuhl, Temmert; Adamczyk (Handke), Knappe, Stahn
Tore: 0:1 (40.), 0:2 (51.), 0:3 (80.), 1:3 René Kuhl (83.)
Ruhland hatte einen guten Start, hätte durch René Knappe zur Führung kommen müssen. Die Schussgenauigkeit fehlte. Nachdem Hohenbocka die Zuordnung richtig gestellt hatte, kam die Mannschaft stärker, es war auch mehr Ideengehalt im Spielaufbau. Der Führungstreffer kurz vor der Halbzeit setzte nach der Pause Kräfte frei, und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drängten die Gäste die Ruhlander zeitweise in ihre Hälfte. Der Doppelschlag vor und nach der Pause hinterließ bei Ruhland Spuren und aus der Abwehr kam zuwenig Unterstützung in den Angriff. Für Hohenbocka ein verdienter Arbeitssieg.

(15) Schipkau - Ruhland 3:1 (0:0)

19.12.1998

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Tredup, Handke, List; Jacobza, Kuhl, Temmert; Adamczyk (Redlich), Blei, Stahn
Tore: 0:1 Steffen Blei (55.), 1:1 (66.), 2:1 (70.), 3:1 (89.)
Gelb-Rot: Marko Stahn (65.)
Die Schipkauer begannen sehr zerfahren, obwohl die Ruhlander das Spiel mit nur zehn Mann begannen. Nachdem die Mannschaft komplett war, drängten die Gäste die Platzherren über einen längeren Zeitraum sogar in die eigene Spielhälfte. Bei etwas mehr Konzentration wäre die Führung für Ruhland schon in der ersten Hälfte möglich gewesen. Dieser fiel dann in der zweiten Halbzeit nach einem Alleingang von Andreas List. Steffen Blei brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Danach agierte der Gastgeber wieder mit dem gewohnten Druck nach vorn. Ruhland saß in der eigenen Hälfte fest. Als dann auch noch Marko Stahnnach einem überflüssigen Foul mit Gelb-Rot vom Platz flog, nutzten die Schipkauer die Unordnung in der Ruhlander Abwehr und erzielten die Führung. Vor allem Martin Bär und der eingewechselte Michael Noack sorgten bei Schipkau für Tempo und wirbelten die Gäste ganz schön durcheinander. Nachdem auch noch ein Schipkauer vom Platz gestellt wurde, setzte Ruhland alles auf eine Karte und hatte auch hochkarätige Chancen. Die größte davon vergab Jörn Temmert, als sein Schuss aus 5m Entfernung knapp am Tor vorbei ging. Die Gastgeber setzten jetzt auf Konter und einer davon brachte das entscheidende 3:1. Da Ruhland die Chancen nicht verwertet hatte, blieb es ein verdienter Sieg für Schipkau.

(P/AF) Ruhland - FSV Lauchhammer II 3:1 (0:1)

23.01.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List; Tredup, Jacobza; Blei, Kuhl, Nitzsche (Hildebrandt), Temmert (Knappe); Adamczyk, Stahn
Tore: 0:1 (29.), 1:1 Jens Adamczyk (64.), 2:1, 3:1 Marko Stahn (74., 88.)
Es entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie. Beide waren spielerisch gut drauf. Während die Gäste das Spiel in die Breite verlegten, agierte Ruhland geradlinig und mit Steilvorlagen für die Angreifer. Allerdings fehlte das Durchsetzungsvermögen. Die Gäste schlossen in der ersten Halbzeit einen ihrer Konter erfolgreich ab. Nach der Pause wirkte Ruhland mannschaftlich geschlossener und kam auch zum verdienten Sieg. Lauchhammer besaß zu wenig Durchschlagskraft. Somit steht Ruhland im Viertelfinale des Kreispokals.

