(1) Ruhland - Eintracht Ortrand 1:3 (16) Eintracht Ortrand - Ruhland 0:0
(2) Hertha Finsterwalde - Ruhland 1:2 (17) Ruhland - Hertha Finsterwalde 0:3
(3) Ruhland - FSV Lauchhammer 4:1 (18) FSV Lauchhammer - Ruhland 2:1
(4) Werben - Ruhland 1:5 (19) Ruhland - Werben 1:2
(5) Kolkwitz - Ruhland 0:2 (20) Ruhland - Kolkwitz 3:1
(6) Schipkau - Ruhland 3:3 (21) Ruhland - Schipkau 1:0
(7) Ruhland - Krieschow 3:3 (22) Krieschow - Ruhland 3:0
(8) SG Sielow - Ruhland 2:2 (23) Ruhland - Sielow 2:0
(9) Ruhland - SC Spremberg 1:0 (24) SC Spremberg - Ruhland 3:1
(10) Großräschen - Ruhland 2:0 (25) Ruhland - Großräschen 1:2
(11) Ströbitz - Ruhland 3:1 (26) Ruhland - Ströbitz 2:6
(12) Vetschau - Ruhland 4:2 (27) Ruhland - Vetschau 3:1
(13) GW Schwarzheide - Ruhland 0:0 (28) Ruhland - GW Schwarzheide 3:2
(14) Ruhland - Döbern 0:0 (29) Döbern - Ruhland 0:0
(15) Viktoria Cottbus - Ruhland 1:1 (30) Ruhland - Vikt. Cottbus 2:1

Ausführliche Spielberichte

Freundschaftsspiele

(F) SG Weixdorf - Ruhland 2:3 (1:1) - in Schraden 19.07.2009

(F) TuS Weinböhla - Ruhland (in Kleinleipisch) 01.08.2009

Punktspiele

(Pokal/Vorrunde) Ruhlsdorfer BC - Germania Ruhland 2:2 n.V., 2:3 im Elfmeterschießen 08..08.2009
Es spielten:
Tore:

Dies ist ein richtiges Pokalspiel gewesen. Und so war auch keiner der Zuschauer verwundert, dass die Entscheidung erst im Elfmeterschießen fallen musste. Der Gastgeber, Aufsteiger in die Landesklasse Mitte, war hoch motiviert und stellte mit seiner robusten Spielweise die Germania auf eine harte Probe. Diese hatte auch aus den verschiedensten Gründen Aufstellungssorgen, sodass Spieler der II. Mannschaft ihre Einsatzchance bekamen. Der Gastgeber hatte den besseren Start und ging in der 20. Minute glücklich in Führung. Danach kamen die Ruhlander besser ins Spiel, hatten aber mit dem harten Boden und dem körperlichen Einsatz der Hausherren ihre Probleme. Das Zusammenspiel klappte nicht richtig. Und wenn sich die Germania mal erfolgreich durchgespielt hatte, versagten die Nerven beim Abschluss. So war es nicht verwunderlich, dass erst in der 55. Minute der verdiente Ausgleich fiel. Oliver Hückstädt wurde von Martin Nitzschner perfekt in die Gasse angespielt und traf. Bis zum Ende des Spiels gab es Gelegenheiten auf beiden Seiten. In der Verlängerung übernahm die Germania die Initiative und hatte drei gute Gelegenheiten, bevor die 2:1-Führung erzielt werden konnte. Wieder war es Martin Nitzschner, der sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchsetzen konnte. Seine scharfe Hereingabe nutzte Thomas Kersten eiskalt aus. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig über die Führung gefreut, da stand es bereits wieder unentschieden, weil sich die Abwehr der Ruhlander nach dem Anstoß noch nicht wieder richtig sortiert hatte. Nach 120 Minuten hieß es immer noch 2:2, und so mussten die Schüsse vom Elfmeterpunkt entscheiden. Hier war die Germania die eindeutig bessere Mannschaft, sowohl bei den Schützen, als auch beim Torwart. Marco Nitzsche konnte drei Strafstöße parieren. Bei nur einem Fehlschuss war die Entscheidung eindeutig.


nach oben

(1) Germania Ruhland - Eintracht Ortrand 1:3 (1:2) 15.08.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus (Höntsch), Donath - Krisch, Nitzsche, Nitzschner (Weber), Krumbholz - R. Dietrich, Hückstädt
Tore: 0:1 (6.), 0:2 (27., Eigentor), 1:2 Martin Nitzschner (36., Elfmeter), 1:3 (57., Elfmeter)

Es war ein verdienter Sieg des Absteigers aus der Landesliga, der auch in dieser Höhe in Ordnung war. Die Germania leistete zwar bei den ersten beiden Toren unfreiwillig Schützenhilfe, aber es waren aus dem Spiel heraus noch einige herausgespielte, aber nicht genutzte Gelegenheiten der Pulsnitzstädter vorhanden, die dieses Ergebnis rechtfertigen. Für die Hausherren begann das Spiel nicht wie gewünscht. In der 6. Minute schoss Martin Nitzschner in der eigenen Hälfte einen Gegenspieler an und der abgeprallte Ball landete bei den Gästen, die diese Gelegenheit zum 0:1 verwerten konnten. Dieser Schock saß tief und so hatten die Ortrander mehrere gute Gelegenheiten die Führung auszubauen. In der 27. Minute das zweite Geschenk der Hausherren. Eine Kopfballverlängerung der Gäste landete auf dem Kopf eines Verteidigers, der den Ball vor dem fangbereiten Torhüter ins eigene Tor lenkte. Die Germania mühte sich ins Spiel zu kommen und hätte dies auch beinahe geschafft. Nach einem Handelfmeter, den Martin Nitzschner in der 36. Minute zum Anschlusstreffer nutzte, hatte nur drei Minuten später Rene Dietrich die 100-prozentige Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem langen Ball stand er mutterseelenallein vor dem Tor, hob den Ball zwar geschickt über den Tormann, aber leider auch neben das Tor. Über die zweite Halbzeit gibt es nicht viel zu berichten. Die Ortrander verwalteten das Ergebnis und hatten nach einem Foul im Strafraum in der 57. Minute die Gelegenheit zum 1:3, die sie sich nicht entgehen ließen. Die Hausherren mühten sich zwar, aber es war nicht ihr Tag und so konnte sie die Gäste nicht mehr ernsthaft gefährden.


nach oben

(2) Hertha Finsterwalde - Germania Ruhland 1:2 (0:0) 22.08.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler, Donath - Krisch, Nitzschner, Nitzsche, Thümmel - Hückstädt, Dietrich
Tore: 1:0 (47.), 1:1 Martin Nitzschner (70.), 1:2 Rene Dietrich (82.)

Es war ein Spiel in dem die Halbzeiten nicht unterschiedlicher sein konnten. In der ersten Hälfte dominierten die Gastgeber und in der Zweiten die Gäste. Nach dem man sich fünfzehn Minuten abgetastet hatte, übernahmen die Hausherren das Kommando. Begünstigt durch viele Schwächen im Spielaufbau der Germania erspielten sie sich bis zur Halbzeit mehrere gute Gelegenheiten in Führung zu gehen. Die Gäste hatten Glück, dass die Chancenverwertung der Sängerstädter sehr mangelhaft war. Zu diesem Zeitpunkt vermisste man auch das kämpferische Aufbegehren der Ruhlander, diesem Druck entgegen zu wirken und so kam der Halbzeitpfiff einer Erlösung gleich. Was viele Zuschauer nicht mehr für möglich gehalten hatten, passierte nach dem Wiederanpfiff. Obwohl die Gastgeber kurz danach doch noch in Führung gehen konnten, drehte sich das Spiel komplett. War es die Halbzeitpredigt des Übungsleiters oder das plötzliche Besinnen auf die eigenen Stärken? Plötzlich wurden die Zweikämpfe gewonnen, schneller gelaufen und der Ball sicherer durch die eigenen Reihen gespielt. Zwar hatte man in der 65. Minute noch einen Lattentreffer zu überstehen, aber das war es dann auch von den Hausherren. Der Ausgleich fiel in der 70. Minute durch einen Kopfball von Martin Nitzschner nach einer Flanke von Christian Krisch. Danach fiel die Hertha vollkommen auseinander und die Gäste hatten hochkarätige Chancen fast im Minutentakt. Es dauerte aber bis zur 82. Minute, ehe Rene Dietrich aus zehn Metern Entfernung den Ball kurz und trocken in das linke Dreiangel schoss. Den Hausherren fehlte die Kraft, sich noch einmal gegen die Niederlage zu stemmen und so blieb es ohne große Zittereinlagen bei diesem etwas glücklichen Sieg.
PS: Es gibt aus meiner Sicht zwei Baustellen. Erstens der Spielaufbau, wenn der Gegner an der Mittellinie und in der eigenen Hälfte steht und die Einstellung zum siegen wollen ab dem Anpfiff. Nicht immer hat man einen Gegner, der solche Schwächen zeigt wie die Hertha.


nach oben

(3) Germania Ruhland - FSV Lauchhammer 4:1 (1:1) 29.08.2009
Es spielten: Herbig - Donath (86. Feldmann), Höntsch, C. Klein, Frankus - Krumbholz (85. Weber), Thümmel, Nitzsche (82. Hänel), Nitzschner - Hückstädt, R. Dietrich
Tore: 0:1 (18., Foulelfmeter); 1:1 Oliver Hückstädt (42.); 2:1 Rene Dietrich (56.); 3:1, 4:1 Marco Nitzsche (70., 81.)

