(1) Senftenberger FC - Ruhland 1:3 (16) Ruhland - Senftenberger FC 1:3
(2) Ruhland - Kolkwitz 2:2 (17) Kolkwitz- Ruhland 0:1
(3) Ruhland - Hertha Finsterwalde 1:0 (18) Hertha Finsterwalde - Ruhland 0:1
(4) Ortrand - Ruhland 3:1 (19) Ruhland - Ortrand 0:1
(5) Ruhland - Süden Forst 5:3 (20) Süden Forst - Ruhland 1:0
(6) Sielow - Ruhland 1:3 (21) Ruhland - Sielow 2:1
(7) Ruhland - Ströbitz 0:4 (22) Ströbitz - Ruhland 4:0
(8) Krieschow - Ruhland 1:0 (23) Ruhland - Krieschow 4:3
(9) Ruhland - Großräschen 0:1 (24) Großräschen - Ruhland 3:0
(10) Vetschau - Ruhland 1:1 (25) Ruhland - Vetschau 0:2
(11) Ruhland - Friedersdorf 7:1 (26) Friedersdorf - Ruhland 5:0
(12) Döbern - Ruhland 0:1 (27) Ruhland - Döbern 4:1
(13) Ruhland - Peitz 3:4 (28) Peitz - Ruhland 1:1
(14) Vikt. Cottbus - Ruhland 1:0 (29) Ruhland - Vikt. Cottbus 3:0
(15) Ruhland - Spremberg 3:2 (30) Spremberg - Ruhland 3:2

Ausführliche Spielberichte

Punktspiele

(Pokal) Vfb Herzberg - Germania Ruhland 1:0 (1:0) 14.08.2010
Es spielten: Herbig, Winkler, Klein (Wachs), Frankus, Donath, Krisch, Nitzschner, Kersten, Dietrich S., Hückstädt, Nitzsche
Tor: 1:0 (19.)

Die Germania hat ihr Auswärtsspiel in der 1. Runde des Krombacher Landespokales beim VfB Herzberg mit 1:0 verloren. Diese Niederlage geht in Ordnung, denn der Vorjahresvierte der Landesklassenstaffel Mitte war die bessere Mannschaft und hätte auch noch höher gewinnen können. Personell Dank guter finanzieller Vorraussetzungen aufgerüstet, waren die Herzberger von Anfang an die dominierende Mannschaft und erspielten sich viele Gelegenheiten. Hilfestellung bekamen sie auch durch das schlechte Deckungsverhalten der Gäste. Viel zu weit von ihren Gegenspielern weg stehend, konnten sich die Blau-Weißen die Bälle fast ungehindert zuspielen. Wenn es doch mal gelang den Ball zu behaupten, führten schlechte Laufwege und viele technische Fehler schnell zum Ballverlust und damit zu Kontergelegenheiten der Gastgeber. Durch solch eine Spielsituation entstand in der 19. Minute auch das 1:0. Christan Krisch verpasste einen Antritt seines Gegenspielers und so konnte dieser ungehindert auf das Tor zulaufen. Seinen Schuss konnte Oliver Herbig zwar glänzend parieren, aber da die Abwehr den Abpraller nicht unter Kontrolle brachte, gelang den Gastgebern im Nachschuss die Führung. Bei ihrem Tormann konnte sich die Germania bedanken, dass es bis zum Ende bei diesem knappen Ergebnis blieb. Die einzig nennenswerte Gelegenheit hatte Marco Nitzsche, der in der zweiten Halbzeit mit einem Schuss aus 20 Metern nur die Latte traf. Bis zum Start der neuen Serie am kommenden Wochenende wartet auf die Mannschaft nach dieser Leistung in dieser Woche noch viel Arbeit.
PS: Ich hoffe, dieses Spiel war ein Weckruf zur richtigen Zeit. Ihr habt gespielt wie eine Mannschaft aus der zweiten Kreisklasse. Leidenschaftslos (Krisch, Dietrich und noch ein paar andere), planlos ohne System, Abspielfehler, die einem nur ein Kopfschütteln abringen konnten und ein Zweikampfverhalten wie in einem Basketballspiel bei Mädchen. Sorry, wenn ich es so drastisch formuliere (alle meine ich ja damit auch nicht), aber mit der Einstellung seid Ihr erster Abstiegskandidat. Fußball ist nun mal eine Mannschaftssportart, wo man nicht mit 3-4 guten Spielern gewinnen kann.


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(1) Senftenberger FC 08 - Germania Ruhland 1:3 (0:2) 21.08.2010
Es spielten: Herbig - Donath, Winkler, Frankus, C. Klein (Kersten) - Höntsch (Weber), Krisch, Nitzsche, Nitzschner - Thümmel, R. Dietrich (M. Wachs)
Tore: 0:1 Marco Nitzsche (25.), 0:2 Rene Dietrich (39.), 1:2 (52.), 1:3 Marco Nitzsche (90.)

Man hatte zu Beginn des Spiels den Eindruck, das die Senftenberger Mannschaft noch nicht in der neuen Liga angekommen ist. Ruhland hatte den besseren Beginn ohne sich dadurch Chancen herauszuspielen. Nach einer Ecke hatte Martin Nitzschner die erste Chance für Ruhland, doch sein Kopfball ging neben das Tor. 25 Minuten waren gespielt als der agile Paul Natusch im SFC-Mittelfeld den Ball verlor und Marco Nitzsche beim Abschluss nicht gestört wird. Sein Schuss aus 16 Metern bedeutete die Führung für die Germanen. Nach dem Tor zeigten die Germanen weiterhin guten Fußball und die Senftenberger Mannschaft versuchte gut mitzuspielen, was aber nicht so oft gelang. Fünf Minuten vor der Pause nutzte Rene Dietrich einen Stellungsfehler in der Zentrale zu einem Schuss und der 2:0 Pausenführung für die Mannschaft von Siegmar Tredup.
In der zweiten Halbzeit machte sich die Einwechslung von Paul Barnitzky auf Seiten des SFC bezahlt. In der 52. Minute nahm sich Paul Natusch ein Herz und zog aus 25 Metern ab, sein Ball klatschte gegen die Latte und Paul Barnitzky konnte den Anschlusstreffer erzielen. In der Folgezeit ließen sich die Germanen in die eigene Hälfte drängen, doch Oliver Herbig im Tor musste selten gefährlich eingreifen. Mit etwas Glück hätte auch die nächste Einwechslung Erfolg gehabt. In der 89. Minute spielte sich Marcel Balke vor das Tor, doch sein Schuss, und damit der mögliche Ausgleich, konnte durch Oliver Herbig geklärt werden. Im direkten Gegenzug zeigte Marco Nitzsche noch einmal seine exzellente Schusstechnik mit dem Treffer zum Endstand von 1:3. Schiedsrichter Kenneth Peuker hatte mit der fairen Partie keine Probleme und leitete die Partie mit einer guten Leistung. (Quelle: Senftenberger FC)


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(2) Germania Ruhland - Kolkwitzer SV 2:2 (0:2) 28.08.2010
Es spielten: Herbig - Höntsch, Winkler, Frankus (Weber), Donath - Nitzschner, Thümmel, Nitzsche, Kersten - Hückstädt, M. Wachs (Wolff)
Tore: 0:1 (7., Elfmeter), 0:2 (25.), 1:2 Ronny Thümmel (68.), 2:2 Thomas Kersten (78.)

Die Germania aus Ruhland hat ihr erstes Heimspiel der Saison gegen die Gäste aus Kolkwitz 2:2 unentschieden gestaltet. Die Hausherren begannen nervös und bereiteten die Führung der Gäste selbst vor. Ein zu kurzes Rückspiel im Strafraum führte zu einem Foul und zu einem berechtigten Elfmeter in der siebenten Minute, den die Gäste sicher verwandelten. Von diesem Schock erholte sich die Mannschaft während der ersten Halbzeit nicht und die Randcottbuser hatten die Hoheit im Spiel. Mit schnellen Ballpassagen überbrückten sie das Mittelfeld und die Abwehr der Gastgeber hatte alle Hände voll zu tun um schlimmeres zu verhindern. Mit einem blitzschnell vorgetragenen Konter nach einem verlorenen Dribbling an der Mittellinie in der 25. Minute erhöhten die Gäste sogar auf 2:0 und es sah für die Hausherren nicht gut aus. Dass im Fußball kleine Wunder passieren können, erlebten die Zuschauer in der zweiten Halbzeit. Ab der 60. Minute spielte nur noch die Germania und die vorher noch so souveränen Kolkwitzer gerieten gehörig ins Schwimmen. Der Anschlusstreffer fiel in der 68. Minute, als Ronny Thümmel einen Freistoß von Marco Nitzsche über die Linie drückte. Der Ausgleich in der 78. Minute durch einen Kopfball von Thomas Kersten. Nun wurde es ein offener Schlagabtausch und die Gastgeber hatten in ihrem Tormann Oliver Herbig einen starken Rückhalt. Je zwei klare Torgelegenheiten von Ronny Thümmel und Martin Nitzschner hätten die Partie noch drehen können, wären aber des Guten zu viel gewesen. So blieb es bis zum Schluss bei dem alles in allem gerechten Unentschieden mit dem beide Mannschaften leben können.
PS: Es war trotz der verkorksten ersten Halbzeit ein Aufwärtstrend zu erkennen und man kann nur sagen weiter so. Folgende Anmerkungen noch:
1. Ballbesitz ja, aber man muss den Ball wenn es eng ist auch mal ins Aus schlagen.
2. Bei Ballverlust viel schneller hinter den Ball und Gegner kommen um Konter zu verhindern. Ohne wenn und aber.
3. Der Spielaufbau von hinten war viel sicherer als in den letzten Spielen. Trotzdem an den Laufwegen weiter konsequent arbeiten.
4. Noch zu viele unnötige Abspiele nach hinten. Sie bedeuten zwar weiter Ballbesitz was gut ist, sind aber immer eine Gefahr bzw. verhindern günstige Kontergelegenheiten.
5. Habt Ihr bemerkt wie schnell die Kolkwitzer bei Ballbesitz mit und ohne Ball gestartet sind. Beeindruckend wie sie sich, auch wenn sie mit dem Rücken zu unserem Tor angespielt wurden, gedreht haben und mit dem Ball am Fuß nach wenigen Metern Topspeed hatten und mit einer kurzen Körpertäuschung problemlos an Euch vorbeigelaufen sind. Vorraussetzung war aber immer, dass sie sich durch Entgegenlaufen so viel Platz geschaffen hatten um sich gefahrlos drehen zu können. Wenn sie sich nicht drehen konnten, weil Ihr ihnen"auf den Hacken gestanden habt", wart in der Regel Ihr der Sieger. Auch daran muss gearbeitet werden. In allen Mannschaftsteilen, nicht nur in der Abwehr.
Viel Erfolg nächste Woche gegen die Hertha und lasst Euch nicht wieder so auskontern wie voriges Jahr.