(P/VF) Ortrand - Ruhland 1:1 n.V. (0:0,1:1) Elfmeterschiessen 2:3

31.01.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; Knappe; Tredup (Handke), Hildebrandt; Blei, Kuhl, Nitzsche, Jacobza; Adamczyk (Wolff), Stahn (Redlich)
Tore: 1:0 (76.), 1:1 Steffen Blei (86.)
Im Elfmeterschiessen trafen für Ruhland: Sven Nitzsche, René Kuhl, René Knappe

(16) Annahütte - Ruhland 1:1 (0:1)

14.02.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List, Tredup, Knappe; Blei, Kuhl, Nitzsche, Jacobza; Stahn, Adamczyk (Wolff)
Tore: 0:1 Steffen Blei (41.), 1:1 (64.)
Beide Mannschaften mussten erneut erkennen, dass es in der Kreisliga kaum leichte Gegner gibt. Der Spielverlauf verdeutlichte dies auch. Es war eine beherzte und kampfbetonte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Der Gastgeber wollte den Heimvorteil nicht ungenutzt lassen, aber die Ruhlander schossen sich nach langem Abtasten noch vor der Pause nicht unverdient in Führung. Nach der 55. Minute ging ein Ruck durch die Annahütter Mannschaft. Die Angriffsbemühungen wurden verstärkt. Es folgte der gerechte Ausgleich. Der Annahütter V. Madry machte wieder einmal mit der Gelb-Roten Karte Bekanntschaft. Das war ausgerechnet in der stärksten Phase seiner Mannschaft. Diese Chance wussten die Ruhlander nicht zu nutzen. Es war kein ernstzunehmendes Aufbäumen zu erkennen. Auffällige Spieler bei Ruhland waren René Knappe und Jörg Fröhlich.

(17) Ruhland - Kleinleipisch ausgefallen

20.02.1999


(18) Großkmehlen - Ruhland 3:3 (0:2)

28.02.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List, Tredup, Knappe; Blei, Kuhl, Nitzsche, Jacobza (Wolff); Stahn, Adamczyk
Tore: 0:1, 0:2 Marko Stahn (43., 45.), 0:3 Sven Nitzsche (65., Elfmeter), 1:3 (79.), 2:3 (85.), 3:3 (94.)
Vom Spielbeginn an gab es eine ausgeglichene Partie. Ruhland konnte sich mehr und mehr in die Offensive begeben und nach vorn gefährlich werden. Großkmehlen dagegen schlug die Bälle zu oft hilflos nach vorn, und es fehlte die Bindung zwischen den Mannschaftsteilen. Ruhland setzte kurz vor der Pause einen Doppelschlag. Die Mannschaft zeigte sich zweikampfstärker, lauffreudiger und hatte das klügere Stellungsspiel. Nach der Pause brachte der Gastgeber drei neue Spieler und mit ihnen auch mehr Harmonie ins Spiel. Ruhland hatte gegen den leichten Westwind und den Gegner zu kämpfen und wollte wohl den Vorsprung verteidigen. Man machte zu wenig Druck nach vorn und baute so den Gegner zusätzlich auf. Der Gastgeber drängte nach vorn, hatte es aber noch nicht in der Hand, Tore zu erzielen. Erst ein Abwehrspieler eröffnete per Kopf den Reigen. Durch mehr Laufarbeit und variantenreiches Spiel der Gastgeber geriet Ruhland unter Druck und konnte sich nicht mehr befreien. Der wieder genesene R. Richter hatte den richtigen Torinstinkt, brachte so Großkmehlen noch heran und rettete den Punkt.

(19) Ruhland - Großräschen II 2:3 (2:3)

06.03.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List, Tredup, Knappe; Blei, Kuhl, Nitzsche, Jacobza (Hildebrandt); Stahn, Adamczyk
Tore: 1:0 Jens Adamczyk (5.), 1:1 (19.), 1:2 (21.), 2:2 Marko Stahn (35.), 2:3 (43.)
Gelb-Rot: Marko Stahn (60.)
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in spielerischer Hinsicht mit Vorteilen für die Gäste. Ruhland machte jedoch mehr Druck und kam zeitig zur Führung. Das machte die Gäste aber nicht unsicher, sie kamen weiter über die Flügel. Damit hatte die Ruhlander Abwehr bis zum Schluss zu tun. Besonders die schnellen Konter machten ihr zu schaffen. Mitunter stimmte die Zuordnung in der Ruhlander Abwehr nicht. Das nutzten die Gäste prompt aus. Die kampfbetonte und spielerisch gute Partie war immer offen und brachte für beide Mannschaften Tormöglichkeiten, die aber nicht genutzt bzw. vereitelt wurden. Ruhland versuchte trotz Unterzahl den Ausgleich zu erzielen und hatte auch Torchancen. Großräschen verlegte sich nun völlig aufs kontern über den immer wieder schnellen Siegfried Mohr, der von der Ruhlander Abwehr nur selten zu stoppen war. Am Ende setze Ruhland alles auf eine Karte, aber der erlösende und verdiente Ausgleich fiel nicht. Man verlor das Spiel aufgrund der Fehler einiger Spieler. Mit der kämpferischen und spielerischen Leistung in der zweiten Halbzeit kann man zufrieden sein, jetzt sollte man auch mal über die gesamte Spielzeit diese Leistung zeigen.