Die Mannschaft von Germania Ruhland hat in der neuen Saison ihren ersten Heimsieg eingefahren. Sie schlug im OSL-Derby den FSV Lauchhammer klar mit 4:1. Nach anfänglichem Abtasten und jeweils einer Großchance auf beiden Seiten waren es die Gäste, die per Elfmeter den ersten Treffer dieses Derbys markierten. Nach einem Platzverweis für Lauchhammer in der 30. Minute übernahmen die Germanen jedoch mehr und mehr das Spiel. Sie kamen kurz vor der Pause durch ein Kopfballtor von Oliver Hückstädt zum Ausgleich.
Nach dem Wiederanpfiff domierten die Hausherren nun nach Belieben. Der an diesem Tag überragende Marco Nitzsche setzte in der 50. Minute einen Distanzschuss knapp über die Latte. Nur fünf Minuten später legte er per Hacke für Rene Dietrich ab, der die geniale Vorlage zur Führung ins Lauchhammeraner Tor hämmerte. In der 70. und 80. Minute war es dann Marco Nitzsche selbst, der den ersten Heimsieg für Ruhland in trockene Tücher brachte.


nach oben

(Pokal/2.Runde) Germania Ruhland - KSV Tettau/Schraden 1:2 n.V. (1:1, 0:0) 29.08.2009
Es spielten:
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (49.), 1:1 (69.), 1:2 (103.)
Gelb-Rote Karte: Oliver Hückstädt (80.) Rote Karte: Stefan Frankus (122.)
Die Gäste übernahmen zu Spielbeginn die Initiative und verzeichneten in den ersten 20 Minuten deutliche Vorteile. In der 17. Minute verstocherte Guido Lesche fünf Meter vor dem Tor die größte Chance. Später neutralisierte sich die Partie. Konstruktive Angriffe blieben selten. Mit Einzelaktionen konnten sich beide Mannschaften nicht durchsetzen. So stand es zur Pause 0:0.
Nach Wiederanpfiff witterten die Platzherren ihre Chance. In der 49. Minute schoss Martin Nitzschner aus 25 Metern unhaltbar zum 1:0 in den Tettauer Kasten ein. Anschließend verlegten sich die Ruhlander auf eine verstärkte Defensive und störten die Aktionen der Gäste mit beherztem Einsatz. So gelang erst in der 69. Minute Robert Nicolaus der 1:1-Ausgleich. Das anschließende Anrennen der KSV-Elf war aber nicht mehr von Erfolg gekrönt und passte zu einer unzureichenden, aber auch glücklosen Vorstellung der Tettauer.
So kam es zur Verlängerung. In der 103. Minute setzte sich Robert Nicolaus durch und schoss auf den Kasten. Der Ruhlander Torwart konnte den Schuss nur seitlich prallen lassen. Guido Lesche holte sich den Ball von der Grundlinie und flankte auf Lars Kaubisch, der überlegt zum 1:2 einköpfte.

nach oben

(4) SV Werben - Germania Ruhland 1:5 (0:2) 12.09.2008
Es spielten: Herbig - Weber, Höntsch, Winkler, Donath - Thümmel, Feldmann, Nitzschner, Nitzsche - Hückstädt, Krumbholz (M. Wachs)
Tore: 0:1 Axel Feldmann (15.), 0:2 Marcel Krumbholz (38.), 0:3 Oliver Hückstädt (55.), 0:4 Marcel Krumbholz (55.), 1:4 (58.), 1:5 Martin Nitzschner (84.)

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen in der Vergangenheit war die Germania von der ersten Sekunde auf "Betriebstemperatur" und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen wollte. Mit energischem Deckungsverhalten und schnellem Spiel nach vorn übernahm man sofort die Kontrolle des Spieles. Die Gastgeber versuchten zwar dagegen zu halten, scheiterten aber immer wieder am konzentrierten Spiel der Gäste. So ließ die Führung auch nicht lange auf sich warten. Mit einem Schuss aus dreißig Metern, der genau in den linken Winkel passte, brachte Alex Feldmann seine Mannschaft in Führung. Auch danach weiter gute Gelegenheiten, die aber nichts einbrachten. In der 38. Minute dann das 0:2. Marco Nitzsche setzte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und seine flache Hereingabe drückte Marcel Krumbholz am kurzen Pfosten stehend über die Linie. Kurz nach dem Seitenwechsel dann die Vorentscheidung innerhalb einer Minute. Durch zwei mustergültig vorgetragene Konter erhöhte erst Oliver Hückstädt und dann erneut Marcel Krumbholz auf 0:4. Danach die beste Zeit der Hausherren die auch zum Ehrentreffer führte, weil die Germania vergaß, Fußball zu spielen und den Ball nur noch unkontrolliert nach vorn schlug. Ab der 75. Minute hatte sie das Spiel aber wieder unter Kontrolle und erhöhte in der 84. Minute zum Endstand. Martin Nitzschner startete an der Mittellinie ein Solo, bei dem er nacheinander vier Gegenspieler narrte und dann sehr zur Freude der wieder zahlreich mitgereisten Fans, den Ball auch noch überlegt am Tormann vorbei in die linke Ecke schob.


nach oben

(5) Kolkwitzer SV - Germania Ruhland 0:2 (0:0) 19.09.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Höntsch, Winkler, Donath - Krisch, Thümmel, Nitschner, Nitzsche - Krumbholz (M. Wachs), Hückstädt
Tore: 0:1 Marco Nitzsche (72.), 0:2 Maik Wachs (88.)

Der SV Germania Ruhland hat auch das dritte Auswärtsspiel erfolgreich gestaltet. Die Mannschaft spielt im Moment sehr diszipliniert und kann geduldig auf ihre Chancen warten. Vor allen Dingen im Abwehrverhalten werden die Räume eng gemacht und wenig Fehler produziert. So wurden die schwungvoll startenden Kolkwitzer schnell abgefangen und wenige Torgelegenheiten zugelassen. Auch das Umkehrspiel klappte ein paar Mal sehr gut und so hatte man bessere Möglichkeiten als die Gastgeber. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit in der 15. Minute, als nach einem Doppelpass zwischen Oliver Hückstädt und Martin Nitzschner letzterer den Ball an den Pfosten schoss. Auch in der 35. Minute hatten die Gastgeber Glück, als ein Schuss von Christian Krisch von einem Verteidiger mit der Hand über das Tor gelenkt wurde. Die zweite Halbzeit begann mit der besten Phase der Hausherren. Die Germania ließ sich zu weit in die eigene Hälfte zurückdrängen und hatte im Spielaufbau nicht mehr den Biss wie in den ersten 45 Minuten. Es dauerte ca. zwanzig Minuten, dann hatten sich die Gäste aber wieder gefangen. Nun ergaben sich auch wieder Gelegenheiten für die Germania. Marco Nitzsche spielte sich in der 72. Minute am linken Strafraum selbst frei und schoss unhaltbar in die lange Ecke. Die Gastgeber wollten nun unbedingt den Ausgleich und öffneten die Räume. In der 88. Minute landete ein langer Ball von Marco Nitzsche genau auf dem Fuß von Maik Wachs, der mit einer Körpertäuschung seine Verteidiger stehen ließ und in die linke untere Ecke vollendete. Damit war das Spiel entschieden, welches der gut amtierende Referee auch kurze Zeit später abpfiff.
PS: Das Abwehrverhalten stimmt im Moment, obwohl ihr immer daran denken solltet, gegen welche Gegner wir bisher gespielt haben. Spielerisch müsst ihr aber eine Schippe drauflegen. Da ist zu wenig Bewegung drin. Der Ballführende hat zu wenig günstige Anspielstationen, weil zu wenig Mitspieler um ihn herum frei stehen. "Nach dem Abpiel ist vor dem Anspiel", d.h.nach dem Abspiel muss ich mich sofort wieder anbieten. Da bleiben noch zu viele zu oft stehen.


nach oben

(6) Askania Schipkau - Germania Ruhland 3:3 (1:0) 26.09.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus, Höntsch - Krisch, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche (M. Wachs), Krumpholz (Donath), Hückstädt (Dietrich)
Tore: 1:0 (4.), 1:1 Marcel Krumbholz (54.), 1.2 Martin Nitzschner (59.), 2:2 (70.), 3:2 (80.), 3:3 Maik Wachs (82.)

Für viele Zuschauer aus Ruhland war es die Nagelprobe welche beweisen sollte, was die Ergebnisse der letzten Wochen wert gewesen waren. Gegen die mit vielen ehemaligen Spielern aus der Landesliga und höher zusammengeholte Mannschaft musste die Truppe beweisen, dass sie sich auch mit solchen Gegnern erfolgreich auseinandersetzen kann und sie hat es auch eindrucksvoll bestätigt.
Es begann zwar sehr unglücklich, denn der Gastgeber führte bereits nach vier Minuten mit 1:0. Nach zwei Pressschlägen an der Grundlinie prallte der Ball zu einem Schipkauer, der hoch ins kurze Eck verwandelte. Die Mannschaft ließ sich aber davon nicht entmutigen, sondern übernahm die Kontrolle des Spieles. Mit viel Einsatz und Laufbereitschaft gestattete man den Gastgebern nicht mehr viel. Der einzige Vorwurf, den man den Spielern machen kann, ist die Tatsache, dass zu viele Bälle in der gegnerischen Hälfte wegen technischer Mängel bei der Ballannahme verloren gingen. Dadurch ging zwar nichts schief, aber unnötige "Körner" waren weg.
In der zweiten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Der erste Höhepunkt war der Ausgleich und kurz danach die Führung für die Germanen. Beim ersten Tor durch Marcel Krumbholz spielte ihn Marco Nitzsche den Ball mustergültig in den Lauf mit anschließendem Schuss ins lange Eck und kurze Zeit danach trickste Rene Dietrich seinen Verteidiger an der Grundlinie aus und bei der anschließenden Flanke reagierte Martin Nitzschner schneller als sein Gegenspieler und knallte den Ball unter die Latte. Schipkau startete nun noch einmal eine Offensive, bei der die Gäste zwar nicht mehr so deutlich wie in den letzten Spielen, aber doch noch verbesserungswürdig den Spielfaden etwas verloren. Beim Ausgleich gestattete man den Gastgebern eine Flanke, die so nie entstehen durfte und bei der Führung stand Christian Krisch wiederum nach einer Flanke gegen den bestimmt 10 Kilo schwereren Schipkauer Meyer auf verlorenem Posten. Wer nun glaubte, dies breche der Germania das Genick, hatte sich getäuscht. Mit Wut im Bauch stemmte man sich gegen die Niederlage. Nach einer Flanke von der linken Seite nur zwei Minuten später und einem Luftloch von Martin Reichelt stand Maik Wachs goldrichtig und schob den Ball in die kurze Ecke zum mehr als verdienten Ausgleich. So blieb es bis zum Ende bei diesem gerechten Resultat.
Am kommenden Wochenende kommt mit Krieschow eine erfahrene, ausgebuffte und mit ehemaligen Energiespielern besetzte Truppe. Sie schlägt die Bälle nicht nur lang nach vorn wie Schipkau, sondern spielt sich durch das Mittelfeld. Da ist das Stören schon bei der Ballannahme gefragt, sonst ist man sehr oft nur zweiter Sieger mit Folgen. Nicht vergessen!!!!!!!


nach oben

(7) Germania Ruhland - VfB Krieschow 3:3 (3:2) 03.10.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler, Donath - Krisch, Nitzsche (R. Dietrich), Nitzschner, Höntsch - Thümmel, Krumbholz (M. Wachs)
Tore: 1:0 Ronny Thümmel (2.), 2:0 Marco Nitzsche (6.), 2:1 (25.), 3:1 Ronny Thümmel (31.), 3:2 (43.), 3:3 (75.)