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(3) Germania Ruhland - Hertha Finsterwalde 1:0 (1:0) 04.09.2010
Es spielten: Herbig - Weber, Wolff, Nitzschner, Donath - Krisch, Thümmel, Nitzsche - R. Dietrich (Mücke), Wachs (Kersten), Hückstädt
Tor: Mike Wachs (23.)

Die Germania aus Ruhland hat ihr Heimspiel gegen eine spielstarke Hertha mit 1:0 gewonnen. Dabei sah es vor dem Spiel nicht gut aus, denn zum Leidwesen der zweiten Mannschaft mussten einige Spieler verletzungsbedingt oben aushelfen. In der ersten Halbzeit wog das Spiel hin und her und die Zuschauer sahen eine interessante Partie mit Gelegenheiten auf beiden Seiten, bei der beide Teams versuchten, die Oberhand zu gewinnen. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Oliver Hückstädt und Marco Nitzsche in der fünften Minute hätte es die Führung für die Hausherren geben können , aber der Schuss von Marco Nitzsche kam genau auf den Tormann. Besser machte es eine Viertelstunde später Mike Wachs. Er lief in eine unfreiwillige Kopfballverlängerung des Finsterwalder Liberos und ließ auch dem Tormann mit einem platzierten Schuss in die rechte Ecke keine Chance. Kurz danach die große Gelegenheit der Gäste nach einem Konter zum Ausgleich, aber der wieder stark haltende Oliver Herbig hatte reaktionsschnell noch die Hand dran und lenkte den Ball zur Ecke.
Die zweite Halbzeit begann mit zwei guten Gelegenheiten für die Hertha. Erneut war es der Tormann und beim zweiten Mal der Pfosten, der den Gleichstand verhinderte. In der 62. Minute die große Möglichkeit zum 2:0. Martin Nitzschner ließ eine Flanke von Ronny Thümmel leider einen halben Meter zu weit abtropfen, so dass der Tormann einen Schritt schneller am Ball war. Eine Viertelstunde vor dem Ende schien der Ausgleich fällig zu sein, aber selbst durch einen Foulelfmeter war der Ruhlander Keeper an diesem Tag nicht zu bezwingen. Die letzte große Gelegenheit im Spiel hatten wieder die Hausherren. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß konnte sich Ronny Thümmel bis zur Grundlinie durchspielen, zögerte aber mit der Flanke einen Augenblick zu lange, so dass der Ball noch vor dem freistehenden Oliver Hückstädt von einem Verteidiger abgefangen werden konnte. Zum Schluss war es ein Sieg der Moral, weil Einer für den Anderen da war und sich die Mannschaft trotz der fehlenden Spieler als geschlossene Einheit präsentierte.
PS: Ihr habt euch in der zweiten Halbzeit zu weit in die eigene Hälfte drängen lassen. Das kann ins Auge gehen, muss aber nicht sein, wenn ihr schneller rausrückt. Ich weiß, das ist gut gesagt und funktioniert nicht immer. Vor allen Dingen bei Befreiungsschlägen ist das zeitmäßig schwer machbar. Aber es gibt auch Abstöße, wo man aufrücken und sich in aller Ruhe wieder auf seine Position und zu seinem Gegenspieler stellen kann. Ein Stürmer zum Libero, um ihm den freien Platz zu nehmen (keine Angst der Verteidiger kommt mit) und der Rest gestaffelt weiter hinten. Dem Gegner, wenn er dann entsprechend attackiert wird, ist es dann nicht möglich, die Bälle so in Ruhe wieder anzunehmen und nach vorn zu spielen wie am Sonnabend. Ein weiterer Vorteil ist es, dass mehr eigene Anspielstationen zur Verfügung stehen. Was soll ein Stürmer machen, wenn er doch mal den Ball bekommt und weit und breit keiner zum Anspielen da ist, weil der Rest noch hinten steht.


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(4) Eintracht Ortrand - Germania Ruhland 3:1 (2:0) 15.09.2010
Es spielten: Herbig - Nitzschner, Donath, Weber, Krisch, Thümmel, Wolff, C. Klein (60. R. Dietrich), Nitzsche, Kersten (82. C. Hillert), Hückstädt (75. Mücke)
Tore: 1:0 (8.), 2:0 (38.), 3:0 (76.), 3:1 Martin Nitzschner (86.)

Warum erstarrt ihr vor Ortrand oder Großräschen immer wie das Kaninchen vor der Schlange und spielt ohne Selbstvertrauen und ohne Leidenschaft. Was macht sie denn so übermächtig, was es nutzlos erscheinen lässt, sich von Anfang an zu wehren? Sie sind spielerisch besser. OK. Na und. Es gibt doch aber ganz einfache Mittel dagegen anzukommen. Kein Spieler, der technisch spielt, mag es, wenn man ihn permanent bei der Ballannahme stört. Dazu gehört nichts weiter als das Spiel zu lesen, konzentriert am Mann zu stehen, keinen Antritt zu verpassen und auch den eigenen Körper beim Kampf um den Ball zu nutzen. Die dazu notwendige Kondition habt ihr auf jeden Fall.
Als Zweites ist es wichtig, selbst Akzente zu setzen, damit der Gegenspieler gezwungen wird, auch mal hinter euch herzurennen und nicht nur den Ball einfach nach vorne zu dreschen. Damit hat er immer wieder Zeit, Luft zu holen für die nächste Attacke. Natürlich ist es erst mal schwer, wenn man gerade mit seinem Gegenspieler um den Ball gerannt ist, sofort wieder in Position zu laufen, aber dem Gegner fällt es genau so schwer und wenn ihr ihn dann noch von eurer Gefährlichkeit überzeugt habt, wird er mit Sicherheit ruhiger werden. Die zweite Halbzeit war doch der beste Beweis, das es geht und in der vorigen Serie habt ihr es doch erfolgreich praktiziert, obwohl die Ortrander wesentlich stärker besetzt waren. Warum nun wieder diese Hilflosigkeit und das nicht vorhandene Selbstvertrauen?
Eckbälle sind Standardsituationen, die aber im Vergleich zu einem Freistoß einen Vorteil haben. Man muss keine Spieler für eine Mauer abstellen und kommt damit nicht in Unterzahl. Jeder hat also seinen Mann. Umso unverständlicher, dass alle drei Tore dadurch gefallen sind, dass ein Gegenspieler vollkommen frei gestanden hat und in Ruhe verwandeln konnte. Das passiert nur, wenn man ungeachtet ob der Ball in meiner Nähe runterkommt oder nicht dorthin rennt, ohne darauf zu achten, ob mein Gegenspieler das auch macht. In allen drei Fällen blieb der einfach stehen und freute sich, dass ihr ihm diesen Platz gelassen habt. Muss doch nicht sein.
Die Freude am Fußball erhält man sich, wenn man sich ständig weiterentwickeln möchte und man es auch spürt, dass es vorwärts geht. Punktedenken ist tödlich und sorgt dafür, dass man auf der Stelle tritt und dass es unweigerlich abwärts geht. Erhaltet euch die Lust am Fußball und an eurer Mannschaft und beherzigt die einfachen Fußballweisheiten. Wir müssen endlich dazu kommen, dass wir keine Spiele mehr verlieren, nur weil wir die einfachsten Regeln immer und immer wieder vergessen.