(P/HF) Schipkau - Ruhland 5:3 n.V. (0:1, 2:2)

14.03.1999

Es spielten: Mudraschk; Nitzsche (Wolff); List; Tredup (Stahn), Hildebrandt; Blei, Kuhl, Jörg Fröhlich, Jacobza; Knappe, Adamczyk
Tore: 0:1 Jörg Fröhlich (29.), 1:1 (42.), 2:1 (69.), 2:2 Andreas List (83., Elfmeter), 3:2 (95.), 3:3 Jörg Fröhlich (98.), 4:3 (112.), 5:3 (116.)
Die Pokalbegegnung begann mit sehr viel Schwung. Beide Abwehrreihen zeigten sich von ihrer besten Seite und ließen den Angreifern wenig Raum. Die Gäste stellten Sven Nitzsche wieder auf die Liberoposition und Jörg Fröhlich spielte hinter den Spitzen. Damit wurde die in den letzten Spielen löchrige Abwehr wieder gefestigt. Leider musste Sven Nitzschezur Halbzeit verletzt in der Kabine bleiben. Ruhland spielte unbekümmert und wollte das Maximale aus der Mannschaftsleistung machen. Die Führung war der Lohn für das druckvolle Spiel und die standfeste Abwehr mit Andreas List, der ab der 2. Halbzeit Libero spielte, sowie Sven Nitzsche, Thomas Wolff und Maik Hildebrandt. Beide Teams setzten sehr viel Kraft ein, um zum Erfolg zu kommen. Nach der 2:1 Führung für die Schipkauer schien das Spiel gelaufen zu sein, jedoch versuchte Ruhland alles, um den verdienten Ausgleich zu erzielen. Dies gelang dann auch durch einen Elfmeter, nachdem der schnelle Marko Stahn im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Nur Minuten später hatte Jörg Fröhlich die große Chance, bereits in der regulären Spielzeit alles klarzumachen, als er allein gelassen auf den Schipkauer Torsteher zulief. Er behielt aber nicht die Nerven. So mussten die Spieler in die Verlängerung gehen, in welcher weiterhin die Ruhlander die größeren Chancen besaßen. Die größte besaß Jens Adamczyk, der allein auf das Tor zulief, jedoch mit einer klaren Notbremse zu Fall gebracht wurde. Leider ließ der ansonsten sicher leitende Schiedsrichter Jahnel aus Tettau die notwendige Konsequenz vermissen und zeigte dem Schipkauer Spieler nicht die rote Karte. Allerdings brachten individuelle Fehler der Ruhlander die Schipkauer zu aussichtsreichen Chancen, die sie im Gegensatz zu Ruhland auch nutzten. Dies war an diesem Tag der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Mannschaften. Insgesamt war es ein sehr gutes Pokalspiel mit vielen Torraumszenen auf beiden Seiten. Am Ende gewann die clevere und erfahrenere Mannschaft. Wenn Ruhland die nächsten Spiele ebenso engagiert bestreitet, sollte der erste Punktspielsieg im Jahr 1999 bald gelingen.

(20) Ruhland - FSV Lauchhammer II 6:0 (1:0)

20.03.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List, Tredup, Hildebrandt; Blei, Kuhl, Jacobza (Redlich); Knappe, Adamczyk (Jens Fröhlich), Stahn
Tore: 1:0, 2:0 Marko Stahn (40., 61.), 3:0 Andreas List (63.), 4:0 Marko Stahn (79.), 5:0 Maik Hildebrandt (87.), 6:0 Marko Stahn (88.)
Trotzdem die Gäste erneut arge Personalprobleme hatten, konnte sich Ruhland nicht richtig entfalten. Vieles blieb bis zur Halbzeit im Mittelfeld hängen. Die Führung erst kurz vor der Pause ist ein Ausdruck dafür. Dabei verletzte sich der Torhüter aus Lauchhammer so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Das beflügelte Ruhland und nach Wiederanpfiff wurde der Spielrhythmus besser. Es folgten nun auch Treffer. Marko Stahn hatte den notwendigen Instinkt und traf gleich viermal, wobei bei einigen Toren der Torhüter keine gute Figur abgab. Hoffentlich gibt dieses Spiel Sicherheit, um die folgenden Spiele erfolgreich zu gestalten.