Der SV Germania hat in seinem Spiel gegen die starken Gäste vom VfB Krieschow, bei dem sicher nicht ein Spieler die Nachwuchsabteilungen des Vereines durchlaufen hat, ein verdientes Unentschieden erreicht. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn der Zeiger der Uhr hatte gerade eine Umdrehung absolviert, da köpfte Ronny Thümmel einen Freistoß in das rechte Dreiangel. Nur fünf Minuten später luchste Marco Nitzsche einem Verteidiger den Ball ab und vollendete zum 2:0. Die Gäste kamen zu diesem Zeitpunkt nie richtig ins Spiel, weil die Hausherren mit gutem Pressing den Spielaufbau immer wieder stören konnten. So stand der Torschütze des zweiten Tores nach Fehlern der Gäste noch zwei Mal mutterseelenallein vor dem Tormann, konnte diesen aber nicht überwinden. Nach dem Anschlusstreffer in der 25. Minute konnte Ronny Thümmel mit einem Heber über den Keeper in der 36. Minute den alten Abstand wieder herstellen. Viele fragten sich am Ende wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn in der 41. Minute der gleiche Versuch von Marco Nitzsche nicht neben dem Tor gelandet wäre. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der Anschlusstreffer der Gäste. Die zweite Halbzeit war nur noch ein Spiel auf das Tor der Germania. Sie schaffte es nicht mehr, das Kurzpassspiel der Krieschower durch entsprechendes Deckungsverhalten zu unterbinden und die gute Ordnung der ersten Halbzeit wieder herzustellen. Man spürte auch, dass die Kräfte nach der intensiv geführten ersten Halbzeit erlahmten. Die größte Gelegenheit hatte Martin Nitzschner in der 63. Minute als er allein vor dem Tormann bei seinem Schuss die falsche Ecke wählte. Den Gästen gelang in der 75. Minute der Ausgleich, der dann auch gleichzeitig den Endstand bedeutete.
PS: Das Unentschieden sollte Euch trotz der vielen vergebenen hochprozentigen Chancen nicht grämen. Diese zusammengekaufte Truppe wird ihren Weg gehen, aber so schnell wie sie gekommen ist auch wieder in der Versenkung verschwinden. Das Spiel war aber eine Lehrstunde über das Kurzpasspiel und wie man es machen muss. Vorige Woche habt ihr die andere Variante mit langen Bällen kennengelernt. Ideal ist es natürlich, beide Varianten zu beherrschen. Es ist aber noch in Stück Weg bis dahin. Unser Spiel wird noch von zu wenigen Spielern getragen. Das Spiel ohne Ball muss noch breiter, intensiver und überraschender werden. Da ist noch zu viel langsames und vorhersehbares dabei. Die Möglichkeiten, auf den Ballführenden zuzulaufen, oder in die Gasse zu sprinten, wenn es die Situation erfordert, werden von zu wenigen genutzt. Bei Krieschow habt ihr doch gesehen, dass alle Spieler den Ball haben wollten. Der, der den Ball hatte, hatte auch eine relativ große Auswahl von Anspielpunkten und wusste auch schon vorher, wohin er das Leder abgeben wollte, weil er seine Mannschaftskameraden auf sich zulaufen sah. Anschließend war er aber auch durch entsprechendes Laufspiel sofort wieder selbst anspielbar!!! Das ist nur eine Sache des Kopfes und damit eine Einstellungsfrage zum Spiel. Sollte das nicht machbar sein?


nach oben

(8) SG Sielow - Germania Ruhland 2:2 (0:1) 17.10.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein (Hückstädt), Frankus, Winkler, Höntsch - Donath, Nitzsche (R. Dietrich), Nitzschner, Krisch - Krumbholz, Thümmel
Tore: 0:1 Martin Nitzschner (25.), 0:2 Oliver Hückstädt (68.), 1:2 (78.), 2:2 (85.)
Rote Karte: Marcel Krumbholz (75.)

Es war ein gutes Spiel der Germania mit einem mehr als verdientem Unentschieden. Wenn man etwas bemängeln muss, dann sind es nur zwei Dinge. Zum Ersten die schlechte Chancenverwertung und zum Zweiten die fehlende Routine in der letzten Viertelstunde, als man mit zehn Feldspielern auskommen musste. Das Spiel begann und sofort übernahmen die Gäste das Kommando. In der zweiten Minute hätte es schon 0:1 stehen müssen, als Martin Nitzschner an einer Freistoßeingabe nur um Millimeter vorbeirutschte. Nur fünf Minuten später holte der Tormann einen Kopfball von Ronny Thümmel mit letztem Einsatz von der Linie. In der 15. Minute machte Marco Nitzsche vor dem Tor auf dem glatten Rasen einen Schwenk zu viel und nur zwei Minuten später rasierte ein Schuss von ihm nur die Lattenoberkante. Nach einer Schrecksekunde in der 21. Minute fiel dann endlich der Führungstreffer. Martin Nitzschner köpfte einen Freistoß in das Tor der Hausherren. Zwar hätte postwendend der Ausgleich fallen können, aber den Rest der ersten Halbzeit bestimmte weiterhin die Germania das Spiel.
Die ersten 25 Minuten der zweiten Hälfte gehörten erneut dem Tabellendritten mit klaren Gelegenheiten für Marco Nitzsche und Ronny Thümmel. Es dauerte aber bis zur 68. Minute, ehe der eingewechselte Oliver Hückstädt das längst überfällige zweite Tor erzielen konnte. Leider verlor der bis dahin sehr gut amtierende Schiedsrichter in der nun folgenden hektischen Schlussphase die Übersicht. Eine Rangelei ahndete er nur mit rot für Ruhland, obwohl der Spieler aus Sielow eindeutig der Urheber war. Die Hausherren warfen nun noch einmal alles nach vorn und hatten mit einem Freistoßtreffer und einem Elfmeter das Glück auf ihrer Seite, weil die junge Mannschaft der Germania nicht clever genug auf diese Situation reagierte. Trotzem bestätigten die Gäste über weite Strecken des Spieles, warum sie im Moment in der Tabelle so weit oben stehen.


nach oben

(9) Germania Ruhland - SC Spremberg 1:0 (0:0) 24.10.2009
Es spielten: Herbig - Höntsch (Feldmann), Winkler, Frankus, C. Klein - Nitzschner, Thümmel, R. Dietrich, Donath - Nitzsche, Hückstädt (Wachs)
Tor: Mike Wachs (82.)

Die Germania hat das Spiel gegen den vor diesem Spieltag aktuellen Tabellenführer verdient gewonnen und damit ihren Platz im oberen Teil der Tabelle bestätigt. Es musste zwar ein Sonntagsschuss von Mike Wachs her, um die Entscheidung kurz vor Ultimo zu bringen, aber die Mannschaft war während der gesamten neunzig Minuten feldüberlegen und ließ die Spremberger nie richtig zur Entfaltung kommen. Die Sturmspitzen wurden von dem an diesem Tag fehlerlos spielenden Innenverteidigern Stephan Höntsch und Stefan Frankus erfolgreich an die Kette gelegt und auch das Mittelfeld störte den Spielaufbau energisch, so dass die Gäste während des gesamten Spieles zu keiner nennenswerten Torchance kamen. Nach einer Viertelstunde des Abtastens begannen sich die Gelegenheiten zur Führung für die Hausherren zu häufen. Den Anfang machte Martin Nitzschner, der einen Eckball nur knapp über das Tor köpfte. Danach weitere gute Gelegenheiten für die Hausherren. Die Beste in der 44. Minute durch Ronny Thümmel, der ebenfalls einen Kopfball vollkommen frei vor dem Tor am langen Pfosten vorbeiköpfte.
In der zweiten Halbzeit blieb die Mannschaft auch weiterhin durch Kopfstöße gefährlich. So scheiterten erneut Ronny Thümmel und Martin Nitzschner in aussichtsreichen Positionen. Als die Zuschauer schon unruhig wurden wegen der vielen vergebenen Chancen, wurden sie von Mike Wachs erlöst. Kurz zuvor eingewechselt schoss er den Ball aus halbrechter Position ca. 25 Meter vor dem Tor über den Tormann hinweg in die lange Ecke. Nun warfen die Gäste noch einmal alles nach vorn und so hatten die Gastgeber noch zwei hundertprozentige Gelegenheiten den Sack endgültig zuzumachen. Zwei Mal scheiterte Marco Nitzsche. Beim ersten Mal nach einem Solo und beim zweiten Mal nachdem er von Martin Nitzschner mustergültig allein vor dem Tor freigespielt wurde. So blieb es nach einer kurzen Phase des Zitterns bis zum Schlusspfiff beim mehr als verdienten Sieg der Hausherren.
PS: Am nächsten Wochenende geht es nach Großräschen. Ihr habt dort bisher immer ganz alt ausgesehen und jede Leidenschaft vermissen lassen. Zeigt dort endlich einmal, dass ihr auch fußballspielen könnt. Es ist bestimmt nicht nur mein Wunsch, sondern auch einer der vielen Ruhlander Zuschauer, die euch die Daumen drücken werden.


nach oben

(10) SV Großräschen - Germania Ruhland 2:0 (1:0) 31.10.2009
Es spielten: Herbig - Winkler, Frankus, Höntsch (Krisch) - Donath, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche (M. Wachs), C. Klein - Hückstädt, R. Dietrich (Krumbholz)
Tore: 1:0 (38.), 2:0 (60.)

Es war leider kein Duell auf Augenhöhe, obwohl sich die Germania besser verkaufte als in den letzten Jahren. Die Gastgeber waren technisch und spielerisch besser. Was besonders auffiel, waren die vielen einfachen Abspielfehler, die den Spielfluss immer wieder im Keim erstickten. Das war in dieser Serie eigentlich überhaupt kein Thema mehr. Desweiteren waren Freistöße und Flanken viel zu harmlos und ungenau. Weiterhin fehlten die Überraschungsmomente. Plötzliche Antritte in die Gassen, Richtungs- und Seitenwechsel Fehlanzeige. Das Spiel war vom Gegener leicht durchschaubar und so entstand bis auf die Anfangsviertelstunde überhaupt keine Torgefahr mehr. Vor allen Dingen die linke Seite strahlte wenig Gefährlichkeit aus. Rechts bemühte sich Christian Klein wenigstens so gut es ging. Individuell konnte sich kaum ein Spieler mal gegen seinen Widerpart durchsetzen. Die Ausnahme Martin Nitzschner, der mit seiner Athletik im Mittelfeld viel abräumen konnte. Auch bei den Gegentoren stellte sich die Abwehr nicht clever an. Beim ersten stürzten sich die Verteidiger inklusive Libero auf den Ballführenden und vergaßen vollkommen, dass sich noch ein anderer Stürmer in Ballnähe befand. Beim zweiten Tor wurde der Torschütze beim Angriff allein gelassen, anstatt energisch mit ihm zurück zu laufen.
Nächstes Wochenende muss wieder die "alte" Germania spielen. Der Gegner, der nach sehr gutem Beginn in der Krise steckt, ist eine gute Gelegenheit, das Wochenende vergessen zu machen.


nach oben

(11) Wacker Ströbitz - Germania Ruhland 3:1 (1:0) 07.11.2009
Es spielten: Herbig - Höntsch, Winkler, Frankus - Klein, Nitzschner, Thümmel, Krisch, Donath (Krumbholz) - Nitzsche (R. Dietrich), Hückstädt (Wachs)
Tore: 1:0 (30.), 2:0 (62., Elfmeter), 3:0 (64.), 3:1 Martin Nitzschner (76., Elfmeter)