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(5) Germania Ruhland - Süden Forst 5:3 (3:1) 18.09.2010
Es spielten: Herbig - Weber (Winkler), Nitzsche, Frankus - C. Klein (Höntsch), Wolff, Thümmel, Krisch - R. Dietrich (75. Hückstädt), Nitzschner, Donath
Tore: 1:0, 2:0 Martin Nitzschner (3. Foulelfmeter, 6.), 2:1 (12.), 3:1 Martin Nitzschner (37.), 4:1 Rene Dietrich (52.), 4:2 (75.), 4:3 (89.), 5:3 Martin Nitzschner (90.+2)

Die Germania hat ihr Heimspiel verdient mit 5:3 gewonnen. Die Spieluhr hatte noch nicht einmal eine Umdrehung hinter sich, da stand es bereits 1:0. Ein etwas glücklicher Elfmeter wurde von Martin Nitzschner, der zuvor im Strafraum vom Ball getrennt wurde, sicher verwandelt. Der gleiche Spieler erzielte nur drei Minuten später das 2:0 in dem er ein Zuspiel von Rene Dietrich im langen Eck unterbrachte. In der 15. Minute hatte Ronne Thümmel das sichere dritte Tor auf dem Fuß, aber sein Schlenzer frei vor dem Tormann verfehlte das Gehäuse nur um Millimeter. Völlig überraschend nur wenige Augenblicke später der Anschlußtreffer der Gäste durch eine Einzellaktion, bei der die Abwehr nicht gut aussah. Danach aber weiter Chancen fast im Minutentakt und die Gäste hatten Glück das sie zur Halbzeit nicht hoffnungslos zurück lagen, denn den Hausherren gelang nur noch ein Treffer durch Martin Nitzschner. Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts, denn die Gastgeber erhöhten nach feiner Vorarbeit von Ronny Thümmel in der 50. Minute durch Rene Dietrich auf 4:1. Was danach geschah wird den Zuschauern noch eine Weile im Gedächtnis bleiben, denn die Heimmannschaft stellte das Fußballspielen ein und es wurde ein Match, welches man nicht mehr ansehen konnte. Zum Glück waren die Gäste nicht in der Verfassung die Germania zu bestrafen, aber es wurde trotzdem noch einmal eng, denn durch zwei Freistöße kamen sie bis zur 90. Minute auf 4:3 herran. Erst der letzte Angriff erlöste die Gastgeber vor der Blamage. Eine Eingabe von Percy Donath drückte der Goalgetter des Tages Martin Nitzschner zum erlösenden Endstand von 5:3 über die Linie.
PS: Was war denn das für ein hilfloses Gekicke nach dem 4:1. Wisst ihr denn wirklich nicht, wie man einen Gegner der permanent eine Abseitsfalle aufbaut bespielen kann? Es war jedenfalls für die Zuschauer grauenhaft zu sehen, wie ihr immer planloser wurdet und am Ende noch Glück hattet, dass euch der Gegner nicht für diese emotionslose Partie noch bestraft hat. Wir spielen in der Landes- und nicht in der zweiten Kreisklasse und unserem Selbsbewußtsein und dem Torverhältniss hätte eine konzentrierte Partie auch gut getan.


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(6) SG Sielow - Germania Ruhland 1:3 (1:0) 25.09.2010
Es spielten: Herbig - Weber (75. Höntsch), Nitzsche, Frankus, C. Klein - Thümmel, Winkler, Krisch (70. Hückstädt) - R. Dietrich (85. Krumbholz), Nitzschner, Donath
Tore: 1:0 (5.), 1:1 Martin Nitzschner (54., Foulelfmeter), 1:2 Christopher Winkler (60.), 1:3 Rene Dietrich (83.)

Die Germania hat ihr Auswärtsspiel gegen die SG Sielow verdient mit 3:1 gewonnen. Die Gastgeber versuchten durch schnelles Spiel vom Anpfiff an das Geschehen unter Kontrolle zu bringen, scheiterten aber immer wieder an den gut aufgelegten Gästen. Trotzdem gelang es ihnen, durch ein kurioses Tor in der 5. Minute, bei dem die Abwehr der Ruhlander kräftig mithalf, in Führung zu gehen. Das wars dann aber auch mit Torgelegenheiten, denn von nun an übernahm der Tabellenfünfte das Spiel. Was noch fehlte, waren klar herausgespielte Torchancen, denn der letzte Pass oder die genaue Flanke zum Mitspieler gelangen noch nicht. Die größten Gelegenheiten hatten Martin Nitzschner und Ronny Thümmel kurz vor der Halbzeit. Das änderte sich aber nach dem Wiederanpfiff. Nach einer genauen Flanke in den Strafraum wurde Ronny Thümmel bei einem Kopfballversuch von hinten umgestoßen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Martin Nitzschner sicher. Nur fünf Minuten später lief Christopher Winkler in einen perfekt getretenen Freistoß von Marco Nitzsche und verwandelte mit dem Kopf ebenfalls unhaltbar für den Tormann im rechten Dreiangel. Die Gastgeber wurden nun noch einmal wach und antworteten mit wütenden Angriffen und übertriebener Härte. Die größte Gelegenheit hatten sie nach einem Eckball, den Oliver Hückstädt für den geschlagenen Tormann von der Linie köpfte. Auch in dieser Zeit erarbeitete sich die Germania weitere Gelegenheiten, die aber nicht konzentriert genug abgeschlossen wurden. Die endgültige Entscheidung dann in der 79. Minute. Ronny Thümmel spielte einen präzisen Pass auf den in den Raum startenden Rene Dietrich, der mit einem Schlenzer ins lange Eck dem Tormann erneut keine Chance ließ. Den Gastgebern fehlte nun die Kraft sich noch einmal aufzubäumen und so brachte die Germania diesen Auswärtserfolg sicher nach Hause.
PS: Starkes Spiel. Die Gurke in Ortrand tut immer mehr weh. Wenn man etwas bemängeln muss, dann ist es die Tatsache, dass ihr nach dem 1:2 nicht clever genug wart. Der Gegner konnte viele von Euch zu einfach ausspielen, weil Ihr im Stellungsspiel zu viele Fehler gemacht habt und auch das Spiel nach vorn scheiterte daran, dass die Laufbereitschaft nicht mehr ausreichte. Gerade in solchen Situationen sind Mannschaften aber am leichtesten auszukontern. Sprecht mal drüber.


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(7) Germania Ruhland - Wacker Ströbitz 0:4 (0:1) 02.10.2010
Es spielten: Herbig - Frankus, Nitzsche, Weber, Donath (Krumbholz) - Thümmel, Wolff, Winkler - M. Wachs (75. Hückstädt), Nitzschner, R. Dietrich
Tore: 0:1 (19.), 0:2 (55.), 0:3 (61.), 0:4 (88.)

Die Germania fand an diesem Wochenende nicht zu ihrem gewohnten Spiel und hat auch in dieser Höhe verdient mit 0:4 verloren. Die Heimmannschaft hatte viel zu viel Respekt vor den Gästen und vergaß auch sich dem spielerisch überlegenen Gegner mit Kampf und Leidenschaft entgegen zu stellen. Im Bemühen keine Fehler zu machen, um den Ströbitzern keine Gelegenheit zu geben, ihre Konterstärke auszuspielen, vergaß man aber auch mit den eigenen Stärken zu antworten. Statt Schnelligkeit im Spielaufbau wurde der Ball viel zu lange gehalten, viel zu wenig gelaufen und als man keine Anspielstation mehr hatte, wurde versucht mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Dabei hätte man schon nach kurzer Zeit feststellen müssen, dass damit dieser Abwehr nicht beizukommen ist. Ein meiteres Manko war, dass der Gegner nicht schon energisch bei der Ballannahme gestört wurde und damit sein Kurzpassspiel ungestört aufziehen konnte. Die Führung in der 19. Minute fiel nach einem Solo, bei dem drei Abwehrspieler nicht gut aussahen und der Pass von der Grundlinie einen vollkommenen freien Torschützen fand. Danach so etwas wie ein Aufbäumen mit zwei sehr guten Gelegenheiten für Ronny Thümmel, was zeigte, wie man diesen Gegner erfolgreich bespielen kann. Leider fand diese Phase mit dem zweiten Gegentor, welches eine Kopie des Ersten war, ein schnelles Ende. In der zweiten Hälfte wurde der Gegner noch überlegener, weil die Gastgeber zunehmend resignierten. Zwei Standardsituationen besiegelten das Schicksal der Germania an diesem Tag. Ein Freistoß, der im anschließenden Gewühl über die Linie gedrückt werden konnte und einen Kopfball nach einer Ecke, der einen sträflich ungedeckten Torschützen hatte, führten zum Endstand in dieser Partie, die ganz schnell aus den Köpfen der Spieler gelöscht werden sollte.
PS: Setzt Euch zusammen und redet offen über das Spiel, denn es war erschreckend, wie schwach auch die sonstigen Leistungsträger spielten. Da muss es Gründe geben, die aus der Welt geschaffen werden müssen. Die nächsten beiden Gegner sind vom selben Kaliber, aber durchaus nicht unverwundbar (SFC 08 - Krieschow 2:3???). Dafür muss aber eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen.


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(8) VfB Krieschow - Germania Ruhland 1:0 (0:0) 16.10.2010
Es spielten: Herbig - Weber, Nitzsche, Frankus, Donath - Wolff, Winkler, C. Klein - M. Wachs, Nitzschner, Thümmel
Tor: 1:0 (83.)