(21) Hosena - Ruhland 0:2 (0:1)

28.03.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List (Handke), Tredup, Hildebrandt; Blei, Kuhl, Jacobza; Knappe, Adamczyk, Stahn
Tore: 0:1 Jens Adamczyk (37.), 0:2 Marko Stahn (60.)
Die Gäste bestimmten von Anfang an die Partie und hatten eine Reihe guter Szenen im gegnerischen Strafraum. Hosena verlegte sich aufs Kontern. Der schnelle und wendige Jens Adamczyk ließ die Hintermannschaft des Gastgebers stehen und schoss zur Führung ein. Nach der Pause versuchte der Gastgeber, das Spiel noch zu drehen. Doch da fiel der zweite Gegentreffer. Der Kampfgeist der Hosenaer blieb ungebrochen, aber es gelang nichts. Den gefährlichsten Schuss auf das Ruhlander Tor gab der eigene Abwehrspieler Gordon Tredup ab, jedoch sein Abwehrversuch strich knapp am Tor vorbei. So musste der Ruhlander Torwart Maik Mudraschk nur zweimal bei langen Bällen auf der Hut sein, aber er lief rechtzeitig heraus. Am Ende ein verdienter Sieg für Ruhland.

(N/3) Ruhland - Großkmehlen 0:2 (0:0)

01.04.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List, Tredup, Hildebrandt; Blei, Kuhl, Jacobza; Knappe, Adamczyk, Stahn (Jens Fröhlich)
Tore: 0:1 (63.), 0:2 (80.)
Die Gäste beherrschten die teils labilen Aktionen der Ruhlander. Großkmehlen machte nach der Pause mehr Druck, verengte die Räume und kam so aus einer sicheren Abwehr heraus zu einem nicht unverdienten Sieg. Bis zur Pause blieb es ausgeglichen. Die Ruhlander hatten auch gute Gelegenheiten, rechneten aber nicht mit einer sich steigernden Großkmehlener Mannschaft. In der zweiten Halbzeit vermisste man das Aufbegehren gegen die sich abzeichnende Niederlage. Die Zuschauer hatten das Gefühl, dass ihre Mannschaft noch Stunden spielen könnte, ohne ein Tor zu erzielen. Die Großkmehlener Hintermannschaft war der stärkere Teil, an der sich die Ruhlander die Zähne ausbrachen. Für die Gäste ein sicheres Ostergeschenk, was sie sich selber bereiteten. Für die Ruhlander gilt es aber, dieses Spiel abzuhaken und sich auf das nächste Spiel gegen den Spitzenreiter Klettwitz vorzubereiten.

(22) Ruhland - Klettwitz 1:1 (1:1)

09.04.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List, Tredup, Handke (Stahn); Blei, Kuhl, Jacobza; Knappe, Hildebrandt, Adamczyk (Jens Fröhlich)
Tore: 1:0 Jens Adamczyk (33.), 1:1 (35.)
Die Gäste wirkten spielerisch stärker und flexibler. Jedoch ließ die Ruhlander Abwehr kaum Chancen zu. Ruhland überließ den Gästen mehr das Mittelfeld, um zu kontern, was auch nicht schlecht gelang. Marko Stahn war nicht ganz fit und so musste der Trainer umstellen. Dadurch spielte Maik Hildebrandt hängende Spitze. Die größere Gefahr kam vor dem Gästetor zustande. Den Chancen nach hätte Ruhland durchaus mit zwei Toren Vorsprung gewinnen können. Doch Klettwitz zog sich gut aus der Affäre. Vor allem Richter leistete viel Laufarbeit, holte die Bälle aus dem Strafraum und schleppte sie nach vorn. Dort war man mit dem Latein aber am Ende. Das Tor für die Gäste entsprang einem Abwehrfehler. Der Ruhlander Torhüter schoss den eigenen Mann an und Thomas Adam hatte keine Mühe einzuschießen. Die Gäste kamen unter dem Strich mit einem blauen Auge davon, auch deshalb, weil der Klettwitzer Nachwuchskeeper einige Male großartig rettete.