Der SV Germania Ruhland hat sein Auswärtsspiel mit 1:3 verloren und dabei leider kräftig mitgeholfen. Die Gastgeber begannen mit viel Elan und Einsatzwillen und beschäftigten die Gäste mit langen Bällen und robustem Körpereinsatz, ohne dabei allerdings die Grenze des Erlaubten zu überschreiten. Die Germania hatte viel Mühe diese Anfangsoffensive zu überstehen, doch nach ca. zwanzig Minuten hatten sie den Gegner im Griff und begannen nun ihrerseits Akzente zu setzen. Die erste klare Torgelegenheit hatte Martin Nitzschner, der einen Eckball vollkommen freistehend aus zehn Metern über das Tor köpfte. Nur wenige Minuten später fälschte ein Abwehrspieler eine Eingabe von Marco Nitzsche knapp neben das eigene Tor ab, wobei der Tormann chancenlos gewesen wäre. In der dreißigsten Minute dann die Führung wie aus heiterem Himmel, als der Libero der Germania auf dem rutschigen Geläuf die Balance verlor. Nur eine Minute später hatte Percy Donath die große Gelegenheit zum Ausgleich, aber sein Kopfball aus halblinker Position war zu schwach. Die größte Gelegenheit hatte in der 35. Minute Oliver Hückstädt, der schön freigespielt aus halbrechter Position frei vor dem Tormann scheiterte.
Auch nach dem Wechsel blieb die Germania gefährlich. In der 47. Minute flog eine Freistoßflanke genau auf den langen Pfosten, wo Marcel Krumbholz den Ball mit der Innenseite genau in die Arme des Tormannes schoss. In der 62. Minute dann das zweite Tor der Gäste, als nach einem Konter der Stürmer der Gastgeber vor die Füße des ungeschickt eingreifenden Verteidigers lief und dankbar hinfiel. Nur zwei Minuten später ein Luftloch in der Verteidigung der Germania (Kopfball zum Tormann wäre überhaupt kein Problem gewesen) und nach misslungener Abwehraktion des Tormannes die Entscheidung zum 3:0. Der Ehrentreffer nach einem Handspiel im Strafraum der Wackermannschaft per Strafstoß durch Martin Nitzschner brachte zwar noch einmal neuen Schwung für die Gäste, aber es kam bis zum Schlußpfiff nichts zählbares mehr dabei heraus.
PS: Gedanken im Spiel kann man nicht lesen, aber sehen. Die Körpersprache ist ein eindeutiges Indiz was ich will. Bei den Gastgebern wollte jeder Spieler das Match gewinnen. Dementsprechend hat man bis zur letzten Sekunde um jeden Ball gekämpft. Bei uns, und den Eindruck hatte nicht nur ich, wollte es nur die halbe Mannschaft und ist deshalb den Zweikämpfen aus dem Weg gegangen. Wenn mir diese Art des Gegners Fußball zu spielen nicht liegt, dann kann ich das mit erhöhter Laufbereitschaft ausgleichen (Prinzip Hase und Igel), aber wenn ich auch das nicht mache????? Es kann nicht alles gelingen, aber wenn ich wirklich will, dann trabe ich nach einer missglückten Aktion nicht sekundenlang mit hängendem Kopf zurück, sondern fluche laut oder leise F...., Sch... oder ähnliches und sprinte dann mit erhobenem Haupt hinter dem Ball her und versuche ihn wieder zu bekommen.
Wir hatten mal bis vor dem Spiel gegen Großräschen mit die wenigsten Gegentore, welches auch ein wesentlicher Grund für die gute Platzierung war. Wenn ihr den Schalter nicht ganz schnell wieder umlegt, werden wir weiter durchgereicht. Schaut euch die Ergebnisse unten an. Es wäre jammerschade, denn unabwendbares Schicksal ist das nicht.


nach oben

(12) Vetschau - Germania Ruhland 4:2 (1:1) 21.11.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus, Krumbholz - Nitzschner, Thümmel, R. Dietrich, Nitzsche - M. Wachs (Weber), Hückstädt
Tore: 0:1 Martin Nitzschner (18), 1:1 (36.), 2:1 (68.), 2:2 Martin Nitzschner (70., Foulelfmeter), 3:2 (80.), 4:2 (86.)

Es war ein ganz schwaches Spiel der Germania und so ist die Niederlage auch in dieser Höhe verdient. Die Mannschaft machte nicht nur ihrem Übungsleiter ein schlechtes Geburtstagsgeschenk, sondern enttäuschte auch die mitgereisten Fans, die fast doppelt so zahlreich waren wie die Zuschauer des Gastgebers. Die Gäste kamen von Anfang an nicht ins Spiel, weil sie nicht in die Zweikämpfe wollten und dem Gegner viel zu viel Spielraum ließ. Die Hausherren nutzten die Räume auf dem großen Platz in Vetschau gekonnt aus und so hatten die Ruhlander schon nach wenigen Minuten großes Glück nicht in Rückstand zu geraten. Die Führung nach achtzehn Minuten verdankten sie einem Vetschauer Verteidiger, der einen Freistoß unterlief und deshalb Martin Nitzschner in freie Schussposition brachte. Der Ausgleich zwanzig Minuten später war ein Geschenk und die Folge von Missverständnissen in der Abwehr.
In der zweiten Hälfte wurden die Vetschauer immer stärker und brachten die Germania durch kluges Spiel in die Räume in immer größere Verlegenheit. Die Führung in der 67. Minute war deshalb hochverdient. Obwohl die Mannschaft nur wenige Minuten später durch einen Elfmeter, den erneut Martin Nitzschner verwandelte, wieder im Spiel war, nutzte sie diese Möglichkeit nicht. Das ganze Gegenteil war der Fall. Sie brach nun vollkommen auseinander und kassierte bis zum Ende noch zwei Treffer und hatte Glück, dass es nicht noch mehr waren.
PS: Die große Stärke der Germania lag immer in der Physis. Leider sind wir davon im Moment meilenweit entfernt. Die Mannschaft wirkte schon nach kurzer Spielzeit platt und ausgelaugt. Ein Wunder ist das bei der schlechten Trainingsbeteiligung nicht. Es kann doch nicht normal sein, dass ein Spieler schon kurz nach der Halbzeit Wadenkrämpfe bekommt. Aber auch andere aus dem Team (René, Marco) sollten sich mal hinterfragen, ob ihre Leistung der Mannschaft wirklich weiterhilft. Offensichtlich stimmt auch das Verhalten am Abend vor dem Spiel nicht mehr. Glaubt Ihr wirklich schon so gut zu sein?


nach oben

(13) Grün-Weiß Schwarzheide - Germania Ruhland 0:0 28.11.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler (Weber), Frankus, Donath - Krisch, Nitzschner, Thümmel, Nitzsche - Hückstädt, Krumbholz (R. Dietrich)
Tore: keine

Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag, konnte es vielleicht in diesem Nachbarschaftsderby auch nicht werden, denn es stand emotional viel auf dem Spiel. Schade, denn die Gelegenheit war günstig, denn der Gegner war zu bezwingen. Die Mannschaft bemühte sich, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, was auch größtenteils gelang. Es war aber leider nur im Mittelfeld der Fall, denn nach vorn ging nicht viel. Der überraschende Pass in die Räume wurde viel zu wenig gespielt, weil aber auch niemand in diese lief. Nach dem Abspiel bot sich der Spieler viel zu selten wieder an, damit man mit Hilfe eines Doppelpasses in Überzahl gelangte. Die langen Bälle aus der Verteidigung kamen viel zu selten an, was aber auch daran lag, dass die Spieler nicht energisch genug nachsetzten. Weiterhin war man auch viel zu ängstlich, mit dem Ball in den Strafraum einzudringen. Warum wird da immer wieder abgestoppt? So blieben Chancen natürlich Mangelware. In der ersten Halbzeit ist nur ein Kopfball von Percy Donath nach einem Freistoß in der 43. Minute erwähnenswert. In der zweiten Halbzeit wurde die Germania energischer, aber leider nicht viel torgefährlicher. Auch hier nur zwei erwähnenswerte Gelegenheiten, die aber hochkarätig waren. In der 70. Minute köpfte Martin Nitzschner nach einer Ecke unbedrängt aus zehn Metern über das Tor und in der 85. Minute die größte Gelegenheit im Spiel durch Marco Nitzsche. Nach einer Flanke von Percy Donath nahm er diese vollkommen freistehend aus acht Metern volley, schoss sie aber einen Meter über das Tor. Am kommenden Wochenende endlich wieder ein Heimspiel und es wird auch höchste Zeit, endlich auch mal Döbern zu besiegen.


nach oben

(14) Germania Ruhland - SV Döbern 0:0 05.12.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus, Krisch - Thümmel, Nitzschner, Nitzsche, Krumbholz - Dietrich (Höntsch), Hückstädt
Tore:

Das Spiel der Tabellennachbarn endete mit einem glücklichen Unentschieden für die Gäste. Vor allen Dingen kämpferisch waren die Hausherren überlegen und auch spielerisch war gegenüber den Vorwochen, vor allen Dingen in der ersten Halbzeit, ein Aufwärtstrend zu erkennen. Es wurden zwar noch nicht wieder so viele Gelegenheiten wie sonst herausgespielt, aber die, die gelungen waren, hätten allemal zum Sieg gereicht. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit nicht einen Spielzug, den man als gefährlich bezeichnen konnte. Schon im Mittelfeld wurden alle Angriffsbemühungen erfogreich unterbunden und der Weg zum gegnerischen Tor gesucht. Nach einer Viertelstunde des Abtastens häuften sich die Gelegenheiten. Martin Nitzschner startete in der neunzehnten Minute ein Solo aus der eigenen Hälfte, wurde aber im letzten Moment vor dem Tor zu weit nach links abgedrängt. Die größte Gelegenheit im ganzen Spiel hatte Marcel Krumbholz. Nach einer Flanke von Christian Krisch kam er wenige Meter vor dem Tor vollkommen frei zum Kopfball, ließ den Ball aber zum Entsetzen der Zuschauer an der Stirn vorbei rutschen. Die nächste Gelegenheit war ein Freistoß von Martin Nitzschner, der nur knapp über die Latte strich. Ein platzierter Schuss von Ronny Thümmel, der mit Sicherheit sein Ziel gefunden hätte, wurde nur wenige Augenblicke später auf dem Weg zum Tor unglücklicherweise durch einen eigenen Mitspieler aufgehalten.
Bis Mitte der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Germania stürmte und die Gäste verteidigten. In der 57. Minute hatte Christian Krisch eine große Gelegenheit die Führung zu erzielen. Eine Direktablage von Oliver Hückstädt schoss er nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. In der letzten halben Stunde verflachte das Spiel, weil den Gastgebern nach dem aufwändigen Spiel bis zu diesem Zeitpunkt die Kräfte schwanden und die Gäste mit dem Punkt mehr als zufrieden waren.


nach oben

(15) Viktoria Cottbus - Germania Ruhland 1:1 (1:1) 12.12.2009
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Winkler - Krisch, Thümmel, Nitzschner, Donath (Wolff), Nitzsche - Krumbholz (R. Dietrich), Hückstädt (Höntsch)
Tore: 1:0 (25.), 1:1 Ronny Thümmel (26.)