Die Germania hat ihr Auswärtsspiel in den letzten Minuten unglücklich mit 1:0 verloren. Das Spiel hätte auch 8:8 ausgehen können, denn es war von den Torgelegenheiten her ein Match auf Augenhöhe. Schon nach 30 Sekunden landete der Ball als Abschluss des ersten Angriffes der Gäste, von Martin Nitzschner getreten, am Krieschower Pfosten. Nur vier Minuten später vergab Mike Wachs allein vor dem Tormann stehend, eine Eingabe von Ronny Thümmel. In der zehnten Minute wurde ein Tor von Ronny Thümmel wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt. Fünf Minuten später war es erneut Mike Wachs, der eine klare Torgelegenheit ausließ und in der 18. Minute passierte Martin Nitzschner das gleiche Missgeschick. Bis zu diesem Zeitpunkt war vom Tabellenführer nichts zu sehen. Erst jetzt wurde er langsam wach und die Abwehr der Germania hatte zu tun, aber in Oliver Herbig einen starken Rückhalt. Kurz vor der Pause hatte Mike Wachs die Führung erneut auf dem Fuß, aber es war wie schon bei den Gelegenheiten vorher nicht sein Tag. In der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber stärker, weil auch das kraftaufwändige Spiel der Gäste auf dem schweren Boden in der ersten Halbzeit seinen Tribut forderte, aber der Tormann der Germania war nicht zu bezwingen. Trotzdem wurde mit den Chancen sieben und acht die Möglichkeit zur verdienten Führung erarbeitet. In der 49. Minute rutschte Martin Nitzschner bei der Ballannahme allein vor dem Tormann aus und in der 58. Minute verpassten es erst Ronny Thümmel und dann erneut Martin Nitzschner, eine Freistoßflanke von Marco Nitzsche unbedrängt ins Tor zu schieben. Danach die beste Zeit der Krieschower mit ebenfalls guten Gelegenheiten. So kam es dann wie es kommen musste. Acht Minuten vor dem Ende wurde die einzige Unaufmerksamkeit der Ruhlander Abwehr mit dem glücklichen Siegtor der Gastgeber bestraft.
PS: Das Spiel sollte Euch nicht runterziehen, sondern trotz des unglücklichen Ausganges aufbauen. Ihr habt gesehen, dass ihr mit der richtigen Einstellung gegen JEDEN Gegner in der Staffel mithalten könnt.


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(9) Germania Ruhland - SV Großräschen 0:1 (0:0) 23.10.2010
Es spielten: Herbig - Donath, Weber, Frankus, Wolff, C. Klein, Nitzsche, Nitzschner, Thümmel, M. Wachs (21. Krumbholz), Hückstädt (84. Höntsch)
Tor: 0:1 (84.)

Die Germania hat das Kreisderby wie in der Vorwoche in den letzten Minuten mit 0:1 verloren. Es war ein ausgeglichenes Spiel, bei dem der Gast optische Vorteile hatte, bei dem aber auch die Abwehrreihen nichts anbrennen ließen. So war es ein Spiel mit wenigen klaren Torchancen, die sich gleichmäßig verteilten. Nach zehn Minuten die ersten guten Gelegenheiten für die Hausherren. Zuerst traf Marco Nitzsche nur das Lattenkreuz und kurze Zeit später vergab Mike Wachs freistehend eine hundertprozentige Chance allein vor dem Tormann stehend. Die Gäste antworteten mit einem Pfostenkopfball von Sebastian Mattuschka. Danach wurde es ruhiger für die Torleute. Der letzte Aufreger in der ersten Halbzeit war eine Eingabe von Christian Klein kurz vor der Pause, an der Ronny Thümmel nur knapp vorbei rutschte. Die Gäste erwischten den besseren Start in die zweite Halbzeit und hatten mit Raphael Schulz eine ähnlich klare Torgelegenheit wie die Hausherren in der Anfangsphase. In den letzten zwanzig Minuten wurde die Germania stärker und hatte in der 72. Minute durch Martin Nitzschner die große Gelegenheit in Führung zu gehen. Nach einem Solo, bei dem er drei Gegenspieler aussteigen ließ, schob er den Ball nur um wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Als sich die Zuschauer schon auf ein Unentschieden einzustellen begannen, passierte den Hausherren das gleiche Missgeschick wie im letzten Spiel. Ein Konter über die linke Seite wurde nicht energisch genug unterbunden und so konnte Sebastian Mattuschka am kurzen Pfosten stehend mit Flugkopfball den Ball im Tor unterbringen. In den wenigen verbleibenden Minuten versuchten die Hausherren, das Blatt zwar noch einmal zu wenden, aber der Tabellenzweite brachte den Sieg clever nach Hause.
PS: Solche Spiele gewinnt man nur, wenn ALLE Spieler von Anfang an mit großer Leidenschaft bei der Sache sind und sich in JEDER Sekunde darum bemühen am Spiel teilzunehmen. Es verlassen sich noch zu viele darauf, dass es Marco, Martin oder Ronny schon richten werden. Ihr seht es doch selbst, dass es bei den Spitzenmannschaften alle Spieler sind, die optisch auch deutlich erkennbar, den Erfolg wollen. Das muss doch auch bei der Germania gehen.


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(10) Blau-Weiß Vetschau - Germania Ruhland 1:1 (0:0) 30.10.2010
Es spielten: Herbig, Weber, Nitzsche, Frankus, Klein, Thümmel, Wolff, Donath, Nitzschner, Hückstädt (Krisch), Krumbholz
Tore: 1:0 (66.), 1:1 Christian Krisch (86.)
Die Germania hat ihr Auswärtsspiel mit einem gerechten Unentschieden beendet. Es war mehr drin, aber immer wieder scheiterte die Mannschaft an ihren Fehlabspielen im Spielaufbau und der seit einigen Spielen anhaltenden Abschlussschwäche. Es hätte so schön beginnen können, denn bereits in der zweiten Minute kam Martin Nitzschner vollkommen frei zum Kopfball, platzierte diesen aber genau auf den Tormann. Der Gegner antwortete in der zwölften Minute mit einer klaren Torgelegenheit, die er aber ebenfalls unkonzentriert vergab. Danach gab es bis kurz vor dem Halbzeitpfiff nicht mehr viel zu sehen. Erst scheiterte erneut Martin Nitzschner und danach Oliver Hückstädt vor dem Vetschauer Tor und der Höhepunkt der vergebenen Gelegenheiten war ein Foulstrofstoß, den der Vetschauer Schütze in die Wolken jagte. Am Anfang der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber ihre beste Phase, die mit einem unhaltbaren Weitschuss in der 66. Minute mit der Führung belohnt wurde. Danach ging ein Ruck durch die Reihen der Gäste und man drückte die Gastgeber zurück in ihre eigene Hälfte. Bis zur 86. Minute blieben aber klare Gelegenheiten Mangelware und erst ein Freistoß brachte den Ausgleich. Zwar wurde die Flanke im ersten Versuch abgewehrt, aber der Nachschuss von Christian Krisch von der Strafraumgrenze landete scharf und flach im linken unteren Eck. Danach war auch der Siegtreffer noch möglich, denn Marco Nitzsche hatte sich bis zur Grundlinie durchgespielt, aber seine Eingabe verpasste Ronny Thümmel nur um die berühmten Millimeter. So blieb es bei diesem Ergebnis mit dem vor allen Dingen die Vetschauer natürlich nicht zufrieden waren.
PS: Ich weiß nicht wie oft ich schon geschrieben habe, dass die Mannschaft von der ersten Sekunde an mit vollem Einsatz spielen soll und nicht immer erst, wenn der Gegner in Führung gegangen ist. Auch bei diesem Spiel bettelten die Spieler förmlich um den Rückstand, um dann so zu spielen, wie wir spielen müssen, um erfolgreich zu sein. Es ging wieder mal gut, aber für mich und die Ruhländer Zuschauer waren es zwei wichtige Punkte, die wir wieder einmal nur durch fehlende Moral verschenkt haben.

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(11) Germania Ruhland - SG Friedersdorf 7:1 (2:0) 06.11.2010
Es spielten: Herbig - Frankus, Nitzsche, Weber, Klein (65. Krisch), Wolff, Thümmel, Donath, Krumbholz (70. R. Dietrich), Nitzschner, Hückstädt (75. Höntsch)
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (13.), 2:0 Marcel Krumbholz (30.), 3:0 Marco Nitzsche (53.), 4:0 Martin Nitzschner (55.), 4:1 (65., Foulelfmeter), 5:1 Percy Donath (80.), 6:1, 7:1 Marco Nitzsche (83., 85.)