(23) Lindenau - Ruhland 5:0 (1:0)

18.04.1999

Es spielten: Mudraschk; Jörg Fröhlich; List, Tredup, Handke; Blei, Kuhl, Jacobza; Hildebrandt, Adamczyk, Stahn (Jens Fröhlich)
Tore: 1:0 (43.), 2:0 (64.), 3:0 (80.), 4:0 (84.), 5:0 (88.)
Ein großes Spiel kam durch leichte Unruhe und überhastete Aktionen nicht zustande. Beide Abwehrreihen hatten die Hauptaufgabe, die gegnerischen Aktionen zu stören, was auch bis zur Halbzeit gelang. Marko Stahn und Maik Hildebrandt waren allein vorm Tor und versagten. Bei Lindenau kamen Nothing, Fiedler und Gärtner gefährlich vors Tor und konnten ebenfalls nicht verwandeln. Die Chancen bei Lindenau mehrten sich. Noch vor der Pause klingelte es. Ruhland immer noch einsatzstark, suchte den Zweikampf mit Erfolg und hatte auch eine kluge taktische Raumaufteilung. Lindenau war aber laufstark mit geschlossener Mannschaftsleistung. Gut konditioniert zog der Gastgeber vor heimischer Kulisse immer stärker nach vorn und ließ Ruhland zum Schluss sogar etwas alt aussehen. Obwohl das Spiel stellenweise sehr eng war, fand der Gastgeber immer wieder die Lücke zum Erfolg. Maik Hildebrandt traf dann noch die Latte, ein Tor aber wurde es nicht mehr.

(24) Ruhland - E. Lauchhammer 2:1 (2:1)

24.04.1999

Es spielten: Mudraschk; List; Knappe, Tredup, Handke; Blei, Kuhl, Jacobza; Jens Fröhlich, Jörg Fröhlich, Adamczyk (Krüger)
Tore: 1:0 Jens Fröhlich (4.), 1:1 (25.), 2:1 Gordon Tredup (42.)
Der Gastgeber sah nach der frühen Führung wie der sichere Sieger aus. Das Niveau im Spiel verflachte dann etwas. Die Gäste setzten mehr Kampf dagegen. Der Ausgleich brachte dann bei Lauchhammer zusätzliche Kräfte, aber der Gastgeber war clever genug, um den Sieg für sich zu entscheiden. Maik Mudraschk rettete als Torsteher mehrere Mal für Ruhland und nahm dem Gegner den Ball direkt vom Fuß. Das geschah in der ersten wie in der zweiten Halbzeit. Die Eintrachtspieler hatten den längeren Atem. Vieles gelang, einiges blieb aber auch im Ansatz stecken. Druck machte die Gästemannschaft das ganze Spiel über.

(25) Ortrand II - Ruhland 1:1 (1:0)

01.05.1999

Es spielten: Mudraschk; List; Knappe, Tredup, Handke; Hildebrandt, Kuhl, Jacobza; Jens Fröhlich (Firl), Adamczyk (Kügler), Stahn
Tore: 1:0 (7.), 1:1 Sebastian Kügler (83.)
Ortrand hatte mehr Ordnung im Spiel und ging auch nicht unverdient in Führung. In der Spielgestaltung hatten die Gastgeber leichte Vorteile in der sonst ausgeglichenen Partie. Ruhland spielte zwar einsatzstark, aber ansonsten zerfahren. Man merkte noch die Nachwirkungen des Maifeuers vom Abend vorher. Die Ortrander Mittelfeldreihe konnte mehr Kreativgeist aufbringen und die Angreifer über die Flügel in Position bringen. Die Gäste versuchten es mit Steilvorlagen, die überwiegend in des Gegners Beine landeten. Ortrand hatte in Moderhak einen lange Zeit mobilen Antreiber und Gestalter zugleich, der auch einige Chancen hatte. Ruhland war mit dem Ausgleich glücklich bedient.