Die Germania aus Ruhland hat im letzten Spiel der Hinrunde bei der Viktoria in Cottbus ein verdientes Unentschieden erreicht. Es war nicht zu übersehen, dass die Gastgeber die technisch feinere Klinge schlugen, aber die Gäste hatten die richtigen Antworten parat und kauften dem Gegner immer wieder den Schneid ab. Dabei war nicht zu übersehen, dass die schwachen Partien der Vorwochen vergessen waren und der Trend wieder nach oben zeigt. Die erste Halbzeit war auch im Feldspiel größtenteils ausgeglichen, weil man sich nicht in die eigene Hälfte drücken ließ, sondern den Gegner schon im Mittelfeld stellte. Wenn etwas bei der Germania noch nicht klappte, so war es das Umkehrspiel. Da gehen noch zu viele Bälle zu einfach verloren. Die Führung der Hausherren nach einem Freistoß war glücklich, denn die anschließende Flanke rutschte auf dem schmierigen Geläüf irgendwie durch den gesamten Strafraum und fand noch einen Angreifer, der Gastgeber. Bevor sich die Spieler der Viktoria aber richtig gefreut hatten stand es bereits 1:1. Vom Anstoß weg ein sehr schöner Angriff, den Ronny Thümmel mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze abschloss. Nur zwei Minuten später fast die Führung für die Germania. Einen Schuss von Martin Nitzschner lenkte der Tormann mit den Fingerspitzen und letztem Einsatz um den rechten Pfosten.
In der zweiten Halbzeit wurde die optische Überlegenheit der Hausherren größer und es gelang ihnen, die Ruhlander in die eigene Hälfte zu drücken. Trotzdem kaum hochwertige Gelegenheiten, weil die Abwehr sehr aufmerksam und diszipliniert spielte. Erst in der letzten Viertelstunde konten sich die Gäste wieder etwas befreien und hatten auch Möglichkeiten für eine Überraschung zu sorgen. In der 79. Minute lief Ronny Thümmel in einen Querpass des Gegners, konnte den Ball trotz Bedrängnis noch zu Marco Nitzsche spielen, der sich an der Grundlinie durchsetzen konnte und ungehindert auf den kurzen Pfosten zulief. Leider fehlte ein Spieler dann im Strafraum um die Eingabe zu verwerten. Alles in allem ein gerechtes Ergebnis und mit dem achten Platz nach der Hinrunde kann die Germania sehr gut leben.
PS: Geht doch. In der Winterpause an der Technik und vor allen Dingen an den Laufwegen feilen, dann sollte der achte Platz am Ende stehen. Fühlt Euch aber bitte nicht zu sicher. Ihr habt es gerade erlebt. Wenn die Konzentration nachlässt ist plötzlich Ebbe und die Mannschaften, die unter uns stehen, werden auf jeden Fall, auch auf wundersame Art und Weise, Punkte holen. Siehe GWS.


nach oben

(19) Germania Ruhland - SV Werben 1:2 (0:1) 13.03.2010
Es spielten: Herbig - Frankus (Dietrich), Winkler, Klein, Donath - Krisch, Nitzschner, Nitzsche, Krumbholz - Hückstädt (D. Dietrich), Wachs
Tore: 0:1 (43.), 1:1 Eigentor (48.), 1:2 (58.)

Das erste Spiel nach langer Winterpause verlief nicht so wie gewünscht und ging am Ende mit 1:2 verloren. Das Ergebnis war auch nicht unverdient, denn die Gäste spielten auf dem rutschigen Geläuf den effektiveren Fußball. Spieler und Ball blieben bei Angriffen in der Vorwärtsbewegung, während dessen bei den Hausherren immer ein Schwenk zu viel war, der auf dem glatten Rasen zwangsläufig zu Standproblemen führte. Weiterhin wurde viel zu viel durch die Mitte kombiniert und die Gäste hatten leichtes Spiel, die Räume eng zu machen und immer wieder ein Bein dazwischen zu bekommen. Trotz allem waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit die dominierende Mannschaft. Mit viel Laufarbeit wurden die Ballverluste immer wieder ausgebügelt und das Tor der Werbener berannt. Leider war aber an der Strafraumgrenze immer wieder Endstation, so dass nennenswerte Torgelegenheiten ausblieben. Die zwei größten hatten Maik Wachs mit einem Kopfball knapp über die Latte und Martin Nitzschner, der ebenfalls mit dem Kopf aus fünf Metern nur den Tormann traf. Die Führung der Gäste entstand nach einem krassen Abspielfehler in der Hintermannschaft kurz vor dem Halbzeitpfiff.
Nach der Pause übernahmen die Hausherren wieder das Kommando und wurden auch mit dem Ausgleich belohnt, wobei auch hier die andere Mannschaft kräftig mithalf. Eine halbhoch getretene Ecke lenkte ein Verteidiger unter Bedrängnis in das eigene Tor. Die Werbener waren nur kurz geschockt und antworteten mit immer gefährlicher werdenden Kontern, denn sie lösten sich blitzschnell aus der Abwehr und spielten gekonnt immer wieder in die freien Räume. Die erneute Führung entsprang zwar nicht solch einem Angriff, war aber ebenso gekonnt. Ein Freistoß fast an der Grundlinie landete mir viel Effet getreten unhaltbar im hinteren Dreiangel. Von diesem Rückstand erholten sich die Gastgeber nicht mehr, weil auch die Kräfte auf Grund der intensiven ersten Halbzeit nachließen. So blieb es bei diesem Endstand und die Germania kann sich nur damit trösten, dass der Start in die Hinrunde im vergangenen Sommer ebenfalls mißlang.
PS: Ihr müsst unbedingt lernen, auf solche Platzverhältnisse richtig zu reagieren. Da sind andere Laufwege gefragt, weil jeder Stopp und jeder Antritt eine Gefahr bedeutet auszurutschen und den Ball zu verlieren. Wichtig ist auch das Spiel breit zu machen, denn nur so finde ich die Räume, in die ich laufen kann, ohne dass der Gegner noch einen Fuß dazwischen bekommt und wichtig ist auch, den Ball immer versuchen nach vorn in die Gassen zu spielen. Anspiele auf den Mitspieler, der mit dem Rücken zum gegnerischen Tor steht sind bei diesen Platzverhältnissen nicht ideal, wenn der Angriff einmal gestartet wurde. Denkt das nächste Mal bitte daran und arbeitet im Training intensiv an dieser Variante, denn solche Verhältnisse hat man nicht nur im Winter und diese Spielweise funktioniert auch wenn es trocken ist.


nach oben

(20) Germania Ruhland - Kolkwitzer SV 3:1 (0:1) 20.03.2010
Es spielten: Herbig - Klein, Winkler, Donath, Thümmel - Wolff, Nitzschner, Krumbholz, Nitzsche (Dietrich) - Hückstädt (D. Dietrich), M. Wachs
Tore: 0:1 (31.); 1:1 Marco Nitzsche (50.); 2:1 Ronny Thümmel (52.); 3:1 Mike Wachs (78.)

Die Germania aus Ruhland hat nach einer guten zweiten Halbzeit das Spiel gegen den Kolkwitzer SV mit 3:1 gewonnen und damit das verkorkste Spiel der Vorwoche vergessen gemacht. In der ersten Halbzeit bestimmte sie zwar das Spiel, konnte sich aber in Strafraumnähe nicht entscheidend durchsetzen. So blieben Torgelegenheiten selten. Die Größte hatte Martin Nitzschner in der 19. Minute, als er einen Freistoß von Marco Nitzsche an das Lattenkreuz köpfte. Nur wenige Minuten später rutschte ein Schuss von Percy Donath nur knapp am linken Pfosten vorbei. Wie in der Vorwoche, beschenkte die Abwehr den Gegner wieder mit dem Führungstreffer. Ein Missverständnis zwischen Libero und Tormann führte zum Halbzeitstand von 0:1.
Nach dem Wechsel kam die Germania wie verwandelt aus der Kabine. Nach drei Minuten stand Ronny Thümmel allein vor dem Torwart, traf den Ball aber nicht richtig. Marco Nitzsche machte es nur eine Minute später besser. Einen langen diagonalen Ball nahm er halblinks mit der Brust an und schoss ihn dann unhaltbar in die lange Ecke. Nur fünf Minuten später die Führung, weil Ronny Thümmel diesmal genauer Maß nahm und den Ball im zweiten Versuch an den Innenpfosten setzte, von wo er ins Tor sprang. Nun ging noch einmal ein Ruck durch die Reihen der Gäste, die nun mit schnellem Spiel auf den Ausgleich drängten. In dieser Phase stand aber die Abwehr sicher und ließ wenig zu. Die Entscheidung dann in der 78. Minute. Nach einer Ecke schaltete Mike Wachs am schnellsten und erziehlte den dritten Treffer für die Hausherren. Die Kolkwitzer versuchten nun noch einmal alles, aber bis auf eine klare Gelegenheit in der 87. Minute, die Oliver Herbig im Tor glänzend parierte, sprang nichts zählbares herraus. Alles in allem ein verdienter Sieg der Germania nach einer starken zweiten Hälfte.


nach oben

(21) Germania Ruhland - Askania Schipkau 1:0 (0:0) 27.03.2010

Es spielten: Herbig - Frankus, Winkler, Donath, C. Klein - Nitzschner, Wolff, Thümmel, Krumbholz - Wachs (R. Dietrich), Hückstädt (D. Dietrich)
Tor: Christopher Winkler (85.)