Die Germania hat ihr Heimspiel auch in dieser Höhe verdient mit 7:1 gewonnen. Nach der Ladehemmung in den letzten Spielen hielt sich die Mannschaft an dem Team aus dem Elbe-Elster Kreis schadlos. Von Anfang an stimmte die Einstellung und das Spielsystem mit hohem Laufaufwand und wenigen Ballberührungen den Gegner müde zu machen und aus dem Konzept zu bringen. Schon nach dreizehn Minuten die Führung durch einen Kopfball von Martin Nitzschner. Nur kurze Zeit später hatte Ronny Thümmel das zweite Tor auf dem Fuß, nachdem er am Ende eines Solos mit seinem Schuss nur den Tormann traf. Besser machte es in der dreißigsten Minute Marcel Krumbholz, der einen Konter mit einem platzierten Schuss in die kurze Ecke abschloss. In der 43. Minute dezimierte sich der Gegner durch eine Unbeherrschbarkeit selbst und wurde dann in der zweiten Halbzeit teilweise vorgeführt. Das 3:0 kurz nach der Pause von Marco Nitzsche nach einem Doppelpass mit Martin Nitzschner. Dieser erhöhte nur eine Minute später auf 4:0. Nun machte der Gegner hinten dicht und es dauerte eine geraume Weile bis sich die Germania darauf einstellte. In dieser Zeit fiel auch der Ehrentreffer durch einen Foulstrafstoß. Das fünfte Tor durch Percy Donath in der 80. Minute, der einen Fehler des Tormannes nach einer Flanke von Ronny Thümmel bestrafte und danach war wieder Marco Nitzsche dran. Zuerst spitzelte er ein Zuspiel von Christian Krisch in die kurze Ecke und nur zwei Minuten später reagierte er im Strafraum am Schnellsten und schob den Ball unhaltbar in die lange Ecke. Lobenswert die Fairness der Friedersdorfer, die diese Niederlage mit hoher Moral wegsteckten.
PS: Es ist doch erstaunlich, wieviel Potential in der Mannschaft steckt, wenn alle von Anfang an ihr Leistungsvermögen abrufen und mit Leidenschaft und Teamgeist bei der Sache sind. Kompliment. Hoffentlich auch bei dem wichtigen Spiel nächste Woche in Döbern. Lasst am Sonnabend das letze Bier stehen. Es ist bestimmt schlecht.


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(12) SV Döbern - Germania Ruhland 0:1 (0:1) 14.11.2010
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Nitzsche, Krisch (R. Dietrich), Thümmel, Winkler, Donath, Nitzschner, Krumbholz (Wachs), Hückstädt (Weber)
Tor: Martin Nitzschner (37.)

Die Germania hat ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten mit 1:0 gewonnen. Es war ein schwaches Landesklassenspiel, bei dem sich die Gäste dem Niveau der Gastgeber angepasst haben. Immer wieder unnötige Fehlabspiele und mangelnde Laufbereitschaft sorgten dafür, dass kein Spielfluss aufkam und die Zuschauer ein ums andere Mal nur den Kopf schütteln konnten. Der einzige gelungene Angriff in der ersten Halbzeit führte zum 0:1 in der 37. Minute. Nach einem Sprint mit dem Ball über das halbe Spielfeld hatte Marco Nitzsche noch die Kraft, das Leder genau auf Martin Nitzschner abzulegen, der von der Strafraumgrenze mit einem Schlenzer in die linke Ecke dem guten Döberner Tormann keine Chance ließ.
Nach dem Wechsel passierte nicht viel, ehe die Germania zwei brenzliche Situationen zu überstehen hatte. In der 65. und 68. Minute hätte der Gastgeber mit etwas Glück ausgleichen können. Ein Konter in der 75. Minute hätte die Vorentscheidung bringen müssen, aber Marcel Krumbholz scheiterte allein vor dem Tormann. In der 87. Minute passierte dem sonst so sicheren Martin Nitzschner das gleiche Missgeschick. Die Germania wäre in der Schlussminute beinahe noch für diese vergebenen Chancen bestraft worden. Bei Ihrem Tormann und der Ungeschicklichkeit der Gastgeber konnte sie sich bedanken, dass es bei den drei Punkten geblieben ist.
PS: ohne Kommentar


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(N/14) Viktoria Cottbus - Germania Ruhland 1:0 22.01.2011
Es spielten: Herbig - C. Klein, Frankus, Nitzsche, Donath - Kersten, Wolff, Nitzschner, Thümmel - D.Dietrich (80. Hänel), M. Wachs (85. Weber)

Der SV Germania Ruhland hat sein Nachholspiel beim FSV Viktoria Cottbus mit 1:0 verloren. Auf dem gut bespielbaren Platz entwickelte sich eine durchaus ansehnliche Partie. Da aber beide Abwehrreihen sehr kompakt standen, blieben spektakuläre Strafraumszenen Mangelware. Der junge Arnold Bölke fand dann doch eine Lücke in der Germania-Abwehr und nutzte die Chance eiskalt zum Tor des Tages in der 27. Minute. Wenig später kam etwas Hektik in die Partie. Der Linienrichter sah bei einem vermeintlichen Gerangel den bereits verwarnten Christopher Matthieu gelbwürdig handeln und veranlasste den Schiedsrichter zum Zücken der Ampelkarte. Nun in Überzahl spielend, erreichten die Ruhländer ein optisches Übergewicht und brachten die Abwehr der Cottbuser gelegentlich in Verlegenheit. Der diesmal für den verletzten Stammtorhüter Peter Behnisch haltende Philipp Kläber parierte in der 71. Minute einen Foulstrafstoß und hatte damit einen Anteil daran, dass der Vorsprung über die Zeit gebracht wurde.

Quelle: Lausitzer Rundschau


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(17) Kolkwitzer SV - Germania Ruhland 0:1 (0:0) 19.02.2011
Es spielten: Nitzsche - Weber, Winkler, Frankus - Donath, Thümmel, Nitzschner, Krisch - R. Dietrich (83. Hänel), Krumbholz, D.Dietrich (75. Kunert)
Tor: Kunert (90.)

Der SV Germania Ruhland hat beim Kolkwitzer SV mit 0:1 gewonnen. Die Gäste wählten von Anfang an die defensivere Variante.
Von Vorteil für die Germania war, dass der Boden den technisch besseren Hausherren nicht entgegen kam. So verwunderte es nicht, dass die Kolkwitzer optische Vorteile besaßen, diese aber nicht in Tore ummünzen konnten. Damit gab es eine fast gleichwertige erste Hälfte, in der auch die Ruhlander ihre Gelegenheiten hatten. Die größte besaß Daniel Dietrich, der aber den Ball neben den Pfosten setzte.
In der zweiten Hälfte wurde die optische Überlegenheit der Randcottbuser noch größer. Allerdings konnten sie keine zwingenden Gelegenheiten herausarbeiten. Mit langen Bällen, die nicht ungefährlich waren, schafften es die Ruhlander immer wieder, ihre Abwehr zu entlasten. Trotzdem hätten die Hausherren bei zwei hochkarätigen Chancen in Führung gehen müssen.
So kam es kurz vor Spielschluss so, wie es oftmals in solchen Partien kommt. Einen schönen Pass aus dem Mittelfeld genau in die Schnittstelle der Abwehr verwertete der kurz zuvor eingewechselte René Kunert zur überraschenden Führung, in dem er den Ball durch die Beine des Torwartes in die Maschen schob. Die Kolkwitzer versuchten dann zwar noch das Blatt zu wenden, hatten aber wegen der verbleibenden Spielzeit von zwei Minuten keine großen Gelegenheiten mehr. Es war ein Sieg des Willens und der Moral.


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(19) Germania Ruhland - Eintracht Ortrand 0:1 (0:0) 05.03.2011
Es spielten: Nitzsche - Weber (R. Dietrich), Winkler, Donath - Krisch, C. Klein, Thümmel, Kersten - M. Wachs, Krumbholz (Hückstädt), Nitzschner
Tor: Guido Hausdorf (44.)

Die Germania hat ihr Heimspiel gegen die Eintracht mit 0:1 verloren. Die Gäste erwischten den besseren Start, ohne dabei aber zu klaren Torgelegenheiten zu kommen. Die Hausherren hatten sich nach einer Viertelstunde gefangen und hielten von da an dagegen, so dass sich ein verteiltes Spiel zwischen den Strafräumen mit wenigen Torgelegenheiten ergab. Die besten Chancen hatten die Gastgeber nach ca. zwanzig Minuten. Erst wurde ein Freistoß geschickt ausgeführt den der Tormann mit guter Reaktion über die Grundlinie abfausten konnte und dann stand nach einem Eckball Christopher Winkler am langen Pfosten vollkommen frei, traf den etwas zu weit getretenen Ball aber nicht mehr richtig. Die klarste Gelegenheit des ganzen Spieles hatte Martin Nitzschner, der nach einem Solo allein vor dem Tormann stand, den Ball aber am langen Pfosten vorbeischob. Als alles schon mit einem torlosen Remis zur Halbzeit rechnete, fiel doch noch die Führung der Gäste. Der Versuch einer Abseitsfalle durch die Germania schlug fehl, so dass Guido Hausdorf allein auf den Tormann zulaufen konnte und flach vollendete.
In der zweiten Halbzeit wurden die Hausherren kämpferisch stärker und es entwickelte sich ein klassisches Nachbarschaftsderby. Was fehlte waren aber die Torgelegenheiten. Viele Fehlabspiele auf beiden Seiten hemmte immer wieder den Spielfluß und so war in der Regel zwanzig Meter vor dem Tor Endstation. Was durchkam war eine sichere Beute der Torleute. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte in der Schlußminute Ronny Thümmel. Einen genau getimten Freistoß von Marco Nitzsche erwischte er mit dem Kopf, zirkelte den Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei. So blieb es beim Sieg der insgesamt clevereren Gäste.
PS: Leider versuchte die Mannschaft wie schon so oft mit nur einer leidenschaftlichen zweiten Halbzeit zum Erfolg zu kommen. Nicht Cottbus sollte der Maßstab sein, sondern Borussia Dortmund!!!!!!!!!