(26) Ruhland - Brieske II 0:0

08.05.1999

Es spielten: Mudraschk; List; Knappe, Tredup, Hildebrandt; Blei, Kuhl, Jacobza (Firl); Jens Fröhlich (Handke), Jörg Fröhlich, Adamczyk
Tore: 0:1 (63.), 0:2 (80.)
Gelb-Rot: Maik Hildebrandt (75.)
Die Zuschauer bekamen magere Fußballkost. Beide Mannschaften konnten sich nicht recht entfalten. Bei den Torchancen hatte Ruhland Vorteile. Die Gäste spielten mit, konnten aber kaum für Torgefahr oder auch nur Unruhe im gegnerischen Feld sorgen. Beide Mannschaften gingen Zweikämpfen aus dem Weg. Die Bälle wurden zu oft hin und her geschlagen und erreichten trotz guter Absichten ihr Ziel zu selten. Damit wurde der Spielfluss gehemmt, gefährliche Angriffe nach vorn blieben Seltenheit. Die größte Chance hatte René Kuhl, als der Torwart einen scharf getretenen Freistoß von Maik Hildebrandt nicht festhalten konnte. Sein Nachschuss prallte aber vom Pfosten wieder ins Feld zurück. Brieske kam für kurze Zeit stärker auf, als Maik Hildebrandt die Gelbrote Karte sah. Dabei kamen sie auch zu ihrer ersten und einzigsten Chance im gesamten Spiel. Ruhland konnte sich wieder ordnen und versuchte, das Spiel trotz Unterzahl zu gewinnen. Es gab noch zwei weitere Chancen, die aber der Briesker Torhüter glänzend abwehrte. Am Ende ein verschenkter Sieg.

(27) Schwarzheide - Ruhland 3:1 (0:1)

15.05.1999

Es spielten: Mudraschk; List; Knappe, Tredup, Hildebrandt; Blei (Lehmann), Firl, Kügler (Wolff); Stahn, Krüger (Mackiw), Adamczyk.
Tore: 0:1 Matthias Firl (11.), 1:1 (77.), 2:1 (81., Elfmeter), 3:1 (86.)
Der Tabellenführer machte von Beginn an Druck, doch die Gäste gingen nach einem Eckball in Führung. Mitte der ersten Halbzeit hatten die Ruhlander das Spiel im Griff. Nach der Pause kam der Gastgeber wieder stärker. Doch erarbeitete Chancen wurden leichtfertig vertan. Die Gäste verzögerten das Spiel und hielten den Ball geschickt in den eigenen Reihen. Ein von Schlenger geschlagener Ball ging am rechten Posten vorbei. Auf der Gegenseite verzog Marko Stahn nur knapp. Das Spiel erfuhr eine unerwartete Wende. Die sympathischen und fairen Gäste waren nah dran am Sieg. Doch ein sehenswerter Schuss von der Strafraumgrenze ins linke obere Eck brachte den Drei-Punkte-Gewinn für die Platzherren.

(28) Ruhland - Guteborn 4:0 (3:0)

30.05.1999

Es spielten: Mudraschk; List; Knappe, Tredup, Handke; Blei, Kuhl (Wolff), Jacobza (Firl); Hildebrandt, Jörg Fröhlich, Adamczyk (Krüger)
Tore: 1:0 Jens Adamczyk (11.), 2:0 Maik Hildebrandt (33.), 3:0 René Kuhl(39.), 4:0 Steffen Blei
Der Gastgeber trat konzentriert auf, besaß die reifere Spielanlage und gute Chancen. Ein Elfer wurde von Adamczyk vertan. Die Gäste konnten Ruhland kaum etwas entgegensetzen. Es fehlten die Gestalterpersönlichkeiten, die das Spiel schneller nach vorn tragen können. Bei Ruhland schlichen sich dann eine Reihe von Abspielfehlern ein und so verflachte die Partie etwas.