Die Germania hat ihr Heimspiel gegen die Askania aus Schipkau durch ein spätes Tor mit 1:0 gewonnen. Es war die ganze Zeit ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gäste waren die technisch bessere Mannschaft, die Hausherren zeigten die größere Leidenschaft, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Kontrahenten und so blieben Torchancen Mangelware. Beide Abwehrreihen hatten die Stürmer des Gegners im Griff und konnten immer erfolgreich stören. Ronny Thümmel vergab in der 27. Minute die größte Gelegenheit der ersten Hälfte, als er doch einmal eine Lücke fand, den Ball aber aus 12 Metern mit voller Wucht über das Tor schoss. In der 44. Minute hatten die Ruhlander Zuschauer den Torschrei ein zweites Mal auf den Lippen, aber der Nachschuss von Christian Klein nach einem abgewehrten Freistoß rollte nur Millimeter am langen Pfosten vorbei.
Die ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Gästen und die Hausherren hatten Glück, dass die Schüsse von Thorsten John entweder das Tor verfehlten oder in dem wieder sehr gut haltenden Oliver Herbig ihren Meister fanden. Danach besannen sich die Spieler der Germania wieder und erreichten die Ausgeglichenheit im Spiel zurück. Vor allen Dingen Martin Nitzschner und Ronny Thümmel ragten aus einem kompakten Team heraus. Letztgenannter hatte mehrere Gelegenheiten die Führung zu erzielen. Ein Eckball nach solch einer Gelegenheit führte dann in der 85. Minute zur Spielentscheidung. Den abgewehrten Ball schoss Percy Donath aufs Tor und fand den vollkommen freistehenden Christopher Winkler. Dieser hatte noch Platz und Zeit den Ball anzunehmen, sich zu drehen und die Ecke auszusuchen. Natürlich reagierten die Gäste auf diesen Rückstand, aber die Germania hatte nur noch eine heikle Situation zu überstehen, als ein Schuss von Martin Reichelt nur knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Nach dem Abpfiff grenzenloser Jubel bei den Spielern und Zuschauern für dieses couragierte Spiel.
PS: Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Es war der eindeutige Beweis, was man mit Leidenschaft und unbändigem Siegeswillen erreichen kann, auch wenn so ein wichtiger Spieler wie Marco nicht dabei ist. Es war auch die Bestätigung, dass Leidenschaft, die aus "echtem" Teamgeist entsteht, immer noch stärker ist als der von "Euromannschaften".


nach oben

(16) Eintracht Ortrand - Germania Ruhland 0:0 01.04.2010
Es spielten: Herbig - Frankus, Winkler, Donath, C. Klein - Wolff, Nitzschner, Thümmel, Krumbholz - Hückstädt (R. Dietrich), M. Wachs
Tore: keine

Das Spiel begann eigentlich nicht so, wie es die meisten Zuschauer erwartet hatten, denn in den ersten fünfzehn Minuten waren die Gäste die aktivere Mannschaft und hätten auch in Führung gehen müssen. Ein Konter in der zweiten Minute endete bei Martin Nitzschner, der allein vor dem Tormann nicht die Ruhe hatte zu vollenden. Ein schnell ausgeführter Freistoß in der sechsten Minute klärte Michael Klein in letzter Minute vor dem einschussbereiten Oliver Hückstädt. In der elften Minute hatten die Gastgeber Glück, dass der Schiedsrichter ein Foul an Ronny Thümmel im Strafraum nicht ahndete. Nach zwanzig Minuten endete die Anfangsoffensive der Gäste mit einem Schuss des gleichen Spielers, der nur knapp den rechten Pfosten verfehlte. Von nun an übernahmen die Ortrander das Zepter im Mittelfeld. Sie spielten schnell und mit viel Laufaufwand, aber der finale Pass in den Strafraum wurde immer wieder von der aufmerksam spielenden Hintermannschaft der Ruhlander verhindert.
In der zweiten Hälfte änderte sich nichts am Spielverlauf. Die Eintracht war feldüberlegen, aber zwanzig Meter vor dem Tor war immer wieder ein Bein der Germania dazwischen oder das geplante Zuspiel kam zu ungenau. Erst in den letzten zehn Minuten konnten sich die Gäste wieder etwas befreien und hatten kurz vor dem Ende noch eine nennenswerte Gelegenheit. Einen Rückpass von Rene Dietrich nahm der nachrückende Ronny Thümmel volley, aber der scharf getretene Ball flog über die Querlatte. So endete die die Partie unentschieden mit einem nicht unverdienten Punkt für die solide Abwehrleistung der Ruhlander Germania.


nach oben

(N/17) Germania Ruhland - Hertha Finsterwalde 0:3 (0:1) 05.04.2010
Es spielten: Herbig - Klein, Frankus, Winkler, Donath - Krumbholz, Nitzschner, M. Wachs (70. D. Dietrich), Wolff - Hückstädt (75. Feldmann), R.Dietrich
Tore: 0:1 (20.), 0:2 (65.), 0:3 (85.)

Es gibt zu diesem Spiel nichts zu berichten, was es lohnt der Nachwelt zu erhalten. Es war ein ganz ganz schwaches Spiel der Germania, vielleicht sogar das Schwächste, seitdem die Mannschaft in der Landesklasse spielt. Es lag nicht am Fehlen wichtiger Spieler, sondern an der Einstellung fast der kompletten Mannschaft (Ausnahme: Martin Nitzschner). Da die Germania mangels spielerischer Qualitäten nur die Chance hat, über Kampf und Leidenschaft ins Spiel zu kommen, ist so ein lust- und leidenschaftsloses Gekicke noch unverständlicher. Sie kann es wesentlich besser und damit wollen wir es bewenden lassen.


nach oben

(22) VfB Krieschow - Germania Ruhland 3:0 (1:0) 10.04.2010
Es spielten: Herbig - Kersten, Weber, Frankus, Winkler - Krumbholz, Nitzschner, M. Wachs, Wolff - D. Dietrich (75.min Krüger), Mücke
Tore: 1:0 (20.); 2:0 (55.); 3:0 (80.)

Die Ruhlander Germania hat ihr Auswärtsspiel beim Tabellendritten Krieschow mit einer stark ersatzgeschwächten Elf mit 3:0 verloren. Die Hausherren waren spielerisch überlegen, benötigten aber Standardsituationen, um das Spiel zu entscheiden. Das sprach für die gute Abwehrarbeit der Gäste.
In der ersten Halbzeit war es ein Eckball in der 25. Minute, der die Krieschower Führung bedeutete. Nachdem die erste Flanke noch abgewehrt werden konnte, wurde die zweite mit einem Kopfball an die Lattenunterkante genutzt.
In der zweiten Halbzeit sorgte ein Krieschower Mittelfeldspieler für das 0:2. Nur wenig später hätte es den Anschlusstreffer für Ruhland geben müssen. Martin Nitzschner hatte sich halb links bis vor den Tormann durchgespielt, schoss aber unbedrängt den Ball am langen Pfosten vorbei. Zehn Minuten vor dem Abpfiff fiel dann die Entscheidung. Ein Heimspieler lief in einen auf die kurze Ecke getretenen Freistoß und sorgte dafür, dass der Ruhlander Tormann den Ball irritiert passieren ließ. Die Hausherren wollten danach zwar noch mehr, aber die Germania ließ bis zum Schluss keine weiteren Treffer mehr zu.


nach oben

(23) Germania Ruhland - SG Sielow 2:0 (0:0) 17.04.2010
Es spielten: Herbig - C. Klein (60. Krisch), Frankus, Winkler, Donath - Krumbholz, Nitzschner, Nitzsche (70. Thümmel), Wolff - M. Wachs, D. Dietrich (73. Hückstädt)
Tore: 1:0 Marco Nitzsche (58.), 2:0 Friedrich Wolff (90.)

Die Germania hat ihr Heimspiel gegen die Randcottbuser nach hartem Kampf mit 2:0 gewonnen. Es war ein Spiel auf des Messers Schneide, welches erst in der letzten Viertelstunde einen verdienten Sieger fand. Die Gäste stellten sich als robuste und spielstarke Mannschaft vor, die so lange die Kräfte reichten, den Hausherren das Leben sehr schwer machte. In Ballbesitz schwärmten sie blitzschnell aus und kombinierten sicher durch das Mittelfeld. Daraus ergaben sich auch Torgelegenheiten, die zum Glück für die Heimmannschaft nicht konsequent genutzt wurden. In der ersten Halbzeit fehlte bei der Germania der letzte Wille und die Leidenschaft aller Spieler, unbedingt als Sieger vom Platz gehen zu wollen. Desweiteren stand man zu weit weg von den Gegenspielern und erlaubte so die ungestörten Kombinationen der Sielower. Torgelegenheiten der Hausherren waren so Mangelware.
Nach der Halbzeit dann andere Gastgeber. Nun stimmte der Wille und der Gegner kam nicht mehr dazu, ungestört seine Angriffe aufzubauen. Das erste Tor war ein Geniestreich von Marco Nitzsche. Fast von der Eckfahne zirkelte er den Ball bei einem Freistoß halbhoch auf die kurze Ecke, den der überraschte Tormann der Gäste nur noch ins Tor abklatschen konnte. In der 75. Minute lief der kurz zuvor eingewechselte Ronny Thümmel halb rechts auf das Tor, der scharf getretene Ball ging aber einen halben Meter über die Latte. Der gleiche Spieler leistete zehn Minuten später mit einem Solo die Vorarbeit für Maik Wachs, der die Eingabe aus zehn Metern freistehend in Rückenlage leider ebenfalls über das Tor bugsierte. In der Nachspielzeit dann die Entscheidung. Einen Schuss von Maik Wachs konnte der Tormann nur noch zur Seite abklatschen, wo Friedo Wolff goldrichtig stand und den Ball unter dem Jubel der Zuschauer im Tor versenkte. Das Ergebnis fiel zwar um ein Tor zu hoch aus, war aber auf Grund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient.


nach oben

(24) SC Spremberg - Germania Ruhland 3:1 (3:0) 24.04.2010
Es spielten: Herbig - Klein, Winkler, Frankus - Donath, Nitzschner, Thümmel, Wolff, Krumbholz (60. Krisch) - Wachs (Hückstädt), D. Dietrich(70. R. Dietrich)
Tore: 1:0 (38.) 2:0 (41.), 3:0 (43.), 3:1 Ronny Thümmel (58.)

Spielbericht


nach oben

(25) Germania Ruhland - SV Großräschen 1:2 (0:0) 01.05.2010
Es spielten: Herbig, Klein, Frankus, Winkler, Donath, Krisch, Wolff, Nitzsche, Thümmel, Krumpholz (R. Dietrich), Wachs (D. Dietrich)
Tore: 1:0 Marcel Krumbholz (62.), 1:1 (67.), 1:2 (72.)