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(20) Süden Forst - Germania Ruhland 1:0 (0:0) 12.03.2011
Es spielten: Nitzsche - Frankus, Nitzschner, Weber - Donath (70. Kunert), C. Klein, Kersten, M. Wachs - R. Dietrich, Krumbholz, Hückstädt (80. Hänel)
Tor: 1:0 (88.)

Die Germania hat ihr Auswärtsspiel am Ende verdient mit 0:1 verloren. Nicht in Bestbesetzung antretend waren die Gäste zwar am Anfang spielbestimmend, ließen sich aber nach und nach den Schneid abkaufen. Die Forster wollten das Spiel unbedingt gewinnen und das sah man nach zwanzig Minuten deutlich, denn es wurde mit mehr Einsatz und Leidenschaft um jeden Ball gekämpft. Bis zur 45. Minute gelang es aber, die Hausherren an klaren Torgelegenheiten zu hindern. In der Schlussminute der ersten Halbzeit hatten die Ruhlander Glück, als nach einem Patzer des Tormannes ein Forster Spieler den Ball aus sieben Metern über das leere Tor schoss.
Nach der Pause wurden die Chancen der Gastgeber häufiger und die Gäste hatten einige heikle Situationen zu überstehen. Den Heber eines Forster Angreifers erreichte der Ruhlander Keeper mit großer Mühe gerade noch so mit den Fingerspitzen und ein Schuss aus sechzehn Metern wenige Minuten später strich nur äußerst knapp über die Lattenoberkante. Als sich die Zuschauer auf ein Unentschieden einzustellen begannen, fiel doch noch der verdiente Führungstreffer für die Hausherren und sorgte für den gerechten Ausgang dieses Spieles.


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(21) Germania Ruhland - SG Sielow 2:1 (1:1) 19.03.2011
Es spielten: Nitzsche - Frankus, Winkler, Weber - Donath, C. Klein, Thümmel, Krisch, Krumbholz (65. Hückstädt) - M. Wachs, Nitzschner (88. D. Dietrich)
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (25.), 1:1 (28.), 2:1 Marco Nitzsche (85., Nachschuss Elfmeter)
Gelb-Rot: Ronny Thümmel (68.)
Die Germania hat ihr Heimspiel gegen Sielow verdient mit 2:1 gewonnen. Vor allen Dingen in der ersten Halbzeit machte sie ein starkes Spiel und ließ den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Die erste klare Torgelegenheit hatte Martin Nitzschner bereits in der 3. Minute. In der 12. Minute flankte Ronny Thümmel fast von der gleichen Stelle auf Percy Donath. Dessen Kopfball hatte zwar die notwendige Wucht, aber nicht die Präzision. Nur zwei Minuten später besaß Martin Nitzschner die nächste große Gelegenheit. Am Ende des besten Spielzuges in der ganzen Partie stand er allein vor dem Torwart, fand aber in ihm seinen Meister. In der 25. Minute fiel die längst überfällige Führung. Martin Nitzschner schnappte sich den Ball und schob das Leder ins Netz. Die Freude währte aber nur kurz, denn einen weiten Einwurf in den Strafraum unterlief ein Verteidiger. Der Gästestürmer hatte keine Mühe, mutterseelenallein zu vollenden.
In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel der Hausherren. Erst ein verwandelter Elfmeter durch Marco Nitzsche sieben Minuten vor dem Ende brachte die Erlösung. Dabei spannte er die Zuschauer auf die Folter, denn erst im Nachschuss gelang es ihm, den Ball im Tor unterzubringen. Die Randcottbuser hatten in der verbleibenden Zeit nicht mehr die Kraft, das Spiel noch einmal zu drehen. So blieb es bei dem letztendlich verdienten Sieg der Germania.

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(N/15) Germania Ruhland - SC Spremberg 3:2 (2:0) 26.03.2011
Es spielten: Nitzsche - Frankus, Winkler, C. Klein - Donath, Nitzschner, Kersten, Krisch- Krumbholz (80. Hänel), M. Wachs, D. Dietrich (70. R. Dietrich)
Tore: 1:0 Mike Wachs (9.), 2:0 Martin Nitzschner (20.), 3:0 Marcel Krumbholz (54.), 3:1 (67.), 3:2 (71.)
Die Germania hat ihr Heimspiel trotz Aufstellungssorgen mit 3:2 gewonnen. Sie kam aber nach einer sehr guten ersten Halbzeit mit einem hellblauen Auge davon. Ruhland setzte die Gäste von Anfang an unter Druck. Mit viel Laufaufwand wurden die freien Räume besetzt und auch die technisch beschlagenen Spremberger attackiert. Zusätzliche Sicherheit gab die schnelle Führung durch Mike Wachs. An der Mittellinie durch einen Doppelpass freigespielt, lief er allein auf den Tormann zu und überwand diesen mit einem Schuss in die linke Ecke. In der 15. Minute hatte Marcel Krumbholz das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am Torwart. Besser machte es fünf Minuten später Martin Nitzschner. Mit zwei Körpertäuschungen ließ er die Gegenspieler stehen und vollendete aus halb linker Position. Bis zur Halbzeit kontrollierte die Heimmannschaft das Spiel.
Nach dem Wechsel folgte dann das gleiche Spiel wie in der Vorwoche. Irgendwie kam die Germania nicht wieder ins Spiel. Trotzdem lief alles nach Wunsch. Nach einem Zuspiel in die Gasse bekam Marcel Krumbholz in der 55. Minute den Ball und überwand aus 25 Metern den Tormann der Gäste mit einem Heber zum 3:0. Doch plötzlich spielten nur noch die Gäste und kamen durch einen Doppelschlag in der 73. und 75. Minute zu zwei vermeidbaren Toren. Nun wurde es noch einmal richtig eng. Die Gastgeber sehnten sich nach dem Schlusspfiff, der dann zum Glück ohne eine Resultatsveränderung auch erreicht wurde.

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(22) Wacker Ströbitz - Germania Ruhland 4:0 (1:0) 02.04.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Nitzsche, C. Klein - Donath, Thümmel, Winkler, Krisch - M. Wachs, Nitzschner, R. Dietrich (Hänel)
Tore:
Das Spiel begann mit einer überraschenden Torchance für M. Nitzschner dem der Ball nach schöner Flanke von R.Thümmel nur knapp über den Kopf rutschte. Dann übernahm aber Ströbitz das Spiel und kam durch einen Nachschuss nach einem straff auf die kurze Ecke getretenen Freistoß in Führung. Sofort mit dem Wiederanpfiff zu Halbzeit Zwei machte Ströbitz nun mehr Druck und baute in der 72. Minute die Führung aus. Nun begann die beste Zeit der Gäste. Erst Nitzschner und später Wachs scheiterten aber am guten Ströbitzer Torwart. Als Ruhland dann kurz vor Schluss das Fussballspielen einstellte gab der Spitzenreiter noch einmal Gas und sorgte in der 86. und 91. Minute für den Endstand.
Im Fazit eine etwas zu hoch ausfallende aber verdiente Niederlage für die Germania. (CW)

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(23) Germania Ruhland - VfB Krieschow 4:3 (1:1) 09.04.2011
Es spielten: Herbig - C. Klein, Winkler, Frankus - Krisch, Thümmel, Nitzschner, Kersten - M. Wachs, D. Dietrich (75. R. Dietrich), Krumbholz (83. Weber)
Tore: 0:1 (22.), 1:1 Mike Wachs (37.), 2:1 Ronny Thümmel (55.), 3:1 Martin Nitzschner (73., Foulelfmeter), 4:1 Mike Wachs (81.), 4:2 (84., Handelfmeter), 4:3 (87.)
Es waren schon immer knappe Duelle mit den Krieschower Aufstiegsaspiranten, aber nie konnten die Germanen eines für sich entscheiden. Ganz anders und unverhofft lief es an diesem Wochenende. Von Beginn an dominierten die Hausherren Spiel und Gegner. Immer wieder wurden von hinten heraus sicher Angriffe aufgebaut und gute Torchancen herausgespielt. Die einzige Gelegenheit bekamen die Gäste nach einem kapitalen Fehler des Ruhlander Liberos beim Rückpass auf den Torhüter und nutzten diese zum Führungstreffer. Völlig unbeeindruckt setzten die Germanen ihr Spiel fort und wurden durch Mike Wachs durch einen sehenswerten Kopfballtreffer kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnt.
Mit Vollgas ging es in die zweite Hälfte und es dauerte nur zehn Minuten, ehe Ronny Thümmel aus 16 Metern die Führung für Germania erzielte. Ein verwandelter Foulelfmeter durch Martin Nitzschner und ein sehenswerter Schuss in die lange Ecke durch Mike Wachs bauten die Führung für den Gastgeber aus. Wer nun dachte, das Spiel wäre gelaufen, besucht selten den Ruhlander Sportplatz. Durch einen berechtigten Handelfmeter und eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft kamen die Gäste 5 Minuten vor dem Ende noch einmal auf 3:4 ran, wodurch das Spiel nun zu kippen drohte. Am Ende steht jedoch ein etwas unverhoffter aber verdienter Heimsieg für die Germania.
P.S. : Flanken aus dem Halbfeld waren an diesem Wochenende spielentscheidende Mittel zum Torerfolg zu kommen. Warum setzt man diese so selten ein?
(CW)

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(N/16) Germania Ruhland - Senftenberger FC 1:3 (0:1) 13.04.2010
Es spielten: Herbig - C. Klein, Nitzsche, Frankus - Kersten, Nitzschner, Winkler, Krisch -M. Wachs, D. Dietrich (Donath), Krumbholz (Weber)
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (65.), 1:1 (70., Elfmeter), 1:2 (82.), 1:3 (89.)