(29) Hohenbocka - Ruhland 3:0 (0:0)

06.06.1999

Es spielten: Mudraschk; List (Stahn); Knappe, Tredup, Handke; Blei (Jacobza), Wolff (Kügler), Firl; Hildebrandt, Jörg Fröhlich, Adamczyk
Tore: 1:0 (46.), 2:0 (67.), 3:0 (82.)
Ruhland stellte sich als der erwartet schwere Kontrahent vor, sehr beweglich und in Zweikämpfen oft erfolgreich. Das Spiel zu stark durch die Mitte zu organisieren, war der Fehler der Gastgeber. Damit erzielte die Mannschaft keine Wirkung und brachte Ruhland immer mehr ins Spiel. Die größte Chance vergab Jens Adamczyk, als er eine Flanke direkt abnahm und nur die Latte traf. Hohenbocka kam nur selten gefährlich vor das Ruhlander Tor. Nach der Pause wendete sich das Blatt. Die Ruhlander waren noch mit den Gedanken in der Kabine, da schlugen die Gastgeber mit ihrer ersten Chance zu. Danach spielte Hohenbocka konsequenter über die Außenseiten, schaffte sich damit Räume und Wirkung. Aus einer sicheren Abwehr ging es massiv nach vorn. Ruhland war durch das schnelle Gegentor geschockt und es lief in der zweiten Halbzeit gar nichts mehr. Da man die Chancen in der ersten Halbzeit nicht nutzte, ging die Niederlage am Ende in Ordnung.

(30) Ruhland - Schipkau 2:2 (1:1)

12.06.1999

Es spielten: Mudraschk; List; Knappe, Tredup, Handke; Blei (Stahn), Kuhl, Firl; Hildebrandt, Jörg Fröhlich, Adamczyk (Jacobza)
Tore: 1:0 Maik Hildebrandt (28.), 1:1 (43.), 2:1 Andreas List (75., Elfmeter), 2:2 (84.)
Bei leichtem Regen sahen die Zuschauer eine abwechslungsreiche, aber keine Partie auf hohem Niveau. Optisch ausgeglichen rannte eine etwas hilflose Schipkauer Mannschaft ständig in die Ruhlander Deckung. Gleiches passierte auf der anderen Seite. Nach der Pause kam Schipkau zweckmäßiger nach vorn und hatte auch Chancen. Die vielen Steilvorlagen der Gäste waren zu oft Beute der Ruhlander Abwehr. Prietzel, Zinke und Schulz hatten es auf dem Fuß, das Ergebnis zu verbessern. Mit Andreas List stand aber ein erfahrener Fußballer auf dem Platz, der Abwehr- und Aufbauarbeit leistete. Leider war gerade er es, der einen Schuss von Sickert unhaltbar für den Torsteher abfälschte.

(N/17) Ruhland - Kleinleipisch 6:0 (4:0)

20.06.1999

Es spielten: Krumbholz; List; Knappe, Tredup, Handke; Blei, Jörg Fröhlich, Firl (Jacobza); Stahn (Jens Fröhlich), Hildebrandt, Adamczyk (Wolff)
Tore: 1:0 Marko Stahn (6.), 2:0, 3:0 Andreas List (12., Elfmeter, 25.), 4:0 Marko Stahn (40.), 5:0 Jens Adamczyk (60.), 6:0 Maik Hildebrandt (85.)
Ruhland zeigte in diesem letzten Spiel der Saison, was in der Mannschaft steckt. In den Anfangsminuten versuchte Kleinleipisch, das Spiel zu machen. Ruhland beschränkte sich aufs Kontern. Einer davon brachte das frühe 1:0. Danach war Ruhland nicht mehr zu halten und machte bereits in der ersten Hälfte alles klar. Höhepunkt war dabei ein schulmäßiger Konter zum 3:0. Auch in der zweiten Hälfte versuchte man das Ergebnis höher zu schrauben, was auch gelang. Nach der roten Karte für einen Kleinleipischer Spieler, die der sehr gute Schiedsrichter Tilo Christiansen für eine Notbremse zog, beschränkten sich die Gäste aufs Halten des Ergebnisses. Ruhland versuchte, den Abwehrriegel zu knacken, was kurz vor Schluss mit dem sechsten Treffer gelang. Einen guten Einstand hatte der Nachwuchstorhüter Matthias Krumbholz, der einen sicheren und ruhigen Eindruck machte. Auch für die zahlreichen Zuschauer (die Alten Herren feierten ihren Frühschoppen) war es ein versöhnlicher Abschluss einer Saison, in der die Mannschaft oft die notwendige Konstanz vermissen ließ.

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