Es war ein rassiges und sehr faires Lokalderby, welches die Hausherren mit 1:2 verloren und deshalb mit gesenktem Kopf den Platz verließen. In der ersten Viertelstunde dominierten die Gäste das Spiel, denn die Germania kam schwer ins Spiel. Dann besannen sich die Hausherren und es wurde ausgeglichener. Die spielerischen Vorteile der Großräschener wurden durch konsequente Deckungsarbeit ausgeglichen. Torgelegenheiten waren auf beiden Seiten Mangelware. Die Fernschüsse verfehlten allesamt ihr Ziel. So ging man ohne Tore in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit sollte sich das Bild aber grundlegend ändern. Jetzt war es ein Spiel, welches einem Lokalderby würdig war. Die erste große Gelegenheit für Ruhland hatte Marcel Krumbholz, der in aussichtsreicher Position den Ball nicht traf. In der 60. Minute dezimierten sich die Gäste durch Meckern selbst. Dieses Handikap merkte man aber nicht, denn es wurde weiter schnell nach vorn gespielt. In der 62. Minute die etwas glückliche Führung der Hausherren, weil der Tormann der Gäste einen Aufsetzerball von Marcel Krumbholz über die Arme ins Tor rollen ließ. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Gäste das Spiel. Zwei Unaufmerksamkeiten in der Ruhlander Hintermannschaft wurden konsequent ausgenutzt. Kurz danach verpassten sie die endgültige Entscheidung, als sie einen indirekten Freistoß wenige Meter vor der Torlinie, nach einer Rückgabe zum Tormann, nicht nutzen konnten. In der letzten Viertelstunde warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorn und hatten noch sehr gute Gelegenheiten, den Ausgleich zu erzielen. Die Größte hatte Mike Wachs, der einen Schuss aus zehn Metern an den Pfosten setzte. Auch Marco Nitzsche scheiterte denkbar knapp. Das Spiel endete mit einer Serie von vier Eckbällen hintereinander. Einen Kopfball von Christopher Winkler lenkte der Tormann wenige Sekunden vor dem Abpfiff gerade noch so über die Latte. Jubel bei den Gästen, Niedergeschlagenheit bei den Gastgebern am Ende eines kampfbetonten Nachbarschaftsderbys.
PS: Der Gegner war gedanklich und physisch schneller und wusste schon, bevor er den Ball bekam, wohin er spielen wollte. Handlungsschnelligkeit ist noch unser großes Manko. Wir sind nicht langsamer wie unsere Gegner, wir setzen es nur nicht um. Wir brauchen noch zu lange, um Spielsituationen zu erkennen und die richtigen Antworten darauf zu finden. Gestern war der unbedingte Wille zum Sieg erst in der letzten Viertelstunde zu erkennen. Vorher war er nur 99%. Auch das hat uns wenigstens das Unentschieden gekostet. Es müssen noch zwei Siege her. Je eher desto besser.


nach oben

(26) Germania Ruhland - Wacker Ströbitz 2:6 (1:5) 08.05.2010
Es spielten: Herbig, Klein, Frankus, Winkler, Donath, Krisch (Hückstädt), Wolff, Nitzschner, Krumbholz (R. Dietrich), Nitzsche (D. Dietrich), Wachs
Tore: 0:1 (7.); 0:2 (13.); 1:2 Marco Nitzsche (21.); 1:3 (38.); 1:4 (42.); 1:5 (44.); 2:5 Christopher Winkler (74.); 2:6 (80.)

Die Germania hat ihr Heimspiel deutlich mit 2:6 verloren und sorgte so für ein doppeltes Schützenfest in Ruhland. Zum einen feierte der hiesige Schützenverein und zum anderen die Gäste aus Ströbitz. Als realistischer Zuschauer muß man sagen, dass dieses Ergebnis auch in Ordnung geht, denn die Gastgeber erwischten einen rabenschwarzen Tag und waren den Gästen vor allen Dingen in der ersten Halbzeit in allen Belangen unterlegen. Die Ungenauigkeiten in Spielaufbau und unverständliche individuelle Fehler in der Abwehr sorgten immer wieder dafür, dass die wieselflinken Gäste ein ums andere mal gefährlich vor das Tor kamen und auch eiskalt die sich bietenden Chancen nutzten. Schon nach dreizehn Minuten lagen sie mit 2:0 in Front. Der Anschlusstreffer von Marco Nitzsche gab zwar wieder Hoffnung, aber nach wenigen Minuten hatte der Gast diese mit dem dritten Tor wieder zerstört. Kurz vor der Halbzeit dann der endgültige KO durch zwei Treffer innerhalb von drei Minuten.
Nach dem Wechsel wurde das Spiel zwar ausgedlichener, aber das lag daran, dass die Gäste einen Gang zurück schalteten. Die Germania war nun optisch überlegen und die Zuschauer spürten, dass die Mannschaft nicht so sang und klanglos untergehen wollte. Plötzlich gelangen gute Spielzüge, die auch Gefahr vor dem gegnerischen Tor brachten. Zwischen der 73. und 78. Minute hatten die Hausherren vier einhundertprozentige Gelegenheiten, von denen nur eine durch Christopher Winkler genutzt werden konnte. Kurz vor dem Ende stellten dann die Gäste den Endstand her. Mit dem Abpfiff erklangen vom Festplatz des Schützenvereines noch einmal Salutschüsse herrüber, die von den Gästen bejubelt wurden, für die Hausherren aber einen bitteren Beigeschmack hatten.
PS: Der Spielaufbau bei der Germania ist im Moment viel zu ungenau weil man den Ball nicht genau genug spielt, sich nicht richtig bewegt und viel zu viele Zweikämpfe verliert. Mehr als die Hälfte aller Abspiele landen beim Gegner und laden diesen förmlich zum Kontern ein. Ballverluste in der Vorwärtsbewegung sind sehr gefährlich, weil sich die Spieler ja in der Regel dann vor ihrem Gegenspieler befinden und das Tor nicht mehr sichern können. Wenn man dann noch gegen solche Konterstarke Gegner spielt wie Ströbitz, die sofort umschalten und millimetergenaue Pässe spielen können, kommt man um die berühmten Sekundenbruchteile zu spät. Spielt einfachen Fußball. Steht dicht am Mann laßt doch die Gegner die Fehler machen und kontert eurerseits. Dann muß es aber schnell gehen. Ihr müßt, nur weil Ihr zu Hause spielt, nicht das Spiel machen. Wir sind in Ruhland nicht der Favorit. Gegen keinen Gegner. Da haben wir noch viel zu viele Baustellen. Wenn Ihr aber clever in der Abwehr steht (nicht so leichtsinnig wie Sonnabend), hochkonzentriert und mit 105-prozentiger Leidenschaft von der ersten Sekunde bei der Sache seid, (wie beim Spiel gegen Schipkau) werden auch wieder die Erfolge kommen.


nach oben

(27) Germania Ruhland - Vetschau 3:1 (1:0) 15.05.2010
Es spielten: Herbig, Klein (D. Dietrich), Frankus, Winkler, Donath, Wolff, Krisch (Hückstädt), Nitzschner, Thümmel, Krumbholz (R. Dietrich), Wachs
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (44.), 2:0, 3:0 Ronny Thümmel (53., 70.), 3:1 (79.)

Nach den verkorksten Spielen in den vergangenen Wochen hat die Germania an diesem Wochenende ihr Heimspiel verdient mit 3:1 gewonnen. Es stand wieder eine Mannschaft auf dem Platz, die von der ersten Minute an mit Herz und Leidenschaft bei der Sache war und keinen Zweifel aufkommen ließ, wer hier als Sieger vom Platz gehen wollte. Die Gäste hielten am Anfang dagegen und wollten mit überfallartigen Angriffen ein frühes Tor. Dieses Mal stand aber die Abwehr sicher, weil dem Gegenspieler kein Spielraum gelassen wurde und auch die Räume besser abgesichert waren. So war es in den ersten dreißig Minuten ein hin und her zwischen den Strafräumen, ohne dass die Torleute in Schwierigkeiten kamen. In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit dominierte dann aber die Germania und wurde auch mit dem Führungstreffer belohnt. Martin Nitzschner erkämpfte sich im gegnerischen Strafraum den Ball und vollendete in die rechte Ecke.
So ging es auch nach dem Wechsel weiter. Nach einer Freistoßflanke des kurz zuvor eingewechselten Rene Dietrich, der für den verletzt ausgeschiedenen Marcel Krumbholz ausgetauscht wurde, schraubte sich Ronny Thümmel am höchsten und vollendete mit dem Kopf zum 2:0. Auch danach blieben die Hausherren am Drücker und gestatteten den Gästen nur wenig. Das schönste Tor des Tages erzielte in der 70. Minute der gleiche Spieler. Nach einer Maßflanke von Christian Klein vollendete er mit einem sehenswerten Seitfallzieher aus ca. vierzehn Metern. Der Tormann kam zwar noch mit den Fingerspitzen an den Ball, konnte ihn aber nur noch an den Innenpfosten lenken. Eine Unkonzentriertheit in der 79. Minute führte zum Ehrentreffer für die Gäste, weil sich zwei Abwehrspieler nicht einig waren, wer den Ball nimmt. Ein Vetschauer Angreifer nahm dieses Geschenk dankend an. Der Sieg geriet aber nicht in Gefahr, denn ein Pfostenschuss von Ronny Thümmel nur wenig später und ein von der Linie geschlagener Ball von Martin Nitzschner in der Schlussminute hätten das Ergebnis noch deutlicher ausfallen lassen können. So blieb es aber auch bei dem in dieser Höhe verdienten Heimsieg.
PS: Schön zu spüren, dass das "PS" gelesen und vor allen Dingen beherzigt wird. Die Mannschaft spielte clever, hochkonzentriert und mit 105%-er Leidenschaft!!!!!!!!!! Danke.


nach oben

(N/18) FSV Lauchhammer - Germania Ruhland 2:1 (1:0) 22.05.10
Es spielten: Herbig - Klein, Frankus, Winkler, Nitzsche, Wolff, Nitzschner, Thümmel, Krisch (Donath), Wachs, Hückstädt (R. Dietrich)
Tore: 1:0 (8.); 2:0 (65.); 2:1 Ronny Thümmel (70.)

In der vorigen Woche fehlten mir die Worte wegen der guten Leistung der Germania, heute ist es ist es ebenso, aber leider aus einem anderen Grund. Das die Mannschaft in einem Lokalderby und gegen einen voraussichtlichen Absteiger so emotionslos spielen würde, hatten ich und die anderen Ruhlander Zuschauer ihr nicht zugetraut. Teilweise wusste man nicht, wer ist wer. Nachdem der größte Druck weg ist, konnte man eigentlich erwarten, dass die Mannschaft locker und befreit in die Partie geht und man ihr die Freude ansieht, im nächsten Jahr weiter im Land spielen zu können. Der Gegner wäre genau der Richtige gewesen um mit der entsprechenden Einstellung zu zeigen, dass man auch spielerisch dazugelernt hat, aber anstatt Ball und Gegenspieler laufen zu lassen, hatte man nur das Eins gegen Eins im Sinn, wohl wissend, dass man gegen Lauchhammer so nicht spielen darf. Wenn eine Mannschaft auf einem Abstiegsplatz steht, egal in welcher Liga, dann doch in der Hauptsache wegen fehlender spielerischer Klasse. Kämpfen können sie allemal. Das 1:0 schon nach acht Minuten ist ein Beispiel für diese lasche Einstellung. Bei einem Freistoß ließ Chr. Krisch seinen Gegenspieler ohne Gegenwehr von sich weglaufen und unbedrängt einköpfen. Hast Du gedacht, der hat eh keine Ahnung? Solche Nachlässigkeiten dürfen in keinen Spiel vorkommen. Das Fußballspiel lebt von eins gegen eins Situationen, aber es kommt darauf an, wie gehe ich diesen Zweikampf an. Aus dem Stand mit dem Gegner und dem gegnerischen Tor im Rücken, oder aus der schnellen Vorwärtsbewegung? Ich glaube diese Frage muss ich nicht beantworten, aber warum macht ihr es dann nicht so? Natürlich steht man nicht bei jedem Ball so günstig, aber dann spielt oder läuft man vom Gegner weg in den freien Raum und versucht beim zweiten Versuch, in eine bessere Anspielposition zu kommen. Ihr seht jede Woche mehrere Fußballspiele, wo ihr es Euch ansehen könnt, wie es gemacht wird. Auch das zweite Tor entstand durch einen Fehler, wie er normalerweise nicht mehr vorkommen dürfte. Wenn ein Gegenspieler einen Ball, der lange in der Luft ist, aus wenigen Metern vor dem Tor einköpfen kann, muss sich der Tormann fragen, warum war ich nicht dran? Sicher war auch der Abwehrspieler noch in der Nähe, aber eben leider nur in der Nähe. Auch er hatte die Situation vollkommen falsch eingeschätzt. Olli und Heino, unterhaltet Euch mal darüber. Am nächsten Sonnabend kommt es nun zum Klassiker schlechthin. Nach der Leistung habe ich wenig Hoffnung auf ein gutes Fußballspiel und Werbung für Germania Ruhland.