Spielbericht


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(24) SV Großräschen - Germania Ruhland 3:0 (1:0) 16.04.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Winkler, C. Klein - Krisch, Nitzschner, Nitzsche, Donath - Krumbholz, D. Dietrich (70. Weber), M. Wachs (85. Hänel)
Tore: 1:0 (24.), 2:0 (70.) 3:0 (89.)

Spielbericht


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(N/13) Germania Ruhland - Eintracht Peitz 3:4 (2:2) 23.04.2011
Es spielten: Herbig - Weber, Winkler, Frankus - Donath, C. Klein, Nitzschner, Krisch - M. Wachs (75. R. Dietrich), Nitzsche (80. Kersten), Krumbholz (86. D. Dietrich)
Tore: 0:1 (16.), 1:1 Marco Nitzsche (22.), 1:2 (31.), 2:2 Marco Nitzsche (41.), 3:2 Marco Nitzsche (51.), 3:3 (58.), 3:4 (60.)

Die Germania kann im Moment nicht gewinnen und hat das dritte Spiel nacheinander mit 3:4 verloren. Der Grund ist nicht unbedingt die Überlegenheit der anderen Mannschaften, sondern einfache Abspielfehler im Spielaufbau und Leichtsinnigkeiten in der Abwehr. Wenn man dann auf konterstarke Mannschaften trifft, die blitzschnell auf Angriff umschalten können, hat man eben das Nachsehen und das Problem, dass drei geschossene Tore nicht reichen um zu gewinnen. Das Spiel begannen beide Mannschaften mit dem Ziel, das erste Tor zu erzielen. Dabei hatten die Hausherren die besseren Möglichkeiten. Ein Fehlabspiel in der 16. Minute führte zum ersten Konter der Gäste und zum 0:1. Sechs Minuten später konnten die Gastgeber durch einen Freistoß von Marco Nitzsche ausgleichen. Kurze Zeit später der nächste haarsträubende Fehler in der Abwehr und als Konsequenz das 1:2. Zum Glück konnte Marco Nitzsche vor der Halbzeit erneut ausgleichen.
Nach dem Wechsel drehte die Germania den Spieß mal um und erzielte nach einem sehenswerten Konter die erstmalige Führung. Vorbereitet durch Martin Nitzschner konnte erneut Marco Nitzsche jubeln. Wieder war es die Abwehr, die den Gästen den Ausgleich in der 58. Minute ermöglichte. Das Siegtor für die Gäste fiel nur zwei Minuten später durch einen Sonntagsschuss als logische Konsequenz für dieses verkorkste Spiel. Die Hausherren bemühten sich zwar noch einmal das Blatt zu wenden, aber die Enttäuschung saß so tief, dass nichts Zählbares mehr dabei heraus kam.


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(N/18) Hertha Finsterwalde - Germania Ruhland 0:1 (0:0) 25.04.2011
Es spielten: Herbig - Frankus, Weber, Winkler - C. Klein (63. Mücke), Thümmel, Nitzschner, Krisch - M. Wachs, Nitzsche (83. Donath), Krumbholz (60. R.Dietrich)
Tor: Marco Nitzsche (51.)

Nach drei sieglosen Spielen war es der erhoffte Dreier, denn die Germania gewann dieses wichtige Auswärtsspiel mit 1:0. Gegenüber dem vollkommen verkorksten Heimspiel vor zwei Tagen stand endlich wieder eine Mannschaft auf dem Platz, die auf keinen Fall verlieren wollte. Dementsprechend motiviert ging man in die Zweikämpfe und auch die in den letzten Spielen so anfällige Hintermannschaft war wesentlich konzentrierter bei der Sache. So verwunderte es nicht, dass bei einer ausgeglichenen ersten Halbzeit die besseren Torgelegenheiten auf Seiten der Gäste lagen. Wenn man etwas bemängeln muss, so war es die schlechte Chancenverwertung der Ruhlander.
Die zweite Halbzeit begann mit der ersehnten Führung. Der Torschütze vom Dienst Marco Nitzsche schlug in der 51. Minute aus 25 Metern einen aufspringenden Ball per Dropkick unhaltbar in das rechte Tordreieck. Auch danach wurden die Gastgeber im Bemühen, den Ausgleich zu erzielen, mehrfach ausgekontert. Leider behielten alle, die den letzten Pass erfolgreich abschließen sollten, nicht die Nerven. So wurde es noch einmal spannend, weil die Gastgeber auf keinen Fall verlieren wollten und in den letzten fünfzehn Minuten alles nach vorn warfen. Als der Schiedsrichter die drei Minuten Nachspielzeit anzeigte, konnte als letzter Mike Wachs alles klar machen. Allein vor dem Tormann hob er den Ball anstatt über ihn in dessen Arme. Es reichte trotzdem und war alles in allem auch verdient.


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(25) Germania Ruhland - BW Vetschau 0:2 (0:0) 30.04.2011
Es spielten: Herbig - Winkler, Frankus, Weber - Donath, Thümmel, Nitzschner, Nitzsche (74. Kersten) - Kunert (85. Hänel), Krumbholz (32. Mücke)
Tore: 0:1 (66.) 0:2 (68.)

Die Ruhlander Germanen haben ihr Heimspiel gegen Blau-Weiß Vetschau mit 0:2 (0:0) verloren. Trotz der Niederlage konnten die Oberlausitzer ihren 6. Tabellenplatz behaupten.
Die Gäste begannen konzentriert das Spiel, und Ruhland schien kurzzeitig beeindruckt. Ein Schuss von Vetschau ging jedoch knapp über den Kasten (6.). Ein Rückpass leitete die erste Ecke für Ruhland ein, die jedoch verpuffte. Wurde ein Schuss von Adrian Cecula noch geblockt, hieß es auf der Gegenseite Freistoß aus 25 Metern. Zum Glück für Blau-Weiß sprang der Ball von der Lattenunterkante wieder ins Feld zurück. In einer eher mittelmäßigen ersten Hälfte gab es noch eine nennenswerte Szene in der 35. Minute. Cecula flankte über die gesamte Abwehr auf Torjäger Denis Halka, dessen Schuss aber knapp am Kasten vorbeiging.
Im zweiten Abschnitt spielte Vetschau gefälliger als die Heimelf, was sich auch auf den Spielverlauf auswirkte. Doch in der 64. Minute wäre die Partie fast auf den Kopf gestellt worden. Nach einem krassen Fehler in der Vetschauer Abwehr lief ein Ruhlander allein auf den Torwart zu, doch der Schlussmann hielt den Ball sicher. Nur drei Minuten nach dieser Aktion feierten die Blau-Weißen das 1:0. Denis Halka tanzte seinen Gegenspieler aus und schob überlegt zur Führung ein. Kurz darauf fiel die Entscheidung: Bei einem Klärungsversuch schoss ein Ruhlander Verteidiger Tobias Jäkel an, dessen Abpraller zum 2:0 ins Tor trudelte. Die Germania hatte nach diesen zwei Treffern nichts mehr entgegenzusetzen, und Vetschau tat nur noch das Nötigste. Halbherzige Aktionen von Cecula und Jakubik schraubten das Ergebnis nicht in die Höhe, was auch nicht verdient gewesen wäre. Am Ende gewann Vetschau aufgrund der besseren zweiten Hälfte das Spiel souverän und entledigt sich vorläufig aller Abstiegssorgen.

(Spielbericht Vetschau)


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(26) SG Friedersdorf - Germania Ruhland 5:0 (2:0) 07.05.2011
Es spielten: Herbig - Winkler, Frankus, Weber - Donath, C. Hillert (62.Hückstädt), Nitzschner, Kersten - Nitzsche, Wachs, R. Dietrich
Tore: 1:0 (15.), 2:0 (28.), 3:0 (60.), 4:0 (62.), 5:0 (72.)
Die Germania hat ihr Auswärtssspiel auch in dieser Höhe verdient mit 5:0 verloren. Damit revanchierten sich die Hausherren für die 2:7-Hinspielschlappe.
Die Gäste hatten nicht nur große Besetzungssorgen, sondern auch einen Tag erwischt, an dem überhaupt nichts zusammenlief. Schon in den ersten Aktionen war zu erkennen, dass auf dem harten und holprigen Platz geradliniges Spiel mit viel Laufbereitschaft gefragt war, um die kämpferisch agierenden Friedersdorfer in Schach zu halten. Es gelang aber nicht, die robusten, aber fairen Aktionen zu unterbinden. So wurde fast jeder Zweikampf verloren und der Gegner zu Kontern eingeladen. In der 12. und 20. Minute führten solche verlorenen Bälle zur 2:0-Führung der Gastgeber.
Nach dem Wechsel kam dann die beste Zeit der Gäste, aber weder Marco Nitzsche noch Martin Nitzschner konnten ihre guten Gelegenheiten nutzen. In der 63. Minute fiel die Entscheidung: Eine Flanke wurde unterlaufen. Der Gegner hatte leichtes Spiel zu vollenden. Danach lief überhaupt nichts mehr. Die Gastgeber kamen zu einfach herausgespielten Toren, indem sie immer wieder die Unzulänglichkeiten im Ruhlander Spielaufbau ausnutzten. Am Ende dieses enttäuschenden Spieles half nur noch der Spruch, dass es schlimmer nicht mehr werden kann.