nach oben

(28) Germania Ruhland - Grün-Weiß Schwarzheide 3:2 (1:1) 29.05.2010
Es spielten: Herbig, Klein, Frankus, Winkler, Donath, Wolff, Thümmel, Krisch (R. Dietrich), Nitzsche, Hückstädt, M. Wachs (D. Dietrich)
Tore: 0:1 (1.), 1:1 Oliver Hückstädt (25.), 2:1 Ronny Thümmel (52.), 2:2 (53.), 3:2 Marco Nitzsche (79.)

Die Germania hat das Lokalderby gegen Schwarzheide glücklich mit 3:2 gewonnen. Die über 200 Zuschauer sahen ein Spiel, welches spielerisch Wünsche offen ließ und nur vom Kämpferischen her das hielt, was man sich versprach. Schwarzheide war technisch besser, die Gastgeber hielten kämpferisch dagegen. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn die Gäste führten nach ihrem ersten Angriff schon mit 1:0, weil sich die Hausherren noch im Tiefschlaf befanden. Nach diesem Weckruf waren sie aber munter und besaßen kurz danach die Möglichkeit zum Ausgleich. Den Schuss von Marco Nitzsche konnte der Tormann aber noch an den Pfosten lenken. Die Gäste versteckten sich aber nicht und hatten durch Peter Schlenger in der 16. Minute die große Möglichkeit zum 2:0. Der Ausgleich fiel in der 25. Minute. Ronny Thümmel hatte sich rechts durchgespielt und seine Flanke drückte Oliver Hückstädt über die Linie. Die Hausherren freuten sich noch über den Ausgleich, da hätten die Gäste erneut führen müssen. Der Tormann der Germania ließ einen Ball genau vor die Füße eines Schwarzheider Angreifers prallen, der aber mit seinem Schuss zum Entsetzen der Gästefans nur die Latte traf. Mit diesem Resultat wechselte man die Seiten.
Die zweite Halbzeit war nur wenige Minuten alt, da brachte Ronny Thümmel die Gastgeber nach einem schönen Pass von Marco Nitzsche in Führung. Nur eine Minute später landete ein Freistoß von Grün-Weiß im Tor zum 2:2 Ausgleich. Der Schütze hatte den Kopf eines Spielers der Ruhlander Mauer getroffen, der den Ball als Bogenlampe unhaltbar für den Tormann ins eigene Tor abfälschte. In der letzten halben Stunde wirkte die Germania konditionell stärker und man spürte den Willen, das Spiel doch noch zu gewinnen. Was spielerisch nicht gelang, erledigte Marco Nitzsche dank seiner perfekten Schusstechnik. Einen Freistoß aus unmöglicher Position zirkelte er mit viel Schnitt in der 79. Minute genau in das linke Dreiangel. Nun wurden die Gäste wieder energischer und drängten auf den erneuten Ausgleich. Das Spiel wurde nun hektischer, blieb aber im fairen Rahmen eines Lokalderbys. Die Hausherren hatten in der 87. Minute noch eine gute Gelegenheit, der Kopfball von Ronny Thümmel wurde aber vor der Linie von einem Verteidiger aufgehalten. Am Ende gab es einen glücklichen Sieger und einen enttäuschten Verlierer.
PS: Die Spieleröffnung über Chris ist nach wie vor schlecht. Hier muss ein Automatismus von 2-3 Varianten, die sich ALLE vorstellen können, bis zum Erbrechen geübt werden. Hier gehen viel zu viele schwer erkämpfte Bälle zu einfach wieder verloren. Stellt euch mal vor, wieviel Kraft wir in Angriffe stecken könnten, wenn wir die Körner noch hätten, die wir bei der Balleroberung unnötig vergeuden.


nach oben

(29) SV Döbern - Germania Ruhland 0:0 05.06.2010
Es spielten: Herbig, Höntsch, Frankus, Winkler, Donath (Kersten), Wolff, R. Dietrich, Nitzschner, Nitzsche, Hückstädt, D. Dietrich
Tore: keine
Die Germania hat ihr letztes Auswärtsspiel in dieser Serie mit einem Unentschieden beendet. Das Ergebnis schmeichelt den Gastgebern, denn die Gäste hatten mehr vom Spiel und die größeren Torgelegenheiten. Trotz Aufstellungssorgen nahmen die Spieler aus Ruhland sofort nach Spielbeginn das Geschehen in die Hand. Mit sicherem Spielaufbau und langen Bällen in die freien Räume kamen sie ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor. Nach fünfzehn Minuten hätte es 0:1 stehen müssen. Nach einem Freistoß, den Martin Nitzschner täuschend passieren ließ, kam Rene Dietrich frei vor dem Tormann in Ballbesitz, schoss diesen aber aus zwei Metern nur an. Nur eine Minute später kam eine Eingabe von Daniel Dietrich in die Mitte auf Oliver Hückstädt. Dieser handelte aber nicht resolut genug und so konnte die Abwehr noch klären. Nach dreißig Minuten die nächste große Gelegenheit. Wiederum nach einem Freistoß kam Martin Nitzschner mit der Schuhspitze an den Ball, lenkte diesen aber unglücklich über die Latte.
Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel sicherlich auch wegen der ungewohnten hohen Temperaturen etwas. Trotzdem blieb die Germania am Drücker und hatte weiter mehr vom Spiel. In der 47. Minute kratzte der Tormann der Hausherren einen Schuss von Daniel Dietrich mit den Fingerspitzen aus dem linken Dreiangel. Nur wenige Minuten später verfehlte ein Schuss von Marco Nitzsche nur knapp das Ziel. Die größte Gelegenheit in der zweiten Halbzeit hatte Christopher Winkler in der 70. Minute. Nach einem Eckball kam er am langen Pfosten freistehend zum Kopfball, traf den Ball aber nicht richtig. Danach schien es so, dass beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden waren und so kam es kaum noch zu nennenswerten Torgelegenheiten auf beiden Seiten. So blieb es bei der etwas schmeichelhaften Punkteteilung für die Hausherren.
PS: In der ersten halben Stunde war gut zu sehen, dass die Mannschaft genau wusste, wie sie das Spiel aufbauen wollte und es sah auch sehr gut aus. Leider ging diese klare Struktur dann wieder verloren, weil keiner mehr daran dachte und in den alten Trott verfiel. Ich bin mir fast sicher, wenn dieses System 90 Minuten durchgezogen worden wäre, hätten wir das Spiel gewonnen, denn die größten Chancen hatten wir in den ersten dreißig Minuten.

nach oben

(30) Germania Ruhland - Viktoria Cottbus 2:1 (2:0) 12.06.2010
Es spielten: Herbig, Klein, Frankus, Winkler, Krisch, Nitzschner, Wolff, Nitzsche (Hückstädt), R. Dietrich, Wachs (D. Dietrich), Thümmel
Tore: 1:0 Marco Nitzsche (30.); 2:0 Ronny Thümmel (35.); 2:1 (90+2)

Die Germania hat das letzte Spiel der Saison souverän mit 2:1 gewonnen, obwohl es das Ergebnis nicht so aussagt. Die Mannschaft hatte sich taktisch clever auf die technisch überlegenen Gäste eingestellt und die Räume achtzig Minuten so eng gemacht, dass sich die Cottbuser nie richtig entfalten konnten. Dabei vergaß man aber auch nicht den eigenen Angriff und so entwickelte sich für die Zuschauer eine sehenswerte Partie, die nach ca. fünfzehn Minuten des Abtastens Fahrt aufnahm. Die erste große Gelegenheit hatte Mike Wachs, der ein Zuspiel von Marco Nitzsche aus der Drehung auf das Tor schoss. Nur drei Minuten später fasste sich Frido Wolff ein Herz und stand nach einem Solo mutterseelenallein vor dem Tormann. Dann versagten ihm aber die Nerven, denn der Ball ging neben das Tor. In der dreißigsten Minute verfehlte ein Seitfallzieher von Mike Wachs nur knapp das Gehäuse. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten auch die Gäste zwei Gelegenheiten mit Kopfbällen nach Standardsituationen. In der 35. Minute dann die Erlösung. Marco Nitzsche verwandelte einen Freistoß direkt zum 1:0. Nur wenige Minuten später das zweite Tor. Ronny Thümmel lief in eine Hereingabe nach einen Eckball und konnte unbedrängt einschieben.
Nach dem Wechsel hätte das dritte Tor fallen müssen. Mike Wachs hatte sich links durchgespielt, aber anstatt den Ball auf den in der Mitte vollkommen freistehenden Martin Nitzschner abzulegen, wählte er den Schuss aus spitzem Winkel, den der Tormann sicher hielt. Nur wenige Sekunden später wurde René Dietrich mustergültig freigespielt und stand allein vor dem Tormann. Leider versagtem auch ihm die Nerven und so trudelte der Ball am langen Pfosten vorbei ins aus. Danach verflachte das Spiel etwas, denn die Hausherren begannen das Ergebnis zu verwalten. So kam der Gegner besser ins Spiel und hatte mit einem Pfostenschuss nach einen Freistoß die bis dahin größte Gelegenheit. In der Nachspielzeit dann der einzige krasse Fehler in der Abwehr, den die Gäste zum Ehrentreffer nutzen konnten. Die Zuschauer brauchten dann aber nur noch wenige Sekunden zittern, bevor der Heimsieg perfekt war.
PS: Coole Partie mit zwei Schönheitsfehlern. Chancenverwertung und Leichtsinn in der letzten Minute. Spielsystem ca. 70 Minuten beibehalten. Es wird langsam. Fast Schade, dass die Serie zu Ende ist.


nach oben