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(27) Germania Ruhland - SV Döbern 4:1 (3:0) 14.05.2011
Es spielten: Herbig - Weber (88. Kunert), Frankus, Nitzsche - C. Hillert, Winkler, Thümmel, Kersten (88. Hänel) - Krumbholz, Nitzschner, R. Dietrich (68. Mücke)
Tore: 1:0 Marcel Krumbholz (9.), 2:0 Ronny Thümmel (26.), 3:0 Marco Nitzsche (43.), 4:0 Martin Nitzschner (80.), 4:1 (86.)

Die Germania hat dieses wichtige Spiel sicher mit 4:1 gewonnen. Obwohl die Gäste in den letzten vier Spielen durch sehr gute Ergebnisse aufhorchen ließen, bestimmten die Gastgeber über die komplette Spielzeit das Match und gerieten nie in Gefahr als Sieger den Platz zu verlassen. Sicherheit gab auch die schnelle Führung in der 9. Minute. Martin Nitzschner fing ein Abspiel des Liberos ab und legte, bevor der Tormann eingreifen konnte, auf den mitgelaufenen Marcel Krumbholz ab, der keine Mühe hatte zu vollenden. Glück hatten die Hausherren, als nur eine Minute später eine Leichtsinnigkeit des Liberos nicht mit dem Ausgleich bestraft wurde. Oliver Herbig reagierte blitzschnell und verhinderte den Gleichstand. Die Germania blieb feldüberlegen und erzielte durch einen Schuss von Ronny Thümmel in der 26. Minute das zweite Tor. Kurz vor der Halbzeit dann die Vorentscheidung. Marco Nitzsche nutzte seine Schusstechnik und verwandelte einen Freistoß von halbrechts in die kurze Ecke.
Nach dem Wechsel war dann zwanzig Minuten Leerlauf im Spiel, bevor die Gastgeber wieder anzogen. Eine Kopie des ersten Treffers hätte fast das nächste Tor gebracht, aber diesmal bekam der Tormann noch die Hand an den Ball. In der 75. Minute dann die endgültige Entscheidung. Nach einem Pass von Ronny Thümmel in die Gasse vollendete Martin Nitzschner mit einem Schlenzer in die lange Ecke. Marcel Krumbholz hätte seine starke Leistung fast noch mit dem fünften Tor belohnt, aber sein Schuss aus der Drehung auf das leere Tor kullerte knapp am Pfosten vorbei. Nachlassende Konzentration nach überlegen geführtem Spiel ermöglichte den Gästen den nicht unverdienten Ehrentreffer, denn sie steckten nie auf und blieben trotz ihres prekären Tabellenplatzes eine wohltuend faire Mannschaft.


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(28) Peitz - Germania Ruhland 1:1 (1:0) 21.05.2011
Es spielten: Herbig - Donath, Frankus, Nitzsche - Mücke, Krisch, Thümmel, Kersten- Krumbholz, Nitzschner, Wachs
Tore: 1:0 (12.), 1:1 Marco Nitzsche (52.)
Der Gastgeber aus Peitz beherrschte die erste Halbzeit deutlich. Schon nach 5 Minuten vergab ein Peitzer Angreifer die erste Großchance frei vor dem Ruhlander Kasten. Knappe 5min später machte es sein Teamkollege besser. Er setzte sicht gegen 2 Abwehrspieler durch, nahm dann den Torwart aus und schob zur 1:0 Führung ein. Die Gäste konnten in Hälfte 1 nur mit Freistößen gefährlich vor das Tor der Peitzer gelangen.
Solch ein Freistoß brachte am Anfang der zweiten Halbzeit auch den Ausgleich für die Germanen durch Marco Nitzsche. Noch weitere gute Torgelegenheiten durch R.Thümmel und M.Wachs brachten jedoch nicht den erhofften Auswärtsdreier. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden.

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(29) Germania Ruhland - Viktoria Cottbus 3:0 (2:0) 28.05.2011
Es spielten: Krüger - Frankus, Nitzsche, Thümmel, Donath - Krisch, Winkler (61., C. Klein), Mücke - M. Wachs (84., Hänel), Krumbholz (75., Weber), Nitzschner
Tore: 1:0 Martin Nitzschner (8.), 2:0 Mike Wachs (28.), 3:0 David Mücke (54.)

Die Germania hat dieses Spiel gegen den Tabellennachbarn sicher und deutlich mit 3:0 gewonnen. Von Anfang an waren die Hausherren um die Spielkontrolle bemüht und es gelang vor allen Dingen in der ersten halben Stunde sehr gut. Mit sicheren Ballpassagen aus der Abwehr wurden die Gäste ausgespielt und so ergaben sich gute Gelegenheiten in Führung zu gehen. Es dauerte nur bis zur zehnten Spielminute bis dieses Vorhaben auch gelang. Martin Nitzschner schnappte sich den Ball im Mittelfeld und überwand den Tormann, nach dem er drei Gegenspieler stehen gelassen hatte, mit einem Schuss in die entlegene Ecke. Kurze Zeit später hatten Mike Wachs und Marco Nitzsche gute Gelegenheiten nachzulegen. In der dreißigsten Minute dann das zweite Tor, bei dem Mike Wachs eine Vorlage von Martin Nitzschner volley am Tormann vorbeischlenzte. Der gleiche Spieler hätte kurz vor der Halbzeit alles klar machen können, aber sein Schuss flog nur wenige Zentimeter über den Querbalken.
Kurz nach dem Wechsel dann die Vorentscheidung. David Mücke nutzte ein Zuspiel im Strafraum und tunnelte den Tormann mit seinem Schuss zum 3:0. Danach verflachte das Spiel, weil die Hausherren nicht mehr mit der Konzentration zu Werke gingen wie vorher. Trotzdem geriet der Sieg nie in Gefahr, weil auch die Gäste nicht mehr an eine Wende glaubten. Marcel Krumbholz und Marco Nitzsche hätten mit ihren guten Gelegenheiten das Ergebnis noch höher ausbauen können, was vielleicht des Guten etwas zu viel gewesen wäre.


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(30) SC Spremberg - Germania Ruhland 3:2 (2:1) 04.06.2011
Es spielten: Krüger - Klein, Nitzsche, Thümmel, Frankus - Mücke, Winkler (64. R. Dietrich), Nitzschner, Donath- Wachs (86. Hänel), Krumbholz (78. Weber)
Tore: 1:0 (6.), 2:0 (8.), 2:1 Martin Nitzschner (23.), 2:2 Marco Nitzsche (60.), 3:2 (78.)

Die Germania hat das letzte Spiel der Serie 20110/2011 in Spremberg durch einen schwachen Start mit 3:2 verloren. Schon nach zehn Minuten stand es 2:0 für die Gastgeber, weil die Abwehr offensichtlich noch in der Kabine war. So lag man durch zwei Standardsituationen in Rückstand und musste nun bei tropischen Temperaturen die Aufholjagd starten. Das gelang recht gut, weil sich die Hausherren auf ihrem schnellen Vorsprung ausruhten und nur noch mit langen Bällen agierten, die eine sichere Beute der Abwehr wurden. So gelang es das Spiel zu bestimmen und sich Chancen zu erarbeiten. Trotz vieler Abspielfehler auf dem harten Rasenplatz häuften sich mit zunehmender Spieldauer die Gelegenheiten. Martin Nitzschner machte den Anfang und nutzte ein Missverständnis in der Abwehr resolut aus. Der gleiche Spieler zirkelte nur wenige Minuten später den Ball an die Latte. Kurz vor der Halbzeit sprang Christopher Winkler nur um Millimeter an einer Freistoßflanke vorbei.
In der 60. Minute war es Marco Nitzsche, der den verdienten Ausgleich per Freistoß besorgte. In der 70. Minute hatten beide Mannschaften bei Gelegenheiten des Gegners großes Glück und Fortuna auf ihrer Seite. Trotz des Ausgleiches lief es aber bei der Germania nicht mehr rund und die Hausherren wurden erneut stärker. Eine Freistoßflanke bestrafte die Gäste erneut, weil sie einfach keine Einstellung zu den gefährlich getretenen Bällen fand. Obwohl sich die Ruhlander noch mal aufbäumten, gelang es ihnen nicht den nochmaligen Ausgleich zu erzielen. Eine unnötige Niederlage, die bei mehr Konzentration vermeidbar gewesen wäre.